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Der Gottesname und Alfonso de Zamoras Bemühen um GenauigkeitDer Wachtturm 2011 | 1. Dezember
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Die Wiedergabe des Gottesnamens
Bemerkenswert ist, wie Alfonso de Zamora, ein hochgebildeter Mann jüdischer Herkunft, den Namen Gottes transliterierte. Wie auf dem Foto zu sehen ist, steht in einer Randnotiz seiner hebräisch-lateinischen Interlinearübersetzung von 1. Mose der Gottesname in der Form „jehovah“.
Für Zamora muss das also eine akzeptable Übertragung des Gottesnamens ins Lateinische gewesen sein. Im 16. Jahrhundert, als die Bibel in die europäischen Hauptsprachen übersetzt wurde, entschieden sich viele Bibelübersetzer für diese oder eine ganz ähnliche Schreibweise, darunter William Tyndale (ins Englische, 1530), Sebastian Münster (ins Lateinische, 1534), Pierre-Robert Olivétan (ins Französische, 1535) und Casiodoro de Reina (ins Spanische, 1569).
So wurde Zamora einer der ersten von vielen Bibelgelehrten des 16. Jahrhunderts, die den Namen Gottes aus dem Dunkel wieder ins Licht brachten.
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Der Gottesname und Alfonso de Zamoras Bemühen um GenauigkeitDer Wachtturm 2011 | 1. Dezember
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[Bild]
Das Tetragramm und Zamoras Wiedergabe „Jehovah“
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