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  • Gottes Name entweiht — durch Nichtgebrauch
  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1986
Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1986
w86 1. 5. S. 25

Gottes Name entweiht — durch Nichtgebrauch

JEHOVA verfuhr mit dem Volk Israel barmherzig um seines eigenen Namens willen, damit er nicht unter den Nationen entweiht werde (Hesekiel 20:9, 13, 14, 22). Im Laufe der Zeit nahmen die Israeliten jedoch Abstand davon, Gottes Namen zu gebrauchen, so daß schließlich seine Aussprache verlorenging. Dieser Nichtgebrauch des Namens Gottes war gleichbedeutend mit Entweihung.

R. Laird Harris bemerkte in bezug darauf: „Es ist eine höchst kuriose Tatsache, daß die ursprüngliche Aussprache des Namens des Gottes Israels völlig verlorengegangen ist. Der Glaube Israels war der einzige achtbare Glaube im Altertum. Er war der erste Monotheismus der Welt und ist der einzige Glaube des Altertums, der wirklich zu einer Weltreligion geworden ist. Er war insofern einzigartig, als er gänzlich geistig war und keine materielle Darstellung der Gottheit kannte. Einzigartig war er unglücklicherweise auch insofern, als die Aussprache des Namens der Gottheit verlorenging. Die Situation ist tatsächlich eigenartig und war schwerlich von den aufrichtigen Männern vorauszusehen, die den Namen nicht auszusprechen wagten, um ihn nicht zu entweihen. Das Ergebnis scheint in Wirklichkeit eine Entweihung anderer Art zu sein. Der Name Gottes scheint durch den Nichtgebrauch ebenso entweiht zu werden, wie er durch unwürdigen Gebrauch entweiht worden wäre. Aber die Tatsachen liegen auf der Hand. Die alten Hebräer sprachen natürlich den Namen Gottes aus und schrieben ihn“ (The Law and the Prophets, herausgegeben von John H. Skilton, Nutley, New Jersey, 1974, S. 215).

Die Israeliten wußten, daß Jehova, falls sie seinen Namen vergessen würden, es „herausfinden“ würde (Psalm 44:20, 21). Als dies geschah, kam es daher so weit, daß er „seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen“ (Apostelgeschichte 15:14). Obwohl wir heute nicht genau wissen, wie der göttliche Name in Hebräisch auszusprechen ist, lautet eine geeignete und hinreichende Wiedergabe des Tetragrammatons (der vier hebräischen Konsonanten, die den Namen darstellen) im Deutschen Jehova. Gegenwärtig sind mehr als drei Millionen Menschen als Zeugen Jehovas bekannt, und sie freuen sich, den Namen ihres Gottes tragen zu dürfen und damit in Verbindung gebracht zu werden.

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