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Der Schöpfer offenbart sich — zu unserem NutzenGibt es einen Schöpfer, der an uns interessiert ist?
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Durch all jene Krisen lernte David Gott als Person kennen — als jemand, der Gefühle hat. Er schrieb: „Jehova ist nahe allen, die ihn anrufen, ... und ihren Hilferuf wird er hören“ (Psalm 145:18-20). Davids Aufrichtigkeit und Hingabe kommen deutlich in den wunderschönen Liedern zum Ausdruck, die er schrieb, Lieder, die etwa die Hälfte der Psalmen ausmachen. Millionen haben aus dieser Lyrik Trost und Ermunterung geschöpft. Beachten wir die Tiefe der Verbundenheit zwischen David und Jehova, die in Psalm 139:1-4 zum Ausdruck kommt: „O Jehova, du hast mich durchforscht, und du kennst mich. Du selbst hast mein Sitzen und mein Aufstehen erkannt. Du hast meine Gedanken von fern bemerkt. ... Denn da ist kein Wort auf meiner Zunge, doch siehe, o Jehova, du weißt es schon ganz.“
David war sich besonders dessen bewußt, daß Jehova die Macht hatte zu retten (Psalm 20:6; 28:9; 34:7, 9; 37:39). Jedesmal, wenn er sie spürte, wuchs sein Vertrauen in Jehova. Beweise dafür finden wir in Psalm 30:5; 62:8 und 103:9. Oder lesen wir Psalm 51, den David schrieb, nachdem er wegen seiner Sünde mit Bathseba zurechtgewiesen worden war. Wie erquickend es doch ist, daß wir uns ohne weiteres gegenüber dem Schöpfer äußern und sicher sein können, daß er nicht überheblich ist, sondern demütig und bereit zuzuhören! (Psalm 18:35; 69:33; 86:1-8). David hat seine Wertschätzung für Jehova nicht nur durch Erfahrungen erlangt. „Ich habe nachgesonnen über all dein Tun“, schrieb er, „willig befaßte ich mich fortwährend mit dem Werk deiner eigenen Hände“ (Psalm 63:6; 143:5).
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Der Schöpfer offenbart sich — zu unserem NutzenGibt es einen Schöpfer, der an uns interessiert ist?
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David, der der nächste König über Israel sein sollte, war der Jüngste in einer Familie des Stammes Juda. Was seine überraschende Auswahl anlangt, sagte Gott zu Samuel: „Der Mensch sieht das, was vor den Augen erscheint; Jehova aber, er sieht, wie das Herz ist“ (1. Samuel 16:7). Ist es nicht ermunternd, daß der Schöpfer auf das sieht, was wir im Innern sind, und nicht auf das Äußere?
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