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  • Höhepunkte des vergangenen Jahres
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2006
    • Japan: „Seit den ersten Aufzeichnungen in Japan im Jahr 1551 hat es dort noch nie so viele Taifune gegeben [wie 2004]“, berichtete eine Zeitung. In den Präfekturen Niigata und Fukui wurden im Juli durch Unwetter gut 34 000 Privathäuser und andere Gebäude beschädigt, darunter ein Königreichssaal und 60 Häuser von Brüdern. Hunderte von Zeugen aus den Nachbarversammlungen eilten zu Hilfe. Der Königreichssaal war in 2 Wochen vollständig wieder hergerichtet.

      Die Brüder halfen auch beim Reinigen und Desinfizieren der Häuser von Nichtzeugen in der Umgebung des Saals. Ein Mann, der die Königreichsbotschaft zuvor abgelehnt hatte, weinte vor Dankbarkeit. Das Hilfskomitee bekam als Anerkennung für den Einsatz der Brüder sogar ein Dankschreiben von der Kommunalverwaltung.

      Als im September und Oktober zwei Taifune über Japan hinwegfegten, kamen bei Überschwemmungen und Erdrutschen ein Bruder und eine Schwester ums Leben und etwa 100 weitere Zeugen gerieten in Not. Die Stadt Toyooka in der Präfektur Hyogo wurde überflutet. Der Kreisaufseher half beim Organisieren der Hilfsmaßnahmen, obwohl auch seine eigene Wohnung unter Wasser stand.

      Nachdem aus der Wohnung einer Pionierschwester mehr als ein Meter schlammiges Wasser abgeflossen war, schrubbten einheimische Verkündiger alles wieder sauber. Der Eigentümer, der kein Zeuge ist, war tief gerührt. Die Schwester sagt: „Ich habe ja schon von den Hilfsaktionen der Organisation Jehovas gehört, aber diesmal habe ich sie persönlich erlebt. Ich bin sehr stolz darauf, unserem Gott Jehova zu dienen und zu seiner Organisation zu gehören.“

      Ebenfalls im Oktober wurde Nordjapan durch ein schweres Erdbeben erschüttert. Dabei kamen 40 Menschen ums Leben und über 100 000 mussten ihre Häuser verlassen. Es wurden zwar keine Brüder verletzt oder getötet, aber mehr als 200 Familien erlitten anderweitig Schaden und ein Königreichssaal wurde unbenutzbar. Die Beben setzten ein, als die Ältesten im Kreis gerade gemeinsam einen Kreiskongress vorbereiteten. Was unternahmen sie? In Abstimmung mit dem Zweigbüro und dem zuständigen regionalen Baukomitee machten sie sich sofort daran, Hilfe zu organisieren. „Wir wurden daran erinnert, das alles mit den Augen von Geistesmenschen zu sehen“, sagt ein Ältester. Der Kreiskongress fand statt und sogar die betroffenen Brüder und Schwestern waren anwesend.

      Eine Schwester, deren Mann kein Zeuge ist und deren Haus beschädigt wurde, erzählt: „Das Beben hat auch das Herz meines Mannes bewegt.“ Nachdem der Mann bei der Hilfsaktion christliche Liebe in Tätigkeit gesehen hatte, besuchte er zum ersten Mal in seinem Leben eine Zusammenkunft. „Auf eure Organisation kann ich voll vertrauen“, sagte er. „Da werden wir nie im Stich gelassen.“

  • Höhepunkte des vergangenen Jahres
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2006
    • [Bild auf Seite 20]

      Reinigung eines von der Flut beschädigten Königreichssaals in der Präfektur Niigata (Japan)

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