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  • Wer ist Gott?
    Der Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2019 | Nr. 1
    • Ein Mann bewundert eine schöne Landschaft

      Wer ist Gott?

      „Glauben Sie an Gott?“ Diese Frage würden viele mit Ja beantworten. Aber auf die Frage, wer Gott ist, bekommt man ganz unterschiedliche Antworten. Manche sehen in ihm einen strengen Richter, der darauf aus ist, Menschen für ihre Sünden zu bestrafen. Andere glauben, er liebe jeden und verzeihe alles – ganz egal, was man tut. Für wieder andere ist er weit weg und hat kein Interesse an uns. Da es so widersprüchliche Ansichten gibt, haben viele das Gefühl, die Frage „Wer ist Gott?“ sei unmöglich zu beantworten.

      Spielt es eine Rolle? Unbedingt. Zu wissen, wer Gott ist, und ihn kennenzulernen gibt dem Leben einen tieferen Sinn (Apostelgeschichte 17:26-28). Je enger unsere Bindung zu Gott ist, desto mehr spüren wir, wie er uns hilft und wie sehr er uns liebt (Jakobus 4:8). Außerdem eröffnet uns die Freundschaft mit Gott den Weg zu endlosem Leben (Johannes 17:3).

      Wie kann ich Gott kennenlernen? Denken Sie doch einmal an einen guten Freund. Wie ist diese Freundschaft entstanden? Als Erstes haben Sie erfahren, wie er heißt, und dann wahrscheinlich, wie er so ist, was er mag und nicht mag, was er schon alles erreicht hat und was er noch vorhat. Sie haben immer mehr über ihn erfahren und genau das hat Sie so begeistert.

      Auch Gott kann man besser kennenlernen, wenn man sich mit folgenden Fragen auseinandersetzt:

      • WIE HEISST GOTT?

      • WIE IST GOTT?

      • WAS HAT GOTT BEREITS GETAN?

      • WAS WIRD GOTT IN ZUKUNFT TUN?

      • WAS BRINGT ES MIR, GOTT ZU KENNEN?

      In dieser Zeitschrift erhalten Sie Antworten aus der Bibel. Sie erfahren nicht nur, wer Gott ist, sondern auch, was Ihnen eine Freundschaft mit Gott persönlich bringt.

  • Wie heißt Gott?
    Der Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2019 | Nr. 1
    • Wie heißt Gott?

      Wenn man neue Bekanntschaften schließt, wird man wahrscheinlich als Erstes nach dem Namen fragen. Angenommen, Sie würden Gott fragen: „Wie heißt du?“ Was würde er dann sagen?

      „Ich bin Jehova. Das ist mein Name“ (Jesaja 42:8)

      Ist Ihnen dieser Name neu? Das kann gut sein. Viele Bibelübersetzer verwenden den Namen Gottes eher sparsam, wenn überhaupt. Oft ersetzen sie ihn mit „HERR“. Dabei kommt der Gottesname sage und schreibe rund 7000 Mal im Urtext der Bibel vor. Er setzt sich aus vier hebräischen Konsonanten zusammen, in Deutsch JHWH. Der Name Gottes wird traditionell mit „Jehova“ wiedergegeben.

      Der Gottesname auf Hebräisch in einer Schriftrolle vom Toten Meer

      Psalmenrolle vom Toten Meer 1. Jahrhundert, HEBRÄISCH

      Der Gottesname auf Englisch in Tyndales Bibelübersetzung

      Tyndales Übersetzung 1530, ENGLISCH

      Der Gottesname auf Spanisch in der Reina-Valera-Bibel

      Reina-Valera-Bibel 1602, SPANISCH

      Der Gottesname auf Chinesisch in der Union Version

      Union Version 1919, CHINESISCH

      Gottes Name erscheint an vielen Stellen im hebräischen Text und in vielen Übersetzungen der Bibel

      WARUM GOTTES NAME WICHTIG IST

      Der Name ist Gott selbst wichtig. Niemand hat Gott seinen Namen gegeben – er hat ihn sich selbst ausgesucht. Jehova erklärte: „Das ist mein Name für immer, und so soll man mich von Generation zu Generation in Erinnerung behalten“ (2. Mose 3:15). Gottes Name kommt in der Bibel häufiger vor als irgendeine seiner Bezeichnungen wie zum Beispiel Allmächtiger, Vater, Herr oder Gott. Er kommt auch häufiger vor als jeder andere Eigenname wie Abraham, Moses, David oder Jesus. Abgesehen davon möchte Jehova, dass sein Name bekannt wird. Die Bibel sagt: „Die Menschen sollen wissen, dass du, dessen Name Jehova ist, du allein, der Höchste bist über die ganze Erde“ (Psalm 83:18).

      Der Name ist Jesus wichtig. Im sogenannten Vaterunser lehrte Jesus seine Nachfolger beten: „Dein Name soll geheiligt werden“ (Matthäus 6:9). Jesus selbst bat Gott: „Vater, verherrliche deinen Namen“ (Johannes 12:28). Den Namen Gottes zu verherrlichen hatte für Jesus einen hohen Stellenwert, weshalb er in einem Gebet sagen konnte: „Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde ihn bekannt machen“ (Johannes 17:26).

      Der Name ist denen wichtig, die Gott kennen. Gottes Anbeter wussten schon immer, dass ihr Schutz und ihre Rettung eng mit Gottes einzigartigem Namen zusammenhängen: „Der Name Jehovas ist ein starker Turm. Der Gerechte läuft hinein und wird beschützt“ (Sprüche 18:10). „Jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden“ (Joel 2:32). Gottes Name ist ein klares Unterscheidungsmerkmal, das Jehovas Anbeter kennzeichnet: „Denn alle Völker werden ihren Göttern folgen, doch wir werden für immer und ewig unserem Gott Jehova folgen“ (Micha 4:5; Apostelgeschichte 15:14).

      WAS GOTTES NAME AUSSAGT

      Der Name verrät Gottes Identität. Nach Auffassung vieler Wissenschaftler bedeutet der Name Jehova „Er lässt werden“. Jehova selbst gab einen tieferen Einblick in die Bedeutung seines Namens, als er zu Moses sagte: „Ich werde, was ich werden möchte“ (2. Mose 3:14). Gottes Name beschreibt mehr als nur seine Rolle als Schöpfer, der alles werden lässt. Sein Name drückt aus, dass Gott selbst zu allem werden kann und auch seine Schöpfung zu allem werden lässt, was nötig ist, um sein Vorhaben wahr zu machen. Bezeichnungen wie Allmächtiger oder Herr beschreiben seine Stellung und Macht, aber nur sein Name steht für alles, was er ist und werden kann.

      Der Name zeigt Gottes Interesse an uns. Aus der Bedeutung des Namens Gottes lässt sich ableiten, dass Jehova seine Schöpfung – und somit auch uns Menschen – nie aufgeben würde. Außerdem ist es sein Wunsch, dass wir ihn kennenlernen, sonst hätte er uns nicht gesagt, wie er heißt. Er hat sich uns aus eigener Initiative mit Namen vorgestellt – und das lange vor unserer Existenz. Gott möchte ganz klar, dass wir ihn als jemanden sehen, zu dem wir Nähe aufbauen können, und nicht als weit entfernte, geheimnisvolle höhere Macht (Psalm 73:28).

      Den Namen zu gebrauchen zeigt unser Interesse an Gott. Angenommen, Sie möchten sich mit jemandem anfreunden und haben sich ihm mit Namen vorgestellt. Wie würden Sie sich fühlen, wenn sich der andere hartnäckig weigern würde, Ihren Namen zu gebrauchen? Würden Ihnen da nicht Zweifel kommen, ob er überhaupt Ihr Freund sein möchte? Bei Gott ist es ähnlich. Jehova hat uns seinen Namen mitgeteilt und fordert uns auf, ihn zu gebrauchen. Wer seinen Namen gebraucht, zeigt, dass er Jehova nah sein möchte. Jehova wiederum bemerkt alle, „die … über seinen Namen nachdenken“ (Maleachi 3:16).

      Gottes Namen zu kennen ist der erste Schritt, um herauszufinden, wer Gott ist. Doch damit ist es nicht getan. Wir müssen auch die Persönlichkeit hinter dem Namen kennenlernen, das heißt erfahren, wie Gott ist.

      WIE HEISST GOTT? Gottes Name ist Jehova. Sein Name verrät seine Identität als jemand, der alles wahr machen kann, was er sich vornimmt

      WOHER KOMMT GOTT?

      Über diese Frage haben sich schon viele Menschen Gedanken gemacht. Man könnte sie auch so ausdrücken: Wenn das Universum eine Ursache oder einen Schöpfer gehabt haben muss, wem verdankt dann Gott seine Existenz?

      Nach allgemeiner wissenschaftlicher Auffassung hatte das Universum einen Anfang. Dieser Grundgedanke kommt schon gleich im ersten Vers der Bibel zum Ausdruck: „Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1:1).

      Das Universum kann sich nicht selbst erschaffen haben. Von nichts kommt nichts! Hätte es vor dem Anfang des Universums nichts gegeben, gäbe es heute kein Universum. Es war – so unbegreiflich das auch erscheint – eine unendliche, immaterielle erste Ursache nötig. Diese erste Ursache ist Gott, ein unvorstellbar mächtiges und weises Geistwesen (Johannes 4:24).

      Die Bibel sagt über Jehova: „Ehe die Berge geboren wurden, ehe du die Erde und das fruchtbare Land hervorgebracht hast, ja von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott“ (Psalm 90:2). Gott hat also schon immer existiert. Und irgendwann, „am Anfang“, erschuf er dann das Universum (Offenbarung 4:11).

  • Wie ist Gott?
    Der Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2019 | Nr. 1
    • Ein Sternenhimmel

      Wie ist Gott?

      Je mehr wir über einen Menschen erfahren, umso besser lernen wir ihn kennen, und das vertieft unsere Freundschaft zu ihm. Das gilt auch für Jehova. Je mehr wir darüber erfahren, wie er ist, umso tiefer wird unsere Freundschaft zu ihm. Unter all den wunderbaren Eigenschaften Gottes stechen vier hervor: seine Macht, seine Weisheit, seine Gerechtigkeit und seine Liebe.

      GOTT IST MÄCHTIG

      „Ach, Souveräner Herr Jehova! Du hast durch deine große Macht und durch deinen ausgestreckten Arm Himmel und Erde gemacht“ (JEREMIA 32:17)

      Gottes Kraft oder Macht zeigt sich in der Schöpfung. Wenn man zum Beispiel an einem schönen Sommertag im Freien steht, spürt man die Wärme der Sonne auf der Haut. Was man aber eigentlich spürt, sind die Auswirkungen von Jehovas Schöpfermacht. Wie viel Kraft hat die Sonne? Ihre Kerntemperatur soll ungefähr 15 000 000°C betragen. Jede Sekunde gibt die Sonne eine Energiemenge ab, die der Explosion vieler Hunderter Millionen von Atombomben entspricht.

      Doch verglichen mit vielen der unzähligen Trillionen von Sternen ist unsere Sonne klein. Der Durchmesser eines der größten Sterne, UY Scuti, ist schätzungsweise 1700 Mal so groß wie der der Sonne. Würde UY Scuti den Platz der Sonne einnehmen, dann würde er die Erde schlucken und bis über die Umlaufbahn des Planeten Jupiter hinausreichen. Das gibt uns eine plastische Vorstellung von Jeremias Aussage, dass Jehova Himmel und Erde, das heißt das Universum, durch seine große Macht geschaffen hat.

      Ein Sternenhimmel

      Wie kommt uns Gottes Macht zugute? Ohne die Sonne und all die wertvollen Ressourcen der Erde könnten wir nicht leben – das alles sind Schöpfungswerke Gottes. Außerdem kommt den Menschen Gottes Macht ganz persönlich zugute. Im 1. Jahrhundert beispielsweise gab Gott Jesus die Macht, erstaunliche Wunder zu wirken: Blinde konnten sehen, Lahme wieder laufen, Aussätzige wurden gesund, Gehörlose konnten hören und Tote wurden auferweckt (Matthäus 11:5). Und was tut Gott heute? „Er gibt dem Müden Kraft“, sagt die Bibel. Weiter heißt es: „Die auf Jehova hoffen, gewinnen neue Kraft“ (Jesaja 40:29, 31). Gott kann uns „Kraft, die über das Normale hinausgeht“, schenken (2. Korinther 4:7). So können wir uns den Problemen des Lebens stellen und schwere Zeiten ertragen. Zu einem Gott, der seine grenzenlose Macht so liebevoll einsetzt, muss man sich einfach hingezogen fühlen.

      GOTT IST WEISE

      „Wie zahlreich sind deine Werke, o Jehova! In Weisheit hast du sie alle gemacht“ (PSALM 104:24)

      Je mehr wir uns mit der Schöpfung befassen, desto mehr staunen wir über Gottes Weisheit. Es gibt einen ganzen Wissenschaftszweig, Bionik oder Biomimetik genannt, der die Schöpfung Jehovas erforscht. Dabei schaut man sich Elemente aus der Natur ab, um eigene Designs zu optimieren – von einem simplen Verschluss bis hin zum Design eines Flugzeugs.

      Das menschliche Auge

      Das menschliche Auge ist ein Wunder der Schöpfung

      Nirgendwo zeigt sich Gottes Weisheit so beeindruckend wie im Körper des Menschen. Denken wir nur einmal daran, wie ein Baby im Mutterleib entsteht. Es beginnt mit einer einzigen befruchteten Eizelle, die alle notwendigen genetischen Informationen enthält. Diese Zelle teilt sich in viele ähnlich aussehende Zellen. Doch dann, genau zum richtigen Zeitpunkt, fangen die Zellen an, sich unterschiedlich zu entwickeln. Es entstehen Hunderte von Zelltypen, wie zum Beispiel Blut-, Nerven- und Knochenzellen. Schon bald kann man Organe erkennen, die ihre Arbeit aufnehmen. Nach nur neun Monaten ist aus einer einzigen Eizelle ein voll entwickeltes Baby geworden, das aus Milliarden von Zellen besteht. Viele empfinden so wie der Bibelschreiber, der über dieses Wunder sagte: „Ich preise dich, weil ich auf Ehrfurcht einflößende Weise wunderbar gemacht bin“ (Psalm 139:14).

      Wie kommt uns Gottes Weisheit zugute? Unser Schöpfer weiß, was wir zum Glücklichsein brauchen. Deshalb nutzt er seinen unerschöpflichen Wissensschatz, um uns durch die Bibel guten Rat zu geben. Zum Beispiel rät die Bibel: „Vergebt einander großzügig“ (Kolosser 3:13). Hat sich dieser Rat bewährt? Ja. Versöhnlich zu sein wirkt sich erwiesenermaßen positiv auf den Schlaf und den Blutdruck aus; man ist auch weniger anfällig für Depressionen oder andere gesundheitliche Beschwerden. Gott ist wie ein weiser, fürsorglicher Freund, der nie müde wird, uns mit gutem Rat zur Seite zu stehen (2. Timotheus 3:16, 17). Wer würde sich so einen Freund nicht wünschen?

      GOTT IST GERECHT

      „Jehova liebt das Recht“ (PSALM 37:28)

      Gott handelt immer richtig. „Gott handelt mit Sicherheit nicht schlecht, der Allmächtige verdreht das Recht nicht“ (Hiob 34:12). Seine Urteile sind immer fair. „Jehova … urteilt gerecht“ (Jeremia 11:20). Man kann ihm nichts vormachen, denn er „sieht ins Herz“ (1. Samuel 16:7). Er erkennt immer den wahren Sachverhalt und deshalb haben seine Urteile Hand und Fuß. Außerdem entgeht ihm kein einziger Akt der Ungerechtigkeit oder Korruption. Bald wird sein Versprechen wahr: „Die Bösen … werden von der Erde entfernt“ (Sprüche 2:22).

      Gott ist jedoch kein strenger Richter, der darauf aus ist, Sünder zu bestrafen. Wo immer es angebracht ist, zeigt er Mitgefühl. „Jehova ist barmherzig und mitfühlend“, und das sogar mit bösen Menschen, wenn sie aufrichtig bereuen (Psalm 103:8; 2. Petrus 3:9). Ist das nicht wahre Gerechtigkeit?

      Wie kommt uns Gottes Gerechtigkeit zugute? Der Apostel Petrus erklärte, „dass Gott nicht parteiisch ist, sondern dass er in jedem Volk den Menschen annimmt, der Ehrfurcht vor ihm hat und tut, was richtig ist“ (Apostelgeschichte 10:34, 35). Gottes Gerechtigkeit kommt jedem zugute, da er niemanden bevorzugt. Hautfarbe, Nationalität, Bildung oder soziale Schicht spielen für ihn keine Rolle – jeder kann sein Freund werden.

      Freunde unterschiedlicher Herkunft und Hautfarbe bei einem Essen

      Gott ist unparteiisch: Hautfarbe oder soziale Schicht spielen für ihn keine Rolle

      Damit wir sein Gerechtigkeitsempfinden verstehen können, hat Gott uns mit einem Gewissen ausgestattet. In der Bibel wird das Gewissen als ein Gesetz bezeichnet, das „ins Herz geschrieben ist“ (Römer 2:15). Wie profitieren wir davon? Das Gewissen sagt uns, ob wir etwas richtig oder falsch gemacht haben. Ist es gut geschärft, kann es uns davor bewahren, uns oder anderen zu schaden. Und haben wir einen Fehler gemacht, dann veranlasst es uns, zu bereuen und unseren Kurs zu korrigieren. Gottes Gerechtigkeitsempfinden zu verstehen ist uns eindeutig eine Hilfe und bringt uns ihm näher.

      GOTT IST LIEBE

      „Gott ist Liebe“ (1. JOHANNES 4:16)

      Gott besitzt Macht, Weisheit und Gerechtigkeit. Aber die Bibel sagt nicht, dass er Macht, Weisheit oder Gerechtigkeit ist. Das sagt sie nur von der Liebe. Warum? Jehovas Macht ermöglicht es ihm zu handeln. Gerechtigkeit und Weisheit leiten ihn dabei. Aber die Liebe motiviert ihn zu handeln. Die Liebe bestimmt alles, was er tut.

      Obwohl es Gott an nichts fehlte, um glücklich zu sein, erschuf er aus Liebe im Himmel und auf der Erde intelligente Wesen, die seine Liebe und Fürsorge spüren können. Selbstlos machte er die Erde zu einem idealen Zuhause für die Menschen. Und nach wie vor zeigt er seine Liebe unterschiedslos allen. „Er lässt seine Sonne über schlechten und guten Menschen aufgehen und er lässt es auf Gerechte und Ungerechte regnen“ (Matthäus 5:45).

      Darüber hinaus ist Jehova „voll inniger Liebe und barmherzig“ (Jakobus 5:11). Allen, die sich aufrichtig bemühen, ihn kennenzulernen und ihm nah zu sein, zeigt er seine tiefe Liebe. Gott sieht nicht nur die Masse, er sieht den Einzelnen: Er ist „einem jeden von uns nicht fern“ (Apostelgeschichte 17:27).

      Eine Mutter mit ihrem Kind auf dem Arm

      Wie kommt uns Gottes Liebe zugute? Wir bewundern einen schönen Sonnenuntergang. Wir freuen uns, wenn ein Baby lacht. Wir fühlen uns geborgen, wenn uns ein lieber Mensch umarmt. Das alles ist nicht lebensnotwendig, aber es bereichert unser Leben enorm.

      Aus Liebe hat Gott uns noch ein weiteres besonderes Geschenk gemacht: das Gebet. Die Bibel fordert uns auf: „Macht euch um nichts Sorgen, sondern lasst Gott in allem durch Gebet und Flehen zusammen mit Dank wissen, was eure Bitten sind.“ Wie ein liebevoller Vater möchte Jehova, dass wir ihm unsere innersten Empfindungen anvertrauen. Dann wird er uns als Ausdruck seiner selbstlosen Liebe seinen Frieden schenken – „den Frieden Gottes, der allen Verstand übersteigt“ (Philipper 4:6, 7).

      Hat Ihnen diese kurze Untersuchung von Gottes Haupteigenschaften ein klareres Bild von Gottes Persönlichkeit vermittelt? Es gibt noch mehr Faszinierendes über Gott zu entdecken. Finden Sie heraus, was er bereits getan hat und in der Zukunft noch tun wird.

      WIE IST GOTT? Jehova ist so mächtig, weise und gerecht wie niemand sonst. Doch seine anziehendste Eigenschaft ist die Liebe

  • Was hat Gott bereits getan?
    Der Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2019 | Nr. 1
    • Adam und Eva im Garten Eden

      Was hat Gott bereits getan?

      Will man jemanden gut kennenlernen, hilft es zu wissen, was er schon alles erreicht hat und welche Schwierigkeiten er dabei überwunden hat. Ähnlich ist es, wenn man Gott gut kennenlernen will. Begeben Sie sich doch einmal auf Entdeckungsreise. Womöglich werden Sie überrascht sein, wie sehr uns das, was er schon alles getan hat, jetzt und auch in Zukunft zugutekommt.

      GOTT HAT ALLES SCHÖN GEMACHT

      Jehova ist der Schöpfer. „Seine unsichtbaren Eigenschaften [sind] seit Erschaffung der Welt klar zu erkennen, denn sie sind in den Schöpfungswerken wahrnehmbar“ (Römer 1:20). „Er ist es, der die Erde durch seine Macht geschaffen hat, der dem fruchtbaren Land durch seine Weisheit festen Bestand gegeben und der den Himmel durch seinen Verstand ausgespannt hat“ (Jeremia 10:12). An den Schöpfungswerken sieht man auch Gottes Interesse an uns.

      Denken wir nur einmal daran, wie sehr es unser Leben bereichert, dass wir „in Gottes Bild“ gemacht sind (1. Mose 1:27). Wir können seine Eigenschaften bis zu einem gewissen Grad widerspiegeln. Er hat uns mit der Fähigkeit ausgestattet, Geistiges zu erfassen, sodass wir seinen Standpunkt und seine Wertmaßstäbe begreifen können. Danach zu leben macht glücklicher und gibt dem Leben mehr Sinn. Und er hat uns so geschaffen, dass wir eine Freundschaft zu ihm aufbauen können.

      Die Erde liefert den Beweis dafür, dass wir Gott viel bedeuten. Der Apostel Paulus sagte, dass „es zu jeder Zeit Zeugnisse von ihm gab: Er hat Gutes getan, er hat euch Regen vom Himmel und fruchtbare Zeiten gegeben, er hat euch mit genügend Nahrung versorgt und euer Herz mit Freude erfüllt“ (Apostelgeschichte 14:17). Gott hat uns viel mehr als nur das Lebensnotwendige gegeben. Die unglaubliche Fülle und Vielfalt in der Natur lässt uns das Leben genießen. Und das ist nur ein Bruchteil von dem, was er uns eigentlich geben will.

      Als Jehova die Erde erschuf, wollte er, dass die Menschen für immer darauf leben. Die Bibel sagt: „Die Erde hat er den Menschen gegeben“ (Psalm 115:16). Gott erschuf sie „nicht umsonst“, sondern „damit sie bewohnt wird“ (Jesaja 45:18). Von wem bewohnt und für wie lange? „Die Gerechten werden die Erde besitzen und für immer auf ihr leben“ (Psalm 37:29).

      Mit diesem Gedanken im Sinn erschuf Jehova die ersten Menschen, Adam und Eva. Er ließ sie in einem Paradies auf der Erde wohnen, das sie bebauen und pflegen sollten (1. Mose 2:8, 15). Außerdem erhielten sie die spannende Aufgabe, die ganze Erde in Besitz zu nehmen und zu bevölkern (1. Mose 1:28). Adam und Eva hatten also die Aussicht, für immer auf der Erde zu leben. Traurigerweise widersetzten sie sich Gott und gehörten somit nicht mehr zu „den Gerechten“, die „die Erde besitzen“ würden. Doch dadurch änderte sich nichts an Gottes Vorhaben für uns und die Erde. Dazu gleich mehr. Vorher geht es noch um etwas anderes, was Gott für uns getan hat.

      GOTT HAT UNS DIE BIBEL GESCHENKT

      Warum hat Jehova uns die Bibel, das Wort Gottes, geschenkt? Vor allem, damit wir etwas über ihn erfahren (Sprüche 2:1-5). Natürlich beantwortet die Bibel nicht jede Frage über Gott. Kein Buch könnte das (Prediger 3:11). Aber alles, was in der Bibel steht, hilft uns ihn kennenzulernen. Zum Beispiel verrät die Art und Weise, wie er mit Menschen umgeht, viel über seine Persönlichkeit. Wir sehen, welche Charaktereigenschaften ihm gefallen und welche nicht (Psalm 15:1-5). Wir erfahren, wie er angebetet werden möchte und wie er über Moral oder Geld und Besitz denkt. Und durch die Worte und Taten seines Sohnes Jesus Christus erhalten wir ein Porträt von Jehova, wie es detaillierter nicht sein könnte (Johannes 14:9).

      Jehova hat uns die Bibel aber auch deswegen geschenkt, damit wir erfahren, wie wir ein glückliches und sinnvolles Leben führen können. Gottes Wort zeigt, wie wir als Familie glücklich sein können, was zufrieden macht und wie wir besser mit Ängsten und Sorgen zurechtkommen. Die Bibel beantwortet die großen Fragen des Lebens, beispielsweise „Warum gibt es so viel Leid?“ und „Was bringt die Zukunft?“. Darauf wird in dieser Ausgabe noch eingegangen. Wir erfahren auch, wie Gott sichergestellt hat, dass sein ursprüngliches Vorhaben wahr wird.

      Die Bibel ist noch aus anderen Gründen ein außergewöhnliches Buch. Sie wurde in einem Zeitraum von circa 1600 Jahren von etwa 40 Männern geschrieben und weicht dennoch nicht von ihrem zentralen Thema ab. Wie ist so etwas möglich? Weil ihr eigentlicher Autor Gott ist (2. Timotheus 3:16). Im Unterschied zu anderen Werken des Altertums ist sie über die Jahrhunderte unverfälscht erhalten geblieben. Das wird von Tausenden sehr alten Bibelmanuskripten bestätigt. Das Übersetzen, Verbreiten und Lesen der Bibel wurde immer wieder bekämpft, aber Gottes Wort hat überlebt. Die Bibel ist das meistverbreitete und -übersetzte Buch überhaupt. Damit erfüllt sich die Voraussage: „Die Worte unseres Gottes bleiben für immer“ (Jesaja 40:8).

      GOTT HAT SEIN VORHABEN ABGESICHERT

      Gott hat sein Vorhaben durch eine Garantie abgesichert. Wie erwähnt, wollte er, dass die Menschen ewig auf der Erde leben. Doch als sich Adam Gott widersetzte und dadurch sündigte, verlor er die Aussicht auf ewiges Leben – nicht nur er selbst, sondern auch alle Generationen nach ihm. Die Bibel sagt, dass „durch einen einzigen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich der Tod so unter allen Menschen ausgebreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten“ (Römer 5:12). Wie sollte Gottes Vorhaben trotzdem wahr werden?

      Die Art und Weise, wie Jehova das Problem anging, spiegelt seinen Charakter wider. In seiner Gerechtigkeit zog er Adam und Eva für ihre Taten zur Verantwortung. In seiner Liebe schuf er für ihre Nachkommen einen Ausweg. In seiner Weisheit legte er fest, wie er das Problem lösen würde, und er gab die Lösung auch gleich bekannt (1. Mose 3:15). Die Befreiung von Sünde und Tod sollte durch Gottes Sohn, Jesus Christus, kommen. Wie?

      Jesus lehrt eine Gruppe von Menschen

      Um die Folgen von Adams Rebellion rückgängig zu machen, sandte Jehova seinen Sohn zur Erde mit dem Auftrag, den Menschen den Weg zum Leben zu zeigen und „sein Leben als Lösegeld für viele zu geben“ (Matthäus 20:28; Johannes 14:6).a Jesus konnte dieses Lösegeld geben, weil er wie Adam ein vollkommener Mensch war. Doch im Gegensatz zu Adam blieb er absolut gehorsam bis hin zum Tod. Er hatte es aber nicht verdient zu sterben. Deshalb wurde er von Jehova auferweckt und erhielt sein Leben im Himmel zurück. Jetzt konnte er das bewirken, worin Adam versagt hatte: allen, die nach Gottes Willen leben, die Aussicht auf ewiges Leben eröffnen. „Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen viele zu Sündern gemacht wurden, so werden auch durch den Gehorsam des einen viele zu Gerechten gemacht werden“ (Römer 5:19). Durch das Opfer Jesu kann Gott sein Vorhaben wahr machen.

      Aus der Art und Weise, wie Jehova die Problematik gelöst hat, können wir viel über ihn lernen: Nichts kann ihn daran hindern, das, was er angefangen hat, auch zu Ende zu führen; was er sagt, wird „ganz bestimmt Erfolg haben“ (Jesaja 55:11). Wir erkennen daran auch, wie groß seine Liebe zu uns ist. „Dadurch wurde die Liebe Gottes zu uns deutlich: Gott hat seinen einziggezeugten Sohn in die Welt gesandt, damit wir durch ihn Leben bekommen können. Die Liebe besteht hier nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat“ (1. Johannes 4:9, 10).

      Wenn Gott „nicht einmal seinen eigenen Sohn verschont hat, sondern ihn für uns alle gegeben hat“, wird er uns mit Sicherheit auch „alles andere geben“, was er versprochen hat (Römer 8:32). Was hat er uns versprochen? Lesen Sie weiter.

      WAS HAT GOTT BEREITS GETAN? Jehova erschuf die Menschen, damit sie für immer auf der Erde leben können. Er hat uns die Bibel geschenkt, damit wir ihn kennenlernen können. Und durch Jesus Christus hat er für ein Lösegeld gesorgt und so sein Vorhaben abgesichert

      a Weitere Einzelheiten über das Lösegeld finden Sie in dem Buch Glücklich – für immer, Lektion 27 (herausgegeben von Jehovas Zeugen). Auch online auf www.pr418.com.

  • Was wird Gott in Zukunft tun?
    Der Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2019 | Nr. 1
    • Gottes Volk macht die Erde zu einem Paradies

      Was wird Gott in Zukunft tun?

      Steckt man in Schwierigkeiten, würde man von einem guten Freund erwarten, einem zu helfen. Genau deswegen ist Gott für manche kein Freund – sie haben das Gefühl, er würde nichts für sie tun. In Wirklichkeit hat Gott aber schon viel für uns getan und er wird in Zukunft alles angehen, was Probleme und Leid verursacht. Was wird er tun?

      DAS ENDE VON ALLEM BÖSEN

      Gott wird allem Bösen ein Ende machen, indem er die eigentliche Ursache behebt. Worin besteht sie? „Die ganze Welt ist in der Gewalt des Bösen“ (1. Johannes 5:19). Der Böse ist kein anderer als der Teufel. Jesus nannte ihn den „Herrscher dieser Welt“ (Johannes 12:31). Der Einfluss des Teufels ist die eigentliche Ursache der schlimmen Zustände auf der Erde. Was wird Gott dagegen unternehmen?

      Durch seinen Sohn Jesus Christus wird Gott bald den vernichten, „der den Tod verursachen kann, das heißt den Teufel“ (Hebräer 2:14; 1. Johannes 3:8). Der Teufel weiß nur zu gut, dass er bis zu seiner Vernichtung „eine kurze Frist hat“ (Offenbarung 12:12). Gott wird außerdem die beseitigen, die für das Böse mitverantwortlich sind (Psalm 37:9; Sprüche 2:22).

      EIN PARADIES AUF DER ERDE

      Wenn alles Böse von der Erde verschwunden ist, wird unser Schöpfer das wahr machen, was er ursprünglich mit der Erde und den Menschen vorhatte. Worauf können wir uns dann freuen?

      Frieden und Sicherheit für immer. „Menschen mit einem sanften Wesen werden die Erde besitzen, und sie werden größte Freude verspüren an Frieden im Überfluss“ (Psalm 37:11).

      Gesunde Nahrung im Überfluss. „Auf der Erde wird es Getreide in Hülle und Fülle geben, auf dem Gipfel der Berge wird es im Überfluss vorhanden sein“ (Psalm 72:16).

      Ein schönes Zuhause und Arbeit, die glücklich macht. „Sie werden Häuser bauen und sie bewohnen und sie werden Weingärten anlegen und deren Ertrag essen. … meine Auserwählten werden das, was ihre Hände leisten, in vollen Zügen genießen“ (Jesaja 65:21, 22).

      Würden Sie auch gerne jeden Morgen in so einer Welt aufwachen? Bald wird das für alle Menschen zur Realität.

      DAS ENDE VON KRANKHEIT UND TOD

      Noch wird jeder krank und muss eines Tages sterben. Doch das wird aufhören. Jesus hat durch seinen Tod ein Lösegeld gegeben, „damit jeder, der an ihn glaubt, nicht vernichtet wird, sondern ewiges Leben hat“ (Johannes 3:16). Was kann Gott durch das Lösegeld konkret bewirken?

      Es wird keine Krankheiten mehr geben. „Kein Bewohner wird sagen: ‚Ich bin krank.‘ Dem Volk, das in dem Land wohnt, wird sein Vergehen verziehen werden“ (Jesaja 33:24).

      Es wird keinen Tod mehr geben. „Er wird den Tod für immer beseitigen, und der Höchste Herr Jehova wird die Tränen von allen Gesichtern abwischen“ (Jesaja 25:8).

      Die Menschen werden ewig leben. „Das Geschenk, das Gott gibt, ist ewiges Leben“ (Römer 6:23).

      Die Verstorbenen werden wieder leben. „Es [wird] eine Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten geben“ (Apostelgeschichte 24:15). Das Lösegeld wird auch den Verstorbenen zugutekommen.

      Wie wird Gott das alles umsetzen?

      EINE PERFEKTE REGIERUNG

      Das, was Gott für die Menschen und die Erde vorgesehen hat, wird er durch eine Regierung im Himmel umsetzen. Die Regierungsmacht hat er Jesus Christus übertragen (Psalm 110:1, 2). Und genau um diese Regierung beten Nachfolger Jesu mit den Worten: „Unser Vater im Himmel … Lass dein Königreich kommen“ (Matthäus 6:9, 10).

      Gottes Königreich wird über die Erde regieren und allem Schmerz und Leid ein Ende setzen. Dieses Königreich ist die beste Regierung, die man sich nur wünschen kann. Deswegen war es Jesus so wichtig, „die gute Botschaft vom Königreich“ bekannt zu machen, und auch seine Jünger sollten seinem Beispiel folgen (Matthäus 4:23; 24:14).

      Das alles hat Jehova versprochen, weil er die Menschen so sehr liebt – ein Grund mehr, ihn kennenzulernen und ihm nah zu sein. Was bringt Ihnen eine Freundschaft mit Gott ganz persönlich? Darauf geht der nächste Artikel ein.

      WAS WIRD GOTT IN ZUKUNFT TUN? Gott wird Krankheit und Tod ein Ende setzen, die Menschheit unter seiner Regierung vereinen und die Erde zu einem Paradies machen

      WAS IST GOTTES KÖNIGREICH?

      • Es ist eine Regierung im Himmel, die Gottes Willen umsetzt (1. Mose 1:28; Matthäus 6:9, 10)

      • Der Regierungschef ist ein von Gott eingesetzter König, der alle Macht im Himmel und auf der Erde hat (Jesaja 9:6, 7; 11:2-4; Matthäus 28:18)

      • Das Regierungsprogramm basiert auf Jesu Lehren und damit auf Gottes Gesetzen (Matthäus 22:37-39; Jakobus 2:8)

      • Die Regierung ist bereits in Funktion; Millionen machen die „gute Botschaft vom Königreich“ weltweit bekannt (Matthäus 24:14; 28:19, 20)a

      a Weitere Einzelheiten über Gottes Königreich finden Sie in dem Buch Glücklich – für immer, Lektion 32 und 33 (herausgegeben von Jehovas Zeugen). Auch online auf www.pr418.com.

  • Was bringt es mir, Gott zu kennen?
    Der Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2019 | Nr. 1
    • Menschen, die im Paradies leben

      Was bringt es mir, Gott zu kennen?

      Wer ist Gott? Zunächst haben wir aus der Bibel erfahren, dass er „Jehova“ heißt und der Inbegriff der Liebe ist. Dann haben wir gesehen, was er bereits für uns getan hat und in Zukunft noch tun wird. Aber es gibt noch viel mehr über Gott herauszufinden. Was bringt es Ihnen jedoch persönlich, Gott kennenzulernen?

      „Wenn du ihn suchst, wird er sich von dir finden lassen“, verspricht die Bibel (1. Chronika 28:9). Wenn Sie Gott kennenlernen, erwartet Sie etwas Wunderbares – er wird Ihnen seine Freundschaft schenken (Psalm 25:14). Was bringt Ihnen diese Freundschaft schon heute?

      Echtes Glück. Jehova wird als der „glückliche Gott“ beschrieben (1. Timotheus 1:11). Ihm näherzukommen und von ihm zu lernen bringt echtes Glück. Das wiederum trägt zur inneren Balance und zur körperlichen Gesundheit bei (Psalm 33:12). Glück findet man auch dadurch, dass man einen Lebensstil meidet, durch den man sich selbst schaden würde, gute Gewohnheiten entwickelt und mit anderen gut auskommt. Ein Psalmenschreiber bringt es auf den Punkt: „Für mich aber ist es gut, Gottes Nähe zu suchen“ (Psalm 73:28).

      Jemand, der für mich da ist. Jehova verspricht jedem seiner Freunde: „Ich werde dir mit Rat zur Seite stehen und dich nicht aus den Augen lassen“ (Psalm 32:8). Er schenkt seinen Anbetern also persönliche Aufmerksamkeit und geht auf ihre individuellen Bedürfnisse ein (Psalm 139:1, 2). Wer eine enge Freundschaft zu Jehova entwickelt hat, wird feststellen: Gott ist immer für mich da.

      Eine großartige Zukunft. Jehova kann uns nicht nur jetzt zu einem glücklichen und erfüllten Leben verhelfen, sondern er stellt uns auch eine herrliche Zukunft in Aussicht (Jesaja 48:17, 18). Die Bibel sagt: „Das bedeutet ewiges Leben: dich, den allein wahren Gott, kennenzulernen und auch den, den du gesandt hast, Jesus Christus“ (Johannes 17:3). In den unruhigen Zeiten von heute ist die Hoffnung, die Gott uns schenkt, wie „ein Anker für unsere Seele“, der uns Halt gibt (Hebräer 6:19).

      Das sind nur einige der vielen wichtigen Gründe, Gott kennenzulernen und eine Freundschaft mit ihm aufzubauen. Würden Sie gern noch mehr erfahren? Sprechen Sie doch einmal mit einem Zeugen Jehovas oder besuchen Sie unsere Website jw.org.

  • Sie können Gottes Freund werden
    Der Wachtturm (Öffentlichkeitsausgabe) 2019 | Nr. 1
    • Sie können Gottes Freund werden

      WAS MANCHE DENKEN

      Gott interessiert sich nicht wirklich für uns. Er ist zu heilig, zu erhaben oder zu weit weg.

      WAS DIE BIBEL SAGT

      Eine Frau liest in der Bibel

      Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen (Jakobus 4:8).

      Werft all eure Sorge auf ihn, denn er sorgt für euch (1. Petrus 5:7).

      WIE SIE GOTTES FREUND WERDEN KÖNNEN

      • Sprechen Sie mit ihm (Psalm 145:18, 19)

      • Hören Sie ihm zu (Psalm 32:8)

      • Folgen Sie seiner Anleitung (Sprüche 3:5, 6)

      • Geben Sie nicht auf (Matthäus 7:7, 8)

      Mehr über die Zukunft, die Gott verspricht, erfahren Sie im Rahmen eines Bibelkurses anhand der Broschüre Glücklich - für immer (herausgegeben von Jehovas Zeugen). Auch online verfügbar auf www.pr418.com

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