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Können wir Gott wirklich näherkommen?Komm Jehova doch näher
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12. Wie hilft uns Jehova durch verständliche Begriffe, ihn zu „sehen“?
12 Jehova, der ja ein Geist ist, hat noch mehr getan, damit wir ihn besser kennenlernen können. Als Menschen sind wir stark auf sichtbare Realitäten angewiesen und können in geistige Bereiche keinen Einblick nehmen. Würde Gott sich in geistigen Begriffen schildern, wäre das ungefähr so, als würden wir jemandem, der von Geburt an blind ist, unsere Augenfarbe, unsere Sommersprossen oder andere Einzelheiten unseres Aussehens beschreiben. In seiner Güte hilft uns Jehova durch verständliche Begriffe, ihn zu „sehen“. Manchmal greift er zu Metaphern und Vergleichen, die uns geläufig sind. Er schildert sich sogar so, als hätte er menschliche Merkmale.a
13. Welches Bild ruft Jesaja 40:11 in deiner Vorstellung wach, und wie berührt es dich?
13 Sehen wir uns einmal an, wie Jehova in Jesaja 40:11 beschrieben wird: „Wie ein Hirte wird er sich um seine Herde kümmern. Mit seinem Arm wird er die Lämmer zusammenbringen und an seiner Brust wird er sie tragen.“ Jehova wird hier mit einem Hirten verglichen, der mit „seinem Arm“ Lämmer hochhebt. Das zeigt, dass Gott sein Volk beschützen und stärken kann – auch die besonders Verletzlichen. In seinen starken Armen können wir uns geborgen fühlen, denn solange wir ihm treu sind, wird er uns nie verlassen (Römer 8:38, 39). Der große Hirte trägt die Lämmer „an seiner Brust“ – ein Ausdruck, der sich auf die weiten Falten des Obergewands bezieht, in denen Hirten manchmal neugeborene Lämmer trugen. Wir können also sicher sein, dass Jehova liebevoll und behutsam mit uns umgeht. Es ist deshalb etwas ganz Natürliches, ihm nah sein zu wollen.
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Können wir Gott wirklich näherkommen?Komm Jehova doch näher
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a Die Bibel spricht unter anderem von Gottes Gesicht, seiner Nase, seinem Mund, seinen Augen, Ohren, Armen und Füßen (Psalm 18:15; 27:8; 44:3; Jesaja 60:13; Matthäus 4:4; 1. Petrus 3:12). Diese bildhaften Ausdrücke sind, genau wie die Bezugnahmen auf Jehova als „Fels“ oder „Schild“, nicht wörtlich aufzufassen (5. Mose 32:4; Psalm 84:11).
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