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    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1998
    • Ein weiteres glaubenstreues Ehepaar waren Katsuo und Hagino Miura, die 1931 den Kolporteurdienst aufnahmen. Auch sie wurden 1939 eingesperrt, und zwar in Hiroschima. Sie weigerten sich, den Kaiserkult mitzumachen und Japans Militarismus zu unterstützen. Katsuo wurde heftig geschlagen, und er blieb bis August 1945, als das Gefängnis durch eine Atombombe zerstört wurde, in Haft. Im Alter von nur 38 Jahren war seine Gesundheit bereits ruiniert. Bei seiner Freilassung sah er aus wie ein alter Mann. Er kehrte in das nördlich gelegene Ischinomori zurück, wo Hagino, die bereits früher freigelassen worden war, ihren Sohn, den jungen Tsutomu, aufzog.

      Wie bekam Katsuo wieder Kontakt zu Jehovas Organisation? Japans führende Zeitung Asahi erfuhr von fünf jungen Frauen, Missionarinnen der Zeugen Jehovas, die gerade in Osaka angekommen waren und nach japanischer Art in einem japanischen Haus wohnten. Die Schwestern wurden von Reportern besucht, und es erschien ein hervorragender Bildbericht, in dem man die fünf Schwestern mit Engeln verglich, die wie Kirschblüten vom Himmel herabgeschwebt waren. In dem Artikel wurde auch die Adresse des Missionarheims genannt. Hunderte von Kilometern weiter im Norden stieß Katsuo auf diesen Artikel. Er stellte sofort den Kontakt zur Organisation wieder her und wurde als Pionier ernannt. Er diente treu bis zu seinem Tod im Jahr 1957.

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    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1998
    • (3) Katsuo und Hagino Miura

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