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Höhepunkte aus den Büchern Joel und AmosDer Wachtturm 2007 | 1. Oktober
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In den Tagen Usijas wird auch Amos aus Juda, „ein Viehhirt und ein Maulbeerfeigenritzer“, als Prophet eingesetzt (Amos 7:14). Während Joel in Juda prophezeit, wird Amos nach Norden in das Zehnstämmereich Israel geschickt. Das Buch Amos, das etwa 804 v. u. Z. nach der Rückkehr des Propheten nach Juda vollendet wurde, ist einfach und doch sehr anschaulich geschrieben.
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Höhepunkte aus den Büchern Joel und AmosDer Wachtturm 2007 | 1. Oktober
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Was ist über das Zehnstämmereich Israel zu sagen? Es hat die Armen ausgebeutet, Unsittlichkeit verübt, Gottes Propheten respektlos behandelt und andere Sünden begangen. Amos macht warnend darauf aufmerksam, dass Jehova „mit den Altären von Bethel Abrechnung halten“ und „das Winterhaus zusätzlich zum Sommerhaus schlagen“ wird (Amos 3:14, 15).
Obwohl die götzendienerischen Israeliten schon mehrmals bestraft wurden, bleiben sie verstockt. Amos ruft Israel auf: „Mache dich bereit, deinem Gott zu begegnen“ (Amos 4:12). Für die Israeliten bedeutet der Tag Jehovas, dass Jehova sie „ins Exil jenseits von Damaskus“, das heißt nach Assyrien, gehen lassen wird (Amos 5:27). Ein Priester von Bethel leistet Amos Widerstand, doch Amos lässt sich nicht beirren. Jehova sagt zu Amos: „Das Ende ist für mein Volk Israel gekommen. Ich werde sie nicht mehr weiterhin entschuldigen“ (Amos 8:2). Weder im Scheol noch auf den Höhen der Berge sind sie vor Gottes Strafgerichten sicher (Amos 9:2, 3). Jehova verheißt jedoch auch eine Wiederherstellung: „Ich will die Gefangenen meines Volkes Israel zurückkehren lassen, und sie werden tatsächlich die verödeten Städte bauen und sie bewohnen und Weingärten pflanzen und den Wein davon trinken und Gärten anlegen und die Frucht davon essen“ (Amos 9:14).
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