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  • „Die Güte gegenüber Fremden vergesst nicht“
    Der Wachtturm (Studienausgabe) 2016 | Oktober
    • WIE JEHOVA ÜBER FREMDE DENKT

      3, 4. Wie sollte Gottes Volk in alter Zeit gemäß 2. Mose 23:9 Fremde behandeln, und warum?

      3 Nachdem Jehova die Israeliten aus Ägypten befreit hatte, gab er ihnen eine Gesetzessammlung. Sie ließ besondere Rücksichtnahme gegenüber den vielen Nichtisraeliten erkennen, die sich ihnen angeschlossen hatten (2. Mo. 12:38, 49; 22:21). Jehova wusste, dass Fremde oft benachteiligt sind, und sorgte deshalb liebevoll für sie, beispielsweise durch das Recht auf Nachlese (3. Mo. 19:9, 10).

      4 Statt den Israeliten vorzuschreiben, Fremde zu respektieren, appellierte Jehova an ihr Einfühlungsvermögen. (Lies 2. Mose 23:9.) Sie wussten, wie man sich als Fremder fühlt. Wahrscheinlich wurden sie von den Ägyptern, die auf ihre Herkunft stolz waren und religiöse Vorurteile hatten, schon vor der Zeit der Sklaverei gemieden (1. Mo. 43:32; 46:34; 2. Mo. 1:11-14). Man hatte ihnen das Leben als „ansässige Fremdlinge“ schwer gemacht. Doch sie sollten Fremde anders behandeln. Jehova erwartete von ihnen, Fremde als Einheimische zu betrachten (3. Mo. 19:33, 34).

  • „Die Güte gegenüber Fremden vergesst nicht“
    Der Wachtturm (Studienausgabe) 2016 | Oktober
    • WIE MAN FREMDE FREUNDLICH BEHANDELN KANN

      10, 11. Wie spiegelte sich in dem Verhalten von Boas gegenüber Ruth die Ansicht Jehovas über Fremde wider?

      10 Boas spiegelte durch sein Verhalten gegenüber der Moabiterin Ruth ohne Frage Jehovas Ansicht über Fremde wider. Als er während der Ernte seine Felder besichtigte, fiel ihm die hart arbeitende Ausländerin auf, die hinter seinen Erntearbeitern herging und Nachlese hielt. Obwohl Ruth das Recht hatte, Nachlese zu halten, hatte sie um Erlaubnis gebeten. Boas hörte davon und erlaubte ihr großzügigerweise, sogar bei den Ährenbündeln zu sammeln. (Lies Ruth 2:5-7, 15, 16.)

      11 Das folgende Gespräch zeigte, wie sehr Boas an Ruth und ihrer schwierigen Situation als Fremde interessiert war. Er sagte ihr, sie könne sich an die jungen Frauen halten, damit sie nicht von den Männern auf dem Feld belästigt werde. Auch stellte er sicher, dass sie wie die bezahlten Arbeiter mit genügend Essen und Wasser versorgt war. Und statt von oben herab mit ihr zu sprechen, redete er ihr gut zu (Ruth 2:8-10, 13, 14).

      12. Was kann Freundlichkeit bei jemandem bewirken, der erst seit Kurzem in unserem Land lebt?

      12 Boas beeindruckte nicht nur Ruths selbstlose Liebe zu ihrer Schwiegermutter Noomi, sondern auch, dass sie eine Anbeterin Jehovas geworden war. Seine Güte ihr gegenüber war in Wirklichkeit ein Ausdruck der loyalen Liebe Jehovas, denn sie war gekommen, um unter den Flügeln des „Gottes Israel . . . Zuflucht zu suchen“ (Ruth 2:12, 20; Spr. 19:17). Auch heute kann unser freundliches Verhalten gegenüber „allen Arten von Menschen“ dazu beitragen, dass sie die Wahrheit erkennen und spüren, wie sehr Jehova sie liebt (1. Tim. 2:3, 4).

      Eine Familie begrüßt einen neuen Zuwanderer im Königreichssaal

      Begrüßen wir neue Zuwanderer herzlich, wenn sie in den Königreichssaal kommen? (Siehe Absatz 13, 14)

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