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Warum erscheint das Leben sinnlos?Der Wachtturm 2011 | 1. Juli
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Was hat Gott mit der Erde vor?
Jehova Gotta wollte, dass die Erde zu einer paradiesischen Heimat für die Menschen wird — ein Ort, wo es ihnen an nichts fehlt und sie für immer ein erfülltes, befriedigendes Leben in Vollkommenheit führen könnten. Diese Grundwahrheit widerspricht der weitverbreiteten, biblisch jedoch nicht belegbaren Vorstellung, Gott habe die Erde als eine Art Prüfstand gedacht, wo die Menschen zeigen könnten, ob sie ein sinnvolleres Leben im Jenseits verdienen. (Siehe dazu „Ein sinnvolles Leben — erst im Jenseits?“ auf Seite 6.)
Gott erschuf den Mann und die Frau in seinem Bild, sodass sie seine einzigartigen Eigenschaften widerspiegeln konnten (1. Mose 1:26, 27). Sie waren vollkommen. Es war für alles gesorgt, was sie für ein sinnvolles, produktives Leben brauchten, ein Leben, das nie enden würde. Sie sollten die Erde bevölkern, sie sich unterwerfen und sie zu einem Paradies machen, wie der Garten Eden es war (1. Mose 1:28-31; 2:8, 9).
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Warum erscheint das Leben sinnlos?Der Wachtturm 2011 | 1. Juli
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Jehova hat sein Vorhaben mit der Erde und den Menschen nicht aufgegeben. Er lässt uns durch den Propheten Jesaja sagen, dass er der Schöpfer der Erde ist und „sie nicht einfach umsonst erschuf“, sondern „sie bildete, damit sie auch bewohnt werde“ (Jesaja 45:18). Schon sehr bald wird er die Erde in den ursprünglich vorgesehenen vollkommenen Zustand bringen. Wenn erst einmal geklärt ist, dass er wirklich der beste Herrscher ist, dann kann er mit Recht seine gewaltige Macht einsetzen, um seinen Willen auszuführen und alles Böse endgültig aus der Welt zu schaffen (Jesaja 55:10, 11). Eine der Bitten im sogenannten Vaterunser dreht sich genau darum. Jesus Christus lehrte seine Nachfolger beten: „Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde“ (Matthäus 6:9, 10). Was bedeutet das konkret?
Gottes Wille für die Erde
In der Bibel heißt es zum Beispiel: „Die Sanftmütigen . . . werden die Erde besitzen“ (Psalm 37:9-11, 29; Sprüche 2:21, 22). Jesus Christus „wird den Armen befreien, der um Hilfe ruft, auch den Niedergedrückten“. Er wird sie „von Bedrückung und von Gewalttat“ erlösen (Psalm 72:12-14). Es wird weder Krieg noch Tod noch Tränen, Schmerz oder Leid mehr geben (Psalm 46:9; Offenbarung 21:1-4). Unzählige Menschen, die gestorben sind, während Gott das Böse zugelassen hat, werden hier auf der Erde auferstehen. Sie werden sich darüber freuen können, dass Gott das alles und noch vieles andere Schöne wahr macht (Johannes 5:28, 29).
Jehova wird den Schaden, der durch die Rebellion des Teufels angerichtet wurde, wiedergutmachen. Das wird so gründlich geschehen, dass „die früheren Bedrängnisse [alles, was heute Kummer und Schmerz mit sich bringt] tatsächlich vergessen sein werden“ (Jesaja 65:16-19). Das sind keine leeren Versprechungen. Gott lügt nicht. Er steht zu seinem Wort. Das Leben wird dann nicht mehr „so sinnlos“ sein, „als wollte man den Wind einfangen“ (Prediger 2:17, Hfa). Man wird sich nicht mehr fragen, warum und wofür man lebt.
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