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  • Können wir Gott wirklich kennen lernen?
  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 2006
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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 2006
w06 15. 10. S. 3-4

Können wir Gott wirklich kennen lernen?

„Dies bedeutet ewiges Leben, dass sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über . . . den allein wahren Gott“ (Johannes 17:3).

„O TIEFE des Reichtums und der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unausspürbar seine Wege!“ (Römer 11:33). Müssen wir diesen ausdrucksvollen Worten des Apostels Paulus entnehmen, dass es dem Menschen unmöglich ist, die Weisheit und die Erkenntnis Gottes zu ergründen, das heißt, kann der Mensch Gott und das, was er tun wird, nie kennen lernen?

Die Vertreter einer religiösen Denkrichtung, die als via negativa bezeichnet wird, würden diese Frage bejahen. In der Encyclopedia of Religion wird dazu festgestellt: „Gott übersteigt alles, was der Mensch von ihm erkennen kann. . . . Gott kann nicht benannt oder in eine Definition gefasst werden. Jede Benennung, jede Definition zieht Grenzen, aber Gott steht über . . . allen Grenzen. . . . Er entzieht sich jeder Erkenntnis, da er über ihr steht.“a

In nicht religiös geprägten Gesellschaften macht sich gemäß der Zeitschrift Newsweek „eine Art neue Orthodoxie“ breit, der zufolge es nur eine Wahrheit gibt, und zwar die, dass es keine Wahrheit gibt.

Viele Menschen haben jedoch offene Fragen über den Sinn des Lebens. Sie beobachten die furchtbaren Probleme, die Armut, Krankheit und Gewalt mit sich bringen. Sie sind oft völlig frustriert, weil das Leben so unsicher ist. Sie würden ihre Fragen gern beantwortet bekommen, doch wenn das nicht geschieht, kommen sie unter Umständen zu dem Schluss, es gäbe keine Antworten. Deshalb haben sich viele von der organisierten Religion abgewandt und sich ihren eigenen Weg zu Gott gesucht — vorausgesetzt, sie glauben noch an ihn.

Was die Bibel sagt

Wer die Bibel anerkennt und geneigt ist, Jesus Christus als Gottes Sprecher zu akzeptieren, sollte sich für den biblischen Standpunkt interessieren. Wie manchen bekannt sein dürfte, sprach Jesus einmal von zwei Wegen, von denen einer „breit und geräumig“ ist und „in die Vernichtung führt“, während der andere „eingeengt“ ist und „zum Leben führt“. Jesus beschrieb auch, woran zu erkennen sei, wer auf welchem Weg geht. Er sagte: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ Was für Früchte sind gemeint? Es sind nicht Worte, sondern Taten, denn Jesus erklärte: „Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.“ Bloße Worte reichen als Glaubensbeweis nicht aus. Wir müssen Gottes Willen tun. Dazu ist es natürlich notwendig, erst einmal genau zu wissen, worin dieser Wille besteht (Matthäus 7:13-23).

Wie Jesus deutlich machte, ist der Mensch sehr wohl in der Lage, sich Erkenntnis über Gott anzueignen. Er sagte: „Dies bedeutet ewiges Leben, dass sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus“ (Johannes 17:3). Es ist also durchaus möglich, die Weisheit und die Erkenntnis, die Gott offenbart, zu erlangen, aber nur, wenn man sich darum bemüht. Wer das tut, dem schenkt Gott ewiges Leben, das heißt, die Mühe lohnt sich ganz bestimmt.

[Fußnote]

a Ähnliche Ansichten sind in den östlich-religiösen Traditionen des Hinduismus, des Taoismus und des Buddhismus zu finden.

[Bild auf Seite 4]

Wie Jesus sagte, ist der Weg zum Leben eingeengt

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