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Jehova ist der Gott der LiebeDer Wachtturm 2015 | 15. November
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4. Wieso schlug Jehova die Rebellion gegen seine gerechte Herrschaft nicht sofort nieder?
4 Als der Teufel gegen Gottes Herrschaft rebellierte, stiftete er auch die ersten beiden Menschen dazu an. Er stellte nicht nur infrage, ob Jehova zu Recht der höchste Herrscher ist, sondern auch, ob er gerecht regiert. Satan behauptete im Grunde, er sei ein besserer Herrscher als der Schöpfer (1. Mo. 3:1-5). Jehova erlaubte Satan zwar, seine Behauptung zu beweisen. Er setzte ihm dafür allerdings eine Frist. In seiner großen Weisheit lässt er genügend Zeit verstreichen, um Satans Behauptung als haltlos zu entlarven. Die schreckliche Menschheitsgeschichte zeigt, wie unfähig die Menschen und der Teufel als Herrscher sind.
5. Was hat die Menschheitsgeschichte klar bewiesen?
5 Allein in den letzten 100 Jahren wurden in Kriegen und Konflikten über 100 Millionen Menschen getötet. Und leider wird die Situation auf der Erde immer schlimmer. Genau das hat Gottes Wort für die „letzten Tage“ des gegenwärtigen Systems der Dinge vorausgesagt: „Böse Menschen . . . und Betrüger werden vom Schlechten zum Schlimmeren fortschreiten“ (2. Tim. 3:1, 13). Die Geschichte hat zweifelsfrei bewiesen, wie wahr die Worte der Bibel sind: „Ich weiß wohl, o Jehova, dass nicht beim Erdenmenschen sein Weg steht. Es steht nicht bei dem Mann, der da wandelt, auch nur seinen Schritt zu richten“ (Jer. 10:23). Jehova hat den Menschen also weder mit der Fähigkeit noch mit dem Recht erschaffen, sich unabhängig von ihm zu regieren.
6. Was wird noch dadurch erreicht, dass Gott das Böse vorübergehend zulässt?
6 Was wird noch dadurch erreicht, dass Gott das Böse vorübergehend zulässt? Es liefert ein für alle Mal den Beweis, dass nur seine Herrschaft erfolgreich sein kann. Gott wird das Böse und alle seine Verursacher beseitigen. Sollte danach irgendjemand seine liebevolle Herrschaftsweise jemals wieder anfechten, müsste die Angelegenheit nicht noch einmal geklärt werden. Jehova könnte solche Rebellen schnell beseitigen. Und er könnte die gescheiterte Menschenherrschaft als rechtliche Grundlage dafür anführen, warum er das Böse nicht noch einmal duldet.
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Jehova ist der Gott der LiebeDer Wachtturm 2015 | 15. November
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BALD DAS ENDE ALLES BÖSEN
10, 11. (a) Was hat Jehova mit bösen Menschen vor? (b) Wie wird Jehova Menschen, die die richtige Einstellung haben, belohnen?
10 Als Gott der Liebe, der das Böse hasst, hat Jehova beschlossen, die Erde und das übrige Universum von allem Schlechten zu befreien. Und das wird er auch tun, sobald die Frage, wer der bessere Herrscher ist, zu seiner Zufriedenheit geklärt ist. Er gibt uns sein Wort: „Die Übeltäter, sie werden weggetilgt, die aber auf Jehova hoffen, sind es, die die Erde besitzen werden. Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein.“ Die Feinde Jehovas werden wie Wiesen völlig vertrocknen und wie Rauch vergehen (Ps. 37:9, 10, 20).
11 Andererseits versichert uns Gottes Wort auch: „Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen“ (Ps. 37:29). Diese gerechten Menschen „werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens“ (Ps. 37:11). Wir können uns auf sein Versprechen verlassen, da unser liebevoller Gott immer das tut, was für seine treuen Diener am besten ist. Die Bibel sagt: „Er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer noch Geschrei noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen“ (Offb. 21:4). Sind das nicht herrliche Zukunftsaussichten für alle, die Jehova als ihren Herrscher anerkennen und seine Liebe erwidern?
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