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  • Worin besteht Gottes Vorsatz in Verbindung mit der Menschheit?
    Wird es je eine Welt ohne Krieg geben?
    • 8 Inhaltsschwere Streitfragen waren aufgeworfen worden: Benötigt der Mensch wirklich Gottes Führung, um sich selbst und die Erde mit Erfolg zu regieren? Wenn nicht, dann hätte Gott vielleicht gar nicht das Recht gehabt, von ihm Gehorsam zu verlangen. Wenn der Mensch imstande ist, sich selbst zu regieren, warum sollte dann Gott für ihn entscheiden, was recht und was unrecht ist? Die Vollstreckung der Todesstrafe an den Gesetzesübertretern hätte diese Fragen nicht geklärt. Erst nach Ablauf einer gewissen Zeit würde es sich herausstellen, daß der Mensch nicht fähig ist, sich selbst mit Erfolg zu regieren.

  • Worin besteht Gottes Vorsatz in Verbindung mit der Menschheit?
    Wird es je eine Welt ohne Krieg geben?
    • Gott steht menschlichem Leid bestimmt nicht gleichgültig gegenüber; doch da er allweise ist und in alle Ewigkeit lebt, weiß er nicht nur am besten, welche Faktoren mit den Streitfragen verbunden sind, sondern auch, wie und wann diese zum größten Nutzen aller Beteiligten geklärt werden sollten.

      11 Dadurch, daß Gott für die Klärung der Streitfrage genügend Zeit einräumte, hat er einen für alle Zeiten gültigen Präzedenzfall geschaffen. Sollte künftig irgend jemand die Art und Weise, wie Gott seine Souveränität ausübt, erneut in Frage stellen, wäre es nicht mehr nötig, dem Rebellen weitere Zeit einzuräumen, damit er seine Behauptung beweisen könne (Nahum 1:9). Alles, was es zu beweisen gilt, ist dann bereits bewiesen worden. Mittlerweile haben wir das Vorrecht — wie viele Treue der alten Zeit —, für Gott Stellung zu beziehen. Hiob zum Beispiel hatte keine Ahnung davon, was die Ursache seiner Leiden war, aber er war entschlossen, Gott gegenüber loyal zu bleiben (Hiob 2:9, 10). Verdient es Gott, der Schöpfer des Menschen, nicht, daß man ihm gegenüber loyal ist?

      Worin besteht Gottes Lösung?

      12 Die von Gott eingeräumte Zeit zur Klärung der verschiedenen Streitfragen nähert sich dem Ende. Das Böse und alle, die es verursachen, werden bald beseitigt werden (Sprüche 2:21, 22; Daniel 2:44). Gott selbst wird dafür sorgen, daß die Menschen für immer in Frieden und Glück auf einer paradiesischen Erde leben können (Jesaja 14:7). Als Gott der Gerechtigkeit wird Jehova diejenigen, die ungerechterweise gelitten haben und gestorben sind, nicht vergessen. Sie werden auferweckt und zum Leben hier auf der Erde zurückgebracht werden (Hiob 14:14, 15; Jesaja 25:6-8). Gott hat verheißen: „Nicht soll gedacht werden des Früheren, und nicht soll es in den Sinn kommen.“ Das ewige Leben wird den Menschen genügend Gelegenheit geben, im nachhinein die Gründe für Gottes Zulassung des Bösen richtig zu verstehen. Niemand, dem diese Segnungen zuteil werden, wird sich über das Leid, das ihm oder anderen in der Vergangenheit zugefügt wurde, ärgern. Die immerwährende Freude über das, was Gott schaffen wird, wird all das Leid bei weitem aufwiegen (Jesaja 65:17, 18, Zu).

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