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    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1998
    • Fortschritt auf Okinawa

      Als sich der japanische Zweig Okinawas annahm, wurden in dem Gebiet, wo das Leben der Menschen immer noch stark von alten Traditionen beeinflußt wird, weitere gute Fortschritte erzielt. Die 70jährige Kiku Sunagawa ließ sich durch ihr Alter nicht davon abhalten, den Pionierdienst aufzunehmen. Viele Jahre lang war sie dem yuta am Ort, einem Geistermedium, versklavt gewesen. Doch bewegte es sie sehr, als sie aus der Bibel erfuhr, daß der wahre Gott einen Namen hat und in jemandes Herz schauen kann. Auf der Stelle vernichtete sie all ihre Sachen, die mit dem yuta zu tun hatten. Danach beschloß sie, Lesen zu lernen, damit sie eine bessere Erkenntnis des göttlichen Willens erlangen konnte. Derjenige, der mit ihr die Bibel studierte, leistete ihr geduldig die Hilfe, die sie benötigte. Sie ließ sich 1981 taufen, und im darauffolgenden Jahr begann sie mit dem Pionierdienst.

      Als ehemalige Analphabetin war sie nun in der Lage, dem Mann einer Interessierten, mit der die Bibel studiert wurde, Lesen und Schreiben beizubringen, so daß der Mann und seine Frau, die beide schon älter waren, gemeinsam Fortschritte im Hinblick auf die Taufe machen konnten. Das dankbare Ehepaar stiftete der Versammlung Akamichi ein geeignetes Grundstück für einen schönen neuen Königreichssaal. Kikus Anstrengungen wurden weiter gesegnet, als ihre beiden jüngeren Schwestern sich ebenfalls von dem Einfluß des yuta befreiten, um dem wahren Gott, Jehova, dienen zu können.

      Ein älteres Ehepaar aus Hamamatsu erklärte sich 1989 gern bereit, auf der kleinen Insel Aguni Jima, die etwa 60 Kilometer von Okinawa entfernt liegt, Zeugnis zu geben. Sie verkauften ihre Eheringe, um das Geld für die Reise zu der abgelegenen Insel zusammenzubringen. Zwanzig Tage verbrachten sie damit, die 600 Häuser auf der Insel zu besuchen. Einmal gingen sie in der Gluthitze des Sommers gerade an einer Steinmauer entlang, als zwei kleine Mädchen ihnen einen Schluck Wasser aus ihrer Thermosflasche anboten. Von der freundlichen Geste der Mädchen gerührt, beschlossen die beiden, die Eltern der Kinder zu besuchen. Als sie sich als Zeugen Jehovas vorstellten, wurden sie von den Eltern herzlich willkommen geheißen. Diese Familie hatte, seit sie acht Monate zuvor von Okinawa weggezogen war, mit keinem Zeugen Jehovas mehr gesprochen. Man vereinbarte, brieflich ein Bibelstudium durchzuführen, und später wurde das Studium einer Versammlung in Naha (Okinawa) übergeben. Die Eltern ließen sich gemeinsam mit ihrer ältesten Tochter 1993 taufen. Sie sind vielen Menschen auf dieser einsamen Insel behilflich, die Wahrheit kennenzulernen.

      Als Okinawa 1980 wieder dem japanischen Zweig unterstellt wurde, gab es auf Okinawa und den benachbarten Inseln 958 Verkündiger in 22 Versammlungen. Heute dienen über 2 600 eifrige Königreichsverkündiger in der Präfektur Okinawa.

  • Japan
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1998
    • Das regionale Baukomitee auf Okinawa mußte die Baupläne abändern, um den dortigen Gegebenheiten gerecht zu werden, da häufig Taifune die Inseln heimsuchen.

      Am Tag bevor mit dem Schnellbauprojekt der Versammlung Kochinda auf Okinawa begonnen werden sollte, verstarb der Bruder, der das Grundstück gespendet hatte. Die Begräbnisansprache war für den folgenden Sonntag um 16 Uhr festgesetzt — in einem Königreichssaal, der erst noch gebaut werden sollte. Da der Bruder sehr bekannt war, wurde die Ansprache durch die Medien angekündigt. Weil auf der Baustelle nur das Betonfundament zu sehen war, fragten die Leute: „Werden Sie das Gebäude wirklich rechtzeitig fertig haben?“ Ja, der Saal wurde rechtzeitig fertig, und viele Personen, auch aus juristischen und politischen Kreisen, versammelten sich dort, um der Begräbnisansprache zuzuhören.

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