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  • Was für Menschen sind Jehovas Zeugen?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 1

      Was für Menschen sind Jehovas Zeugen?

      Eine Zeugin Jehovas in Dänemark

      Dänemark

      Zeugen Jehovas auf Taiwan

      Taiwan

      Zeugen Jehovas in Venezuela

      Venezuela

      Zeugen Jehovas in Indien

      Indien

      Kennen Sie den einen oder anderen Zeugen Jehovas aus der Nachbarschaft, vom Arbeitsplatz oder aus der Schule? Oder haben Sie sich schon einmal mit uns über die Bibel unterhalten? Haben Sie sich da gefragt, was wir eigentlich für Menschen sind und warum wir in der Öffentlichkeit über unseren Glauben reden?

      Wir sind ganz normale Menschen. Bei uns sind alle Kulturen und sozialen Schichten vertreten. Viele von uns gehörten früher einer anderen Religion an oder glaubten nicht einmal an Gott. Bevor wir Zeugen Jehovas wurden, haben wir uns intensiv mit den biblischen Lehren auseinandergesetzt und uns dann persönlich dafür entschieden, Jehova als unserem Gott zu dienen (Apostelgeschichte 17:11).

      Unser Bibelstudium gibt uns viel. Wie alle Menschen hat auch jeder Einzelne von uns mit Problemen und mit seinen eigenen Fehlern und Schwächen zu kämpfen. Dadurch dass wir jedoch versuchen, uns im täglichen Leben nach biblischen Grundsätzen auszurichten, hat sich unsere Lebensqualität entscheidend verbessert (Psalm 128:1, 2). Das ist auch ein Grund, warum wir so gern mit anderen über das reden, was wir aus der Bibel gelernt haben.

      Wir leben nach Gottes Wertmaßstäben. Diese Wertmaßstäbe aus der Bibel führen zu Glück und Zufriedenheit, fördern die gegenseitige Achtung und einen ehrlichen, freundlichen Umgang miteinander. Sie tragen zu einem gesunden Lebensstil, einer hohen Moral und stabilen Familien bei. Wer danach lebt, wird zu einem wertvolleren Mitglied der Gesellschaft. Da wir wissen, „dass Gott nicht parteiisch ist“, gibt es bei uns außerdem keine gesellschaftlichen oder nationalen Schranken. Wir bilden im wahrsten Sinne des Wortes eine internationale Bruderschaft – eine einzigartige Gemeinschaft aus ganz gewöhnlichen Menschen (Apostelgeschichte 4:13; 10:34, 35).

      • Was haben Jehovas Zeugen mit anderen gemeinsam?

      • Welche Wertmaßstäbe haben Jehovas Zeugen durch ihr Bibelstudium kennengelernt?

  • Warum nennen wir uns Jehovas Zeugen?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 2

      Warum nennen wir uns Jehovas Zeugen?

      Noah

      Noah

      Abraham und Sara

      Abraham und Sara

      Moses

      Moses

      Jesus Christus

      Jesus Christus

      Viele halten Jehovas Zeugen für eine relativ neue Religionsgemeinschaft. Doch schon vor über 2 700 Jahren wurden die Anbeter des allein wahren Gottes als seine „Zeugen“ bezeichnet (Jesaja 43:10-12). Anfangs nannten wir uns Bibelforscher, bis wir dann 1931 den Namen Jehovas Zeugen annahmen. Warum entschieden wir uns dafür?

      Dieser Name macht unseren Gott kenntlich. Der Gottesname Jehova kommt Tausende von Malen in der Heiligen Schrift vor. Das belegen alte Bibelhandschriften. In etlichen Bibelübersetzungen wurde dieser Name später durch Bezeichnungen wie „Herr“ oder „Gott“ ersetzt. Gott hatte Moses jedoch seinen Eigennamen – Jehova – mitgeteilt und gesagt: „Das ist mein Name für immer“ (2. Mose 3:15). Dieser Name unterscheidet ihn von allen falschen Göttern. Wir sind stolz darauf, Gottes heiligen Namen tragen zu dürfen.

      Dieser Name macht unseren Auftrag deutlich. Die Geschichte gottesfürchtiger Menschen, die von ihrem Glauben an Jehova Zeugnis ablegten, reicht bis Abel zurück. Über die Jahrhunderte bildeten Noah, Abraham, Sara, Moses und David zusammen mit vielen anderen eine „große Wolke von Zeugen“ (Hebräer 11:4 bis 12:1). Ähnlich wie ein Zeuge vor Gericht, der zugunsten eines Unschuldigen aussagt, möchten auch wir die Wahrheit über unseren Gott bekannt machen.

      Dieser Name weist uns als Nachfolger Jesu aus. In der Bibel wird Jesus „der treue und wahrhaftige Zeuge“ genannt (Offenbarung 3:14). Auch sagte er von sich selbst, dass er den Namen Gottes bekannt machte und die Wahrheit bezeugte (Johannes 17:26; 18:37). Jesu Nachfolger müssen daher ebenfalls Zeugen für Jehova sein und diesen Namen bekannt machen. Genau darum bemühen wir uns als Zeugen Jehovas.

      • Warum haben die Bibelforscher den Namen Jehovas Zeugen angenommen?

      • Seit wann gibt es auf der Erde schon Zeugen für Jehova?

      • Wer ist der bedeutendste Zeuge für Jehova?

      ÜBERZEUGEN SIE SICH SELBST

      Fragen Sie doch ruhig einmal einige Zeugen Jehovas, warum sie sich eigentlich für diesen Glauben entschieden haben.

  • Wie kam die biblische Wahrheit wieder ans Licht?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 3

      Wie kam die biblische Wahrheit wieder ans Licht?

      Eine Gruppe Männer in den 1870er-Jahren beim Erforschen der Bibel

      Bibelforscher in den 1870er-Jahren

      Ein Mann liest die erste Ausgabe des Wachtturms

      Die erste Ausgabe des Wachtturms (engl., 1879)

      Eine Frau hält Wachtturm und Erwachet! vor sich

      Der Wachtturm heute

      In der Bibel wurde angekündigt, dass nach dem Tod Jesu unter den ersten Christen falsche Lehrer auftreten und die Wahrheit der Bibel verfälschen würden (Apostelgeschichte 20:29, 30). Genauso kam es auch. Christi Lehren wurden mit unbiblischen Vorstellungen vermischt und es bildete sich ein verfälschtes Christentum heraus (2. Timotheus 4:3, 4). Wie kann man dann heute überhaupt sicher sein, dass man die Lehren der Bibel richtig versteht?

      Es kam die Zeit, in der Jehova die Wahrheit enthüllte. Gott hatte für die „Zeit des Endes“ versprochen: „Die wahre Erkenntnis wird überströmen“ (Daniel 12:4). Im Jahr 1870 erkannte eine Handvoll aufrichtiger Wahrheitssucher, dass viele Kirchenlehren keine biblische Grundlage hatten. Sie wollten die reine Lehre der Bibel herausfinden und Jehova verhalf ihnen zum richtigen Verständnis.

      Aufrichtige Männer erforschten die Bibel. Diese Bibelforscher wandten eine Methode an, die für uns heute noch richtungsweisend ist. Sie nahmen sich verschiedene Themen vor und untersuchten, was die Bibel dazu sagt. Stießen sie dabei auf eine schwer verständliche Passage, suchten sie nach Textstellen, die Licht darauf warfen. Wenn sie dann zu einem Ergebnis kamen, das mit anderen Aussagen der Bibel übereinstimmte, schrieben sie es auf. So ließen diese gewissenhaften Wahrheitssucher die Bibel sich selbst auslegen. Sie verstanden, was es mit dem Namen Gottes und dem Königreich auf sich hat, was Jehova mit der Erde und der Menschheit vorhat, in welchem Zustand sich die Toten befinden und dass es eine Auferstehung gibt. Dadurch wurden sie von vielen falschen Glaubensansichten und Bräuchen befreit (Johannes 8:31, 32).

      1879 wurde den Bibelforschern bewusst, dass sie die Wahrheit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen sollten. Sie gaben eine Zeitschrift heraus, die heute unter dem Namen erscheint: Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich. Gegenwärtig verbreiten Jehovas Zeugen die biblische Wahrheit in 240 Ländern und Territorien in über 900 Sprachen. So hat sich Gottes Versprechen auf beeindruckende Art und Weise erfüllt: Die wahre Erkenntnis ist überströmend geworden!

      • Was geschah nach Jesu Tod mit der biblischen Wahrheit?

      • Wie wurde diese Wahrheit wieder ans Licht gebracht?

  • Warum haben wir die Neue-Welt-Übersetzung herausgegeben?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 4

      Warum haben wir die Neue-Welt-Übersetzung herausgegeben?

      Eine alte Druckmaschine
      Die Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift wird zum ersten Mal vorgestellt
      Eine Gruppe in Kongo (Kinshasa) bestaunt die Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift

      Kongo (Kinshasa)

      Die Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift wird in Ruanda vorgestellt

      Ruanda

      Symmachus-Fragment mit dem Gottesnamen

      Symmachus-Fragment mit dem Gottesnamen in Psalm 69:31 (3. oder 4. Jahrhundert)

      Viele Jahrzehnte haben wir unterschiedliche Bibelübersetzungen verwendet, gedruckt und verbreitet. Mit der Zeit erkannten wir jedoch, dass wir eine Übersetzung anfertigen sollten, mit der Menschen noch besser „zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen“ können, was ja Gottes Wille ist (1. Timotheus 2:3, 4). So veröffentlichten wir 1950 den ersten Band der New World Translation (Neue-Welt-Übersetzung), einer genauen Übersetzung in modernem Englisch. Inzwischen gibt es diese Bibel in über 170 Sprachen.

      Diese Bibel sollte leicht verständlich sein. Da die Sprache einem ständigen Wandel unterworfen ist, enthalten viele Bibelübersetzungen schwer verständliche oder veraltete Ausdrücke. Außerdem hat man immer wieder alte Bibelhandschriften entdeckt, durch die man den biblischen Urtext noch genauer reproduzieren konnte. Sie ermöglichten ein noch besseres Verständnis des biblischen Hebräisch, Aramäisch und Griechisch.

      Diese Bibel sollte eine getreue Wiedergabe des Originals sein. Von Bibelübersetzern darf man zu Recht erwarten, dass sie sich eng an den Urtext halten, statt sich bei der Wiedergabe der Worte Gottes irgendwelche Freiheiten herauszunehmen. Dennoch haben viele den Gottesnamen Jehova einfach weggelassen.

      Diese Bibel sollte ihren Autor würdigen (2. Samuel 23:2). In den ältesten Bibelhandschriften kommt der Name Jehova etwa 7 000 Mal vor. (Siehe das Fragment unten.) Das wurde in der Neuen-Welt-Übersetzung berücksichtigt (Psalm 83:18). Diese Bibel ist das Ergebnis jahrelanger intensiver Studien. Es ist ein Genuss, sie zu lesen, denn sie gibt Gottes Gedanken klar und deutlich wieder. Vielleicht besitzen Sie ja auch die Neue-Welt-Übersetzung. Auf jeden Fall ist es eine gute Gewohnheit, jeden Tag im Wort Jehovas zu lesen (Josua 1:8; Psalm 1:2, 3).

      • Wieso entschieden sich Jehovas Zeugen, eine neue Bibelübersetzung anzufertigen?

      • Was ist eine gute Gewohnheit, wenn man Gottes Willen kennenlernen möchte?

      ÜBERZEUGEN SIE SICH SELBST

      Lesen Sie doch einmal das Vorwort der Neuen-Welt-Übersetzung und achten Sie darauf, welcher Verantwortung sich das Übersetzungskomitee bewusst war. Falls Sie noch eine andere Bibelübersetzung besitzen, könnten Sie in beiden Bibeln folgende Verse miteinander vergleichen: 1. Mose 4:1; Matthäus 5:3; 11:12; 1. Korinther 7:36-38; Kolosser 3:9; Hebräer 11:17.

  • Was erwartet Sie bei unseren Zusammenkünften?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 5

      Was erwartet Sie bei unseren Zusammenkünften?

      Zeugen Jehovas in einem Königreichssaal in Argentinien

      Argentinien

      Eine Zusammenkunft von Jehovas Zeugen in Sierra Leone

      Sierra Leone

      Eine Zusammenkunft von Jehovas Zeugen in Belgien

      Belgien

      Eine Zusammenkunft von Jehovas Zeugen in Malaysia

      Malaysia

      Viele haben aufgehört, Gottesdienste zu besuchen, weil sie in der Kirche weder Antworten auf ihre Fragen noch Trost und Zuspruch erhalten. Was ist bei den Zusammenkünften von Jehovas Zeugen anders? Was erwartet einen dort?

      Menschen, die sich lieben und umeinander kümmern. Im 1. Jahrhundert waren die Christen in Gemeinden organisiert. Sie versammelten sich, um gemeinsam Gott anzubeten, in den heiligen Schriften zu lesen und sich gegenseitig Mut zu machen (Hebräer 10:24, 25). In der wohltuenden Gemeinschaft ihrer Glaubensbrüder verspürten sie das Gefühl, unter echten Freunden zu sein (2. Thessalonicher 1:3; 3. Johannes 14). Wir folgen heute diesem Vorbild und empfinden die Gemeinschaft unserer Brüder und Schwestern als genauso angenehm.

      Anleitung, wie man biblische Grundsätze in die Praxis umsetzt. Wie schon in biblischer Zeit versammeln sich bei unseren Zusammenkünften Männer, Frauen und Kinder. Gut geschulte Redner machen regen Gebrauch von der Bibel und erklären, wie man die Grundsätze aus Gottes Wort im täglichen Leben anwenden kann (5. Mose 31:12; Nehemia 8:8). Durch gemeinsames Singen und durch Wortmeldungen kann jeder seine christliche Hoffnung zum Ausdruck bringen (Hebräer 10:23).

      Die Möglichkeit, den Glauben an Gott zu vertiefen. Der Apostel Paulus schrieb an die Christenversammlung in Rom: „Ich sehne mich . . . danach, euch zu sehen, . . . damit wir uns durch unseren Glauben gegenseitig Mut machen können – sowohl durch euren als auch durch meinen“ (Römer 1:11, 12). Der regelmäßige Kontakt mit unseren Brüdern und Schwestern stärkt uns im Glauben und festigt unsere Entschlossenheit, nach christlichen Prinzipien zu leben.

      Schauen Sie bei unserer nächsten Zusammenkunft doch einmal vorbei und machen Sie sich selbst ein Bild. Sie sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei und es werden keine Spendensammlungen durchgeführt.

      • Nach welchem Vorbild richten sich Jehovas Zeugen bei ihren Zusammenkünften aus?

      • Was geben einem diese Zusammenkünfte?

      ÜBERZEUGEN SIE SICH SELBST

      Vielleicht würden Sie sich ja gern einmal in einem Königreichssaal umsehen, bevor Sie eine Zusammenkunft besuchen. Dann bitten Sie doch einen Zeugen Jehovas, Ihnen die Räumlichkeiten zu zeigen.

  • Warum ist es uns so wichtig, mit Glaubensbrüdern zusammenzukommen?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 6

      Warum ist es uns so wichtig, mit Glaubensbrüdern zusammenzukommen?

      Eine Gruppe von Zeugen Jehovas in der Freizeit

      Madagaskar

      Ein Zeuge Jehovas hilft einem Glaubensbruder

      Norwegen

      Älteste besuchen eine Glaubensschwester

      Libanon

      Eine Gruppe von Zeugen Jehovas in der Freizeit

      Italien

      Weder Wind noch Wetter noch unwegsame Dschungelpfade hindern Jehovas Zeugen daran, ihre Zusammenkünfte zu besuchen. Warum ist es uns so wichtig, mit unseren Glaubensbrüdern zusammenzukommen, selbst wenn wir nach einem langen Arbeitstag erschöpft sind oder mit den verschiedensten Sorgen zu kämpfen haben?

      Es tut uns gut. Paulus forderte Christen einer Versammlung auf, gut aufeinander zu achten (Hebräer 10:24). Dazu muss man sich natürlich füreinander interessieren und sich gegenseitig kennenlernen. Wenn man mit anderen in der Versammlung vertrauter wird, erfährt man, mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen haben und wie sie sie meistern. Das kann einem dann auch bei den eigenen Problemen weiterhelfen.

      Es entstehen dauerhafte Freundschaften. Bei unseren Zusammenkünften treffen wir nicht lediglich Bekannte, sondern echte Freunde, mit denen wir auch gern unsere Freizeit verbringen. Durch dieses Miteinander lernen wir uns gegenseitig schätzen, und das vertieft unsere Liebe zueinander. Es entstehen stabile Freundschaften, in denen einer dem anderen bei Problemen gern zur Seite steht (Sprüche 17:17). Wenn wir mit allen in der Versammlung Kontakt pflegen, zeigen wir, dass wir uns „umeinander kümmern“ (1. Korinther 12:25, 26).

      Unter Jehovas Zeugen findet man Freunde, die Gottes Willen tun. Lassen Sie sich diese wertvolle Gemeinschaft nicht entgehen.

      • Was bringt einem die Gemeinschaft in der Versammlung?

      • Wann möchten Sie unsere Versammlung gern einmal kennenlernen?

  • Wie laufen unsere Zusammenkünfte ab?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 7

      Wie laufen unsere Zusammenkünfte ab?

      Eine Zusammenkunft von Jehovas Zeugen in Neuseeland

      Neuseeland

      Eine Zusammenkunft von Jehovas Zeugen in Japan

      Japan

      Ein junger Zeuge Jehovas in Uganda liest aus der Bibel vor

      Uganda

      Zwei Zeuginnen Jehovas in Litauen zeigen, wie man ein biblisches Gespräch führen kann

      Litauen

      Bei den frühchristlichen Zusammenkünften hat man hauptsächlich gemeinsam gesungen, gebetet und die heiligen Schriften gelesen und besprochen – ohne irgendwelchen Ritualen zu folgen (1. Korinther 14:26). Ganz ähnlich ist es auch bei unseren Zusammenkünften heute.

      Sie sind praxisbezogen und die Bibel steht im Vordergrund. An den Wochenenden wird in jeder Versammlung ein 30-minütiger biblischer Vortrag gehalten. Er zeigt, wie die Bibel unser Leben berührt und warum sie gerade für unsere Zeit so aktuell ist. Alle Anwesenden werden ermuntert, Textstellen in ihrer eigenen Bibel mitzulesen. An den Vortrag schließt sich das einstündige „Wachtturm“-Studium an. Dabei wird jeweils ein Artikel aus der Studienausgabe des Wachtturms besprochen und jeder kann sich durch Wortmeldung daran beteiligen. Bei dieser Besprechung dreht sich alles darum, wie man sich in seinem Leben von der Bibel leiten lassen kann. In den über 119 000 Versammlungen auf der ganzen Erde wird derselbe Stoff durchgenommen.

      Sie rüsten uns aus, anderen Bibelwissen zu vermitteln. An einem Abend unter der Woche findet außerdem ein dreiteiliges Programm statt. Es steht unter dem Motto Unser Leben und Dienst als Christ. Das Material dafür findet man im jeweiligen Arbeitsheft für den Monat. Der erste Teil heißt „Schätze aus Gottes Wort“ und dreht sich um eine Bibelpassage, die die Anwesenden zuvor gelesen haben. Im nächsten Teil, „Uns im Dienst verbessern“, wird demonstriert, wie man mit anderen über die Bibel sprechen kann. Alle erhalten Tipps, wie sie ihre Lese- und Redefähigkeit noch verbessern können (1. Timotheus 4:13). Im letzten Teil, „Unser Leben als Christ“, wird gemeinsam besprochen, wie man die Grundsätze aus der Bibel im Alltag umsetzen kann. Dazu gehört eine Besprechung mit Beteiligung der Zuhörer, die unser Verständnis der Bibel vertieft.

      Wenn Sie unsere Zusammenkünfte besuchen, werden Sie bestimmt beeindruckt sein, von welcher Qualität die biblische Schulung dort ist (Jesaja 54:13).

      • Was erwartet Sie bei den Zusammenkünften von Jehovas Zeugen?

      • Welche Zusammenkunft würden Sie demnächst gern einmal besuchen?

      ÜBERZEUGEN SIE SICH SELBST

      Schauen Sie sich doch einmal an, was in den nächsten Zusammenkünften behandelt wird. Bestimmt werden Sie dabei etwas entdecken, was Sie aus der Bibel für Ihren Alltag mitnehmen können.

  • Warum gehen wir gut gekleidet zu unseren Zusammenkünften?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 8

      Warum gehen wir gut gekleidet zu unseren Zusammenkünften?

      Ein Vater macht sich mit seinem Sohn für eine Zusammenkunft zurecht

      Island

      Eine Mutter macht ihre Tochter für eine Zusammenkunft zurecht

      Mexiko

      Gut gekleidete Zeugen Jehovas in Guinea-Bissau

      Guinea-Bissau

      Eine Familie auf den Philippinen geht zur Zusammenkunft

      Philippinen

      Vielleicht ist Ihnen auf den Fotos in dieser Broschüre aufgefallen, dass Jehovas Zeugen immer gut angezogen sind, wenn sie zu ihren Zusammenkünften gehen. Warum legen wir so großen Wert auf unser Erscheinungsbild?

      Unsere Kleidung verrät Achtung vor Gott. Uns ist bewusst, dass für Jehova Äußerlichkeiten nicht das Ausschlaggebende sind (1. Samuel 16:7). Doch wenn wir uns versammeln, um ihn anzubeten, liegt es uns am Herzen, durch unsere Kleidung Achtung vor unserem Gott und unseren Glaubensbrüdern zu zeigen. Wäre man vor Gericht geladen, würde man dort wahrscheinlich auch gepflegt erscheinen wollen. Jehova ist „der Richter der ganzen Erde“ (1. Mose 18:25). Durch die Art und Weise, wie wir uns bei unseren Zusammenkünften kleiden, beweisen wir, dass wir ihn und unsere Anbetungsstätte sehr schätzen.

      Unsere Kleidung spiegelt unsere Werte wider. Die Bibel fordert Christen auf, sich „mit Bescheidenheit und gutem Urteilsvermögen“ zu kleiden (1. Timotheus 2:9, 10). Bescheidenheit bedeutet, sich nicht so anzuziehen, dass man durch auffällige, aufreizende oder enthüllende Kleidung alle Blicke auf sich zieht. Und gutes Urteilsvermögen hilft dabei, ansprechende Kleidung zu finden, die weder schlampig noch extravagant wirkt. Diese Grundsätze erlauben eine Menge Spielraum. Ein gepflegtes, geschmackvolles Äußeres kann ohne ein Wort „die Lehre Gottes . . . schmücken“ und ihn verherrlichen (Titus 2:10; 1. Petrus 2:12). Unser Erscheinungsbild bei den Zusammenkünften hat auch Einfluss darauf, welches Bild andere von uns als Jehovas Zeugen haben.

      Das Thema Kleidung sollte allerdings kein Hinderungsgrund sein, einen Königreichssaal zu besuchen. Um ansprechend auszusehen, muss man nichts Teures oder Exklusives tragen. Es reicht völlig, wenn man sich sauber und ordentlich kleidet.

      • Von welcher Bedeutung ist unser Äußeres bei christlichen Zusammenkünften?

      • Von welchen Grundsätzen sollte man sich leiten lassen, wenn es um das Erscheinungsbild geht?

  • Wie bereitet man sich am sinnvollsten auf die Zusammenkünfte vor?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 9

      Wie bereitet man sich am sinnvollsten auf die Zusammenkünfte vor?

      Ein Zeuge Jehovas bereitet sich auf eine Zusammenkunft vor

      Kambodscha

      Eine Zeugin Jehovas bereitet sich auf eine Zusammenkunft vor
      Eine Zeugin Jehovas meldet sich in einer Zusammenkunft durch Handzeichen

      Ukraine

      Wenn ein Zeuge Jehovas regelmäßig mit Ihnen die Bibel betrachtet, versuchen Sie wahrscheinlich, sich vorher einen Überblick über den Stoff zu verschaffen. Das empfiehlt sich auch für unsere Zusammenkünfte. Am besten, man plant das fest ein.

      Zeit und Ort festlegen. Wann haben Sie am ehesten Ruhe? Morgens, bevor Sie in den Tag starten? Oder eher abends, wenn die Kinder schon im Bett sind? Selbst wenn man nicht viel Zeit übrig hat, ist es dennoch gut, sich zu überlegen, wo man etwas Freiraum für sich schaffen könnte, und dann auch nichts dazwischenkommen zu lassen. Suchen Sie sich für die Vorbereitung einen ruhigen Platz und schalten Sie am besten Radio, Fernseher und Handy aus, damit Sie nicht abgelenkt werden. Vorher zu beten hilft, die Alltagssorgen kurz hinter sich zu lassen und sich auf Gottes Wort zu konzentrieren (Philipper 4:6, 7).

      Schlüsselwörter markieren und Antworten ausarbeiten. Zunächst einmal ist es praktisch, sich einen Überblick zu verschaffen: Denken Sie über die Artikel- oder Kapitelüberschrift nach und überlegen Sie, wie die Zwischentitel mit dem Thema zusammenhängen. Auch durch die Bilder und die Wiederholungsfragen werden wichtige Gedanken hervorgehoben. Sehen Sie sich dann die einzelnen Absätze und die dazugehörigen Fragen an. Es empfiehlt sich, die angegebenen Bibelstellen nachzuschlagen und mit den Gedanken aus dem Absatz zu verbinden (Apostelgeschichte 17:11). Haben Sie die Antwort auf eine Frage gefunden, können Sie als Erinnerungshilfe ein paar Stichwörter unterstreichen oder markieren. Wenn Sie möchten, können sie dann in der Zusammenkunft eine kurze Antwort in eigenen Worten geben.

      Durch die Vielfalt an Themen, die Woche für Woche in unseren Zusammenkünften behandelt werden, kann man seinen biblischen Wissensschatz ständig vergrößern (Matthäus 13:51, 52).

      • Wie können Sie es schaffen, sich auf die Zusammenkünfte vorzubereiten?

      • Wie könnten Sie sich auf eine Antwort vorbereiten?

      ÜBERZEUGEN SIE SICH SELBST

      Bereiten Sie sich doch einmal nach der hier beschriebenen Methode auf das Wachtturm-Studium oder das Versammlungsbibelstudium vor. Der Zeuge Jehovas, der Sie regelmäßig besucht, wird Ihnen bestimmt gern dabei helfen, eine Antwort vorzubereiten.

  • Was ist das Familienbibelstudium?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 10

      Was ist das Familienbibelstudium?

      Eine Familie beim gemeinsamen Bibelstudium

      Südkorea

      Ein Ehepaar beim gemeinsamen Bibelstudium

      Brasilien

      Ein Zeuge Jehovas studiert die Bibel

      Australien

      Eine Familie beim gemeinsamen Bibelstudium

      Guinea

      Jehova hat schon immer Wert darauf gelegt, dass Familien Zeit miteinander verbringen, um ihm und einander näherzukommen (5. Mose 6:6, 7). Deswegen reservieren Jehovas Zeugen jede Woche Zeit dafür, sich als Familie in entspannter Atmosphäre mit biblischen Themen zu beschäftigen, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Auch wenn man alleinstehend ist, kann man sich Zeit für Gott reservieren und ein selbst gewähltes Bibelstudienprojekt angehen.

      Eine Zeit, Jehova näherzukommen. „Kommt Gott näher und er wird euch näherkommen“ (Jakobus 4:8). Wenn man in Gottes Wort liest, erfährt man viel über Jehovas Eigenschaften und seine Handlungsweise und lernt ihn so besser kennen. Ein einfacher Start für das Familienbibelstudium ist das gemeinsame Bibellesen. Viele orientieren sich dabei an dem wöchentlichen Bibelleseprogramm der Leben-und-Dienst-Zusammenkunft. Manche teilen jedem in der Familie eine Bibelpassage zu und sprechen dann darüber, was man daraus lernen kann.

      Eine Zeit, sich als Familie näherzukommen. Als Familie gemeinsam die Bibel zu studieren stärkt die Bindung zwischen Mann und Frau sowie zwischen Eltern und Kindern. Es sollte eine schöne, harmonische Zeit sein, auf die man sich jede Woche freut. Eltern finden im Wachtturm und im Erwachet! oder auf unserer Website jw.org bestimmte Rubriken, die sich für Kinder unterschiedlichen Alters eignen und die man beim Familienbibelstudium gemeinsam besprechen kann. Vielleicht gibt es gerade ein Problem in der Schule, bei dem die Kinder Hilfe brauchen. Oder man kann zusammen eine Sendung von JW Broadcasting (tv.jw.org) ansehen und sie dann besprechen. Viele Familien üben auch gern die Lieder, die in den Zusammenkünften gesungen werden, und essen danach noch eine Kleinigkeit.

      Diese besonderen Momente, in denen man jede Woche gemeinsam Jehova näherkommt, steigern bei allen in der Familie die Freude am Wort Gottes. Und der Segen Jehovas wird bestimmt nicht ausbleiben (Psalm 1:1-3).

      • Warum ist es gut, Zeit einzuplanen, in der man Gott als Familie näherkommt?

      • Wie können Eltern diese Zeit für alle in der Familie angenehm gestalten?

      ÜBERZEUGEN SIE SICH SELBST

      Tauschen Sie sich mit anderen in der Versammlung aus, wie man das Familienbibelstudium gestalten kann. Im Königreichssaal können Sie sich auch nach biblischen Veröffentlichungen speziell für Kinder erkundigen.

  • Warum veranstalten wir große Kongresse?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 11

      Warum veranstalten wir große Kongresse?

      Ein regionaler Kongress von Jehovas Zeugen in Mexiko

      Mexiko

      Auf einem regionalen Kongress in Deutschland wird ein neues Buch vorgestellt

      Deutschland

      Zeugen Jehovas auf einem regionalen Kongress in Botsuana

      Botsuana

      In Nicaragua wird ein junger Mann getauft

      Nicaragua

      Auf einem regionalen Kongress in Italien wird ein biblisches Bühnenstück aufgeführt

      Italien

      Strahlende Gesichter, wohin man auch sieht. Das fällt einem auf unseren Kongressen sofort ins Auge. Schon in biblischer Zeit sollte sich Gottes Volk dreimal im Jahr versammeln. Auch wir freuen uns immer darauf, im größeren Kreis zusammenzukommen (5. Mose 16:16). Es gibt drei solche Anlässe im Jahr: zwei eintägige Kreiskongresse und einen dreitägigen regionalen Kongress. Was ist der Sinn dieser Veranstaltungen?

      Sie fördern die Einheit. Wir empfinden bei diesen besonderen Anlässen die gleiche Freude wie die Israeliten, wenn sie zusammenströmten, um Jehova „in der großen Versammlung“ zu preisen (Psalm 26:12; 111:1). Kongresse sind gute Gelegenheiten, Glaubensbrüder aus anderen Versammlungen oder sogar aus anderen Ländern zu treffen. Auch in der Mittagspause beim gemeinsamen Essen kann man neue Freundschaften schließen (Apostelgeschichte 2:42). Man spürt förmlich die Liebe, die unsere Bruderschaft auf der ganzen Welt miteinander verbindet (1. Petrus 2:17).

      Sie stärken uns im Glauben. Den Israeliten wurden bei den jährlichen Festen die heiligen Schriften erläutert mit dem Ergebnis, dass sie „die Erklärungen verstanden“ (Nehemia 8:8, 12). Auch wir erhalten auf unseren Kongressen wertvolle Anleitung aus der Bibel. Jeder Kongress steht unter einem biblischen Motto. Aufschlussreiche Vorträge oder Vortragsreihen und gespielte Szenen zeigen, wie man sich im täglichen Leben nach dem Willen Gottes ausrichten kann. Wir hören motivierende Erlebnisberichte von verschiedenen Brüdern und Schwestern, die erzählen, wie sie in der heutigen schweren Zeit treu ihren Weg als Christ gehen. Und auf den regionalen Kongressen werden durch Filme biblische Ereignisse zum Leben erweckt und gleichzeitig praktische Lehren vermittelt. Zu jedem Kongress gehört auch die Taufe, durch die Neue öffentlich zeigen, dass sie sich Gott hingegeben haben.

      • Warum sind Kongresse immer etwas ganz Besonderes?

      • Was könnten Sie von so einem Kongress für sich mitnehmen?

      ÜBERZEUGEN SIE SICH SELBST

      Möchten Sie diese brüderliche Atmosphäre gern selbst erleben? Dann besuchen Sie unseren nächsten Kongress. Lassen Sie sich doch das Programm zeigen, damit Sie eine Vorstellung davon haben, was für Themen behandelt werden. Warum nicht im Kalender vermerken, wann und wo der nächste Kongress stattfindet, und einfach vorbeischauen?

  • Wie ist unsere Predigttätigkeit organisiert?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 12

      Wie ist unsere Predigttätigkeit organisiert?

      Zeugen Jehovas predigen von Haus zu Haus

      Spanien

      Ein Zeuge Jehovas spricht in einem Park über die Bibel

      Weißrussland

      Eine Zeugin Jehovas spricht am Telefon über die Bibel

      Hongkong

      Zeugen Jehovas im Predigtdienst

      Peru

      Jesus sagte kurz vor seinem Tod voraus: „Die gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde bekannt gemacht werden als Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen“ (Matthäus 24:14). Aber wie sollte so ein weltumspannendes Predigtwerk bewerkstelligt werden? Mit der Methode, die Jesus einführte, als er auf der Erde lebte (Lukas 8:1).

      Wir besuchen die Menschen zu Hause. Jesus schulte seine Jünger darin, die gute Botschaft von Haus zu Haus zu verkündigen (Matthäus 10:11-13; Apostelgeschichte 5:42; 20:20). Die Prediger des 1. Jahrhunderts sollten sich bei ihrer Tätigkeit auf ein ganz bestimmtes Gebiet konzentrieren (Matthäus 10:5, 6; 2. Korinther 10:13). Auch heute ist unsere Predigttätigkeit so organisiert, dass jede Versammlung für ein bestimmtes Gebiet zuständig ist. Dadurch können wir Jesu Gebot befolgen, gründlich zu predigen (Apostelgeschichte 10:42).

      Wir versuchen, Menschen überall zu erreichen. Jesus predigte auch in der Öffentlichkeit – zum Beispiel am Meeresufer oder an einem Dorfbrunnen (Markus 4:1; Johannes 4:5-15). Deshalb versuchen wir ebenfalls, überall mit anderen über die Bibel zu sprechen: auf der Straße, in Geschäftsvierteln, in Parks oder am Telefon. Auch mit Nachbarn, Arbeitskollegen, Klassenkameraden und Verwandten reden wir über unseren Glauben, wann immer sich eine passende Gelegenheit bietet. So erfahren Millionen von Menschen auf der ganzen Erde von der guten Botschaft (Psalm 96:2).

      Haben Sie jemanden im Sinn, dem Sie gern erklären würden, was die gute Botschaft von Gottes Königreich für unsere Zukunft bedeutet? Dann zögern Sie nicht, denn diese Hoffnung sollte man nicht für sich behalten.

      • Welche gute Botschaft muss gepredigt werden?

      • Wie orientieren sich Jehovas Zeugen beim Predigen an Jesus?

      ÜBERZEUGEN SIE SICH SELBST

      Lassen Sie sich von Ihrem Bibellehrer zeigen, wie Sie jemandem aus Ihrem Bekanntenkreis taktvoll etwas erklären können, was Sie aus der Bibel gelernt haben.

  • Was ist ein Pionier?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 13

      Was ist ein Pionier?

      Eine Vollzeitpredigerin spricht über die Bibel

      Kanada

      Vollzeitprediger im Gespräch an der Haustür

      An einer Haustür

      Pioniere leiten einen Bibelkurs

      Bei einem Bibelstudium

      Eine Pionierin beim persönlichen Bibelstudium

      Beim persönlichen Bibelstudium

      Unter einem Pionier stellt man sich im Allgemeinen jemanden vor, der Neuland erschließt und anderen den Weg bahnt. So gesehen war auch Jesus ein Pionier, denn er kam zur Erde, um eine lebenswichtige Mission zu erfüllen, die anderen den Weg zur Rettung bahnte (Matthäus 20:28). Als seine Nachfolger setzen wir heute so viel Zeit wie möglich dafür ein, Menschen zu Jüngern zu machen (Matthäus 28:19, 20). Viele von uns sind in der Lage, den sogenannten Pionierdienst aufzunehmen.

      Ein Pionier ist ein Vollzeitprediger. Alle Zeugen Jehovas verkündigen die gute Botschaft. Doch etliche von ihnen haben ihr Leben so geregelt, dass sie allgemeiner Pionier sein können, das heißt, sie predigen jeden Monat durchschnittlich 70 Stunden. Zumeist arbeiten sie deswegen nur Teilzeit. Einige Pioniere werden im Lauf der Zeit zu Sonderpionieren ernannt und in Gebiete geschickt, wo größerer Bedarf an Verkündigern des Königreiches besteht. Sie setzen monatlich mindestens 130 Stunden ein. Pioniere sind mit einem einfachen Leben zufrieden und vertrauen darauf, dass Jehova für ihre Grundbedürfnisse sorgt (Matthäus 6:31-33; 1. Timotheus 6:6-8). Viele, denen es nicht möglich ist, Pionier zu sein, sind von Zeit zu Zeit Hilfspionier und predigen dann 30 oder 50 Stunden im Monat.

      Ein Pionier wird von Liebe zu Gott und zu Menschen angetrieben. Wie Jesus erkennen auch wir, dass viele Menschen heute ohne echte Hoffnung sind (Markus 6:34). Durch unser Bibelwissen können wir ihnen jedoch eine Zukunftsperspektive aufzeigen, die ihnen schon jetzt Halt gibt. Ein Pionier setzt aus Nächstenliebe großzügig Zeit und Kraft ein, um anderen Hoffnung zu geben (Matthäus 22:39; 1. Thessalonicher 2:8). Dadurch wird auch sein eigener Glaube gefestigt, er kommt Jehova noch näher und erlebt viele glückliche Momente (Apostelgeschichte 20:35).

      • Wie würden Sie einen Pionier beschreiben?

      • Was motiviert jemand dazu, Pionier zu werden?

  • Wie werden Pioniere geschult?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 14

      Wie werden Pioniere geschult?

      Vollzeitprediger sprechen über die Bibel

      Vereinigte Staaten

      Studenten auf der Wachtturm-Bibelschule Gilead
      Studenten bei der Ausbildung für den Missionardienst

      Gileadschule (Patterson, New York)

      Ein Missionarehepaar predigt in Panama

      Panama

      Jehovas Zeugen haben schon immer Wert auf biblische Weiterbildung gelegt. Für Vollzeitprediger gibt es deshalb spezielle Lehrgänge, damit sie Gottes Königreich noch wirkungsvoller verkündigen können (2. Timotheus 4:5).

      Pionierdienstschule. Ein allgemeiner Pionier wird nach seinem ersten Jahr zu einem sechstägigen Seminar eingeladen, das oft in einem nahe gelegenen Königreichssaal von Jehovas Zeugen stattfindet. Zweck der Schule ist, dass die Teilnehmer ihr Verhältnis zu Jehova vertiefen, in allen Bereichen des Dienstes wirkungsvoller werden und ihre Freude bewahren.

      Schule für Königreichsverkündiger. Dieser zweimonatige Kurs wurde für erfahrene Pioniere eingerichtet, die bereit sind, in eine andere Gegend zu ziehen. Sie sagen quasi: „Hier bin ich! Sende mich!“, und folgen damit Jesus Christus nach, dem besten Prediger aller Zeiten (Jesaja 6:8; Johannes 7:29). Wenn man weit wegzieht, muss man sich womöglich auf einen einfacheren Lebensstandard einstellen. Kultur, Klima und Küche können sehr gewöhnungsbedürftig sein. Vielleicht muss man auch eine neue Sprache lernen. An dem Kurs können unverheiratete Männer und Frauen sowie Ehepaare im Alter von 23 bis 65 teilnehmen. Er hilft den Schülern, an Eigenschaften zu arbeiten, die sie für ihre neue Aufgabe brauchen. Sie werden geschult, damit sie von Jehova und seiner Organisation noch besser eingesetzt werden können.

      Wachtturm-Bibelschule Gilead. Der hebräische Ausdruck „Gilead“ bedeutet „Zeugen-“ oder „Zeugnishaufen“. Seit Gründung der Schule im Jahre 1943 wurden über 8 000 Gileadabsolventen als Missionare „bis an die Enden der Erde“ ausgesandt und sie haben ein großartiges Zeugnis abgelegt (Apostelgeschichte 13:47). Als die ersten Gileadmissionare nach Peru kamen, gab es dort noch keine einzige Versammlung. Heute sind es weit über 1 000. Und als unsere Missionare ihre Tätigkeit in Japan aufnahmen, gab es dort nicht einmal 10 Zeugen Jehovas. Heute sind es mehr als 200 000. Bei dem fünfmonatigen Lehrgang wird die Bibel gründlich studiert. Eingeladen werden kann, wer im Sonderpionierdienst, im Missionardienst, in einem Zweigbüro oder im Kreisdienst tätig ist. Die Teilnehmer werden intensiv dafür geschult, das weltweite Predigtwerk voranzubringen und zu stabilisieren.

      • Was ist der Zweck der Pionierdienstschule?

      • Wer kann die Schule für Königreichsverkündiger besuchen?

  • Welche Rolle spielen Älteste in der Versammlung?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 15

      Welche Rolle spielen Älteste in der Versammlung?

      Ein Ältester unterhält sich mit anderen in der Versammlung

      Finnland

      Ein Ältester lehrt in der Versammlung

      Lehrer

      Älteste besuchen Glaubensbrüder zu Hause

      Hirten

      Ein Ältester im Predigtdienst

      Prediger

      Wir haben keine bezahlten Geistlichen. Wie schon in den Anfängen der Christenversammlung werden bei uns befähigte Männer zu Ältesten ernannt, um „die Versammlung Gottes zu hüten“ (Apostelgeschichte 20:28). Diese reifen Christen übernehmen die Führung in der Versammlung und hüten „die Herde Gottes . . . nicht aus Zwang, sondern freiwillig vor Gott, nicht aus Liebe zu unehrlichem Gewinn, sondern voll Eifer“ (1. Petrus 5:1-3). Was sind ihre Aufgaben?

      Sie sind für die Versammlung da und schützen sie. Die Ältesten bieten biblische Anleitung und helfen der Versammlung, sich eng an Jehova zu halten. Da ihnen diese wichtige Aufgabe von Gott übertragen wurde, spielen sie sich nicht als Herren über die Herde Gottes auf, sondern achten darauf, dass es dem Einzelnen gut geht und er nicht die Freude verliert (2. Korinther 1:24). Wie ein gewissenhafter Hirte, der jedes einzelne seiner Schafe kennt, versuchen auch die Ältesten, jeden Einzelnen in der Versammlung gut kennenzulernen (Sprüche 27:23).

      Sie lehren die Versammlung, Gottes Willen zu tun. Woche für Woche leiten Älteste die Zusammenkünfte, um die Versammlung im Glauben zu stärken (Apostelgeschichte 15:32). Diese einsatzfreudigen Männer gehen auch beim Predigen mit gutem Beispiel voran, arbeiten dabei mit ihren Glaubensbrüdern zusammen und schulen sie.

      Sie sprechen dem Einzelnen Mut zu. Den Ältesten liegt viel daran, dass jeder Einzelne in der Versammlung eine starke Bindung zu Jehova hat. Deswegen sprechen sie mit ihren Brüdern und Schwestern im Königreichssaal und besuchen sie auch zu Hause. So geben sie ihnen Trost und Hilfe aus der Bibel (Jakobus 5:14, 15).

      Neben ihrer Arbeit für die Versammlung sind die meisten Ältesten noch berufstätig und haben familiäre Verpflichtungen, die ihre Zeit und Aufmerksamkeit beanspruchen. Diese Männer arbeiten wirklich hart und verdienen Achtung und Respekt (1. Thessalonicher 5:12, 13).

      • Welche Aufgaben haben Versammlungsälteste?

      • Wodurch zeigen Älteste, dass sie an jedem persönlich interessiert sind?

      ÜBERZEUGEN SIE SICH SELBST

      In 1. Timotheus 3:1-10, 12 und in Titus 1:5-9 können Sie nachlesen, welche Voraussetzungen Älteste und Dienstamtgehilfen erfüllen müssen.

  • Welche Rolle spielen Dienstamtgehilfen in der Versammlung?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 16

      Welche Rolle spielen Dienstamtgehilfen in der Versammlung?

      Ein Dienstamtgehilfe bei der Literaturausgabe

      Myanmar

      Ein Dienstamtgehilfe hält einen biblischen Vortrag

      Auf der Bühne

      Ein Dienstamtgehilfe leitet eine Zusammenkunft

      Mit einer Predigtdienstgruppe

      Ein Dienstamtgehilfe bei Arbeiten am Königreichssaal

      Bei Arbeiten am Königreichssaal

      Die Bibel nennt zwei Gruppen von Männern, die in der Versammlung mit Verantwortung betraut sind: „Aufseher“ und „Dienstamtgehilfen“ (Philipper 1:1). Normalerweise gibt es davon mehrere in einer Versammlung. Welche Aufgaben übernehmen die Dienstamtgehilfen?

      Sie unterstützen die Ältesten. Dienstamtgehilfen sind gewissenhafte, zuverlässige jüngere oder auch ältere Männer, die sich vom Geist Gottes leiten lassen. Sie übernehmen wichtige Routinearbeiten, die in jeder Versammlung anfallen. So können sich die Ältesten auf ihre Aufgaben als Hirten und Lehrer konzentrieren.

      Sie leisten die verschiedensten Dienste. Einige Dienstamtgehilfen sind dafür eingeteilt, bei den Zusammenkünften jeden Besucher herzlich willkommen zu heißen. Andere bedienen die Lautsprecheranlage, teilen Literatur aus, führen die Versammlungskonten oder verwalten die Gebiete, in denen die Versammlung predigt. Sie helfen auch mit, den Königreichssaal instand zu halten. Manche Dienstamtgehilfen werden von den Ältesten gebeten, sich um ältere Brüder und Schwestern zu kümmern. Wo auch immer ihr Verantwortungsbereich liegt, sie setzen sich gern ein. Dafür werden sie sehr geschätzt (1. Timotheus 3:13).

      Sie haben Vorbildfunktion. Dienstamtgehilfen qualifizieren sich durch christliche Eigenschaften. Sie übernehmen Programmpunkte in den Zusammenkünften und stärken so den Glauben der Zuhörer. Ihr Einsatz beim Predigen wirkt auf andere motivierend. Und durch ihren kooperativen Geist fördern sie die Freude und die Einheit in der Versammlung (Epheser 4:16). Viele Dienstamtgehilfen werden früher oder später zu Ältesten ernannt.

      • Was zeichnet Dienstamtgehilfen aus?

      • Wie tragen sie dazu bei, dass in der Versammlung alles gut abläuft?

      ÜBERZEUGEN SIE SICH SELBST

      Machen Sie sich doch bei jedem Besuch im Königreichssaal mit einem Ältesten oder einem Dienstamtgehilfen und seiner Familie bekannt. So lernen Sie mit der Zeit jeden von ihnen kennen.

  • Warum besuchen Kreisaufseher die Versammlungen?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 17

      Warum besuchen Kreisaufseher die Versammlungen?

      Ein Kreisaufseher und seine Frau

      Malawi

      Ein Kreisaufseher leitet eine Zusammenkunft für den Predigtdienst

      Vor dem Predigtdienst

      Ein Kreisaufseher im Predigtdienst

      Im Predigtdienst

      Ein Kreisaufseher in einer Ältestensitzung

      In einer Ältestensitzung

      In den Christlichen Griechischen Schriften ist immer wieder von Barnabas und dem Apostel Paulus die Rede. Diese beiden Männer waren reisende Aufseher und besuchten die frühchristlichen Versammlungen, weil ihre Glaubensbrüder ihnen sehr am Herzen lagen. Paulus sagte einmal, er wolle „in all die Städte zurückkehren . . . und die Brüder besuchen, um zu sehen, wie es ihnen geht“. Er reiste Hunderte von Kilometern, um sie im Glauben zu stärken (Apostelgeschichte 15:36). Das gleiche Ziel verfolgen unsere reisenden Aufseher auch heute.

      Sie stärken die Versammlungen. Jeder Kreisaufseher betreut um die 20 Versammlungen. Er besucht jede Versammlung zweimal im Jahr und arbeitet dann eine Woche lang mit ihr zusammen. Diese Brüder – und wenn sie verheiratet sind, auch ihre Frauen – bringen viel Erfahrung mit, von der die Versammlungen sehr profitieren. Sie bemühen sich, jeden, ob alt oder jung, kennenzulernen, und freuen sich, andere beim Predigen von Haus zu Haus und bei Bibelstudien zu begleiten. Zusammen mit den Ältesten machen die Kreisaufseher auch sogenannte Hirtenbesuche, bei denen sie ihren Glaubensbrüdern Mut zusprechen. Außerdem halten sie in den Versammlungen und auf den Kongressen ermutigende Vorträge (Apostelgeschichte 15:35).

      Sie sind an jedem Einzelnen interessiert. Kreisaufseher sind sehr daran interessiert, dass die Versammlungen im Glauben stark sind. Sie kommen mit den Ältesten und Dienstamtgehilfen zusammen, besprechen mit ihnen, wie sich die Versammlung entwickelt hat, und stehen ihnen mit praktischem Rat zur Seite. Auch geben sie den Pionieren neue Impulse für das Predigen. Kreisaufseher freuen sich immer, wenn sie Neue kennenlernen und von ihren Fortschritten erfahren. Sie bringen sich gern ein und sehen sich als Mitarbeiter ihrer Brüder und Schwestern (2. Korinther 8:23). Ihr Glaube und ihre tiefe Ergebenheit Gott gegenüber machen sie zu einem echten Vorbild (Hebräer 13:7).

      • Welchen Zweck haben die Besuche der Kreisaufseher?

      • Was können einem diese Besuche persönlich bringen?

      ÜBERZEUGEN SIE SICH SELBST

      Sie können sich das Datum der nächsten Besuchswoche gern notieren, damit Sie die Vorträge des Kreisaufsehers nicht verpassen. Möchten Sie den Kreisaufseher oder seine Frau gern näher kennenlernen? Dann fragen Sie ruhig Ihren Bibellehrer, ob einer von beiden bei Ihrem Bibelstudium dabei sein kann.

  • Wie leisten wir in Krisenzeiten einander Hilfe?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 18

      Wie leisten wir in Krisenzeiten einander Hilfe?

      Zeugen Jehovas verteilen in der Dominikanischen Republik Hilfsgüter

      Dominikanische Republik

      Katastrophenhelfer bauen einen Königreichssaal in Japan wieder auf

      Japan

      Ein Zeuge Jehovas in Haiti spendet nach einer Naturkatastrophe Trost

      Haiti

      Bei Naturkatastrophen organisieren wir unverzüglich Hilfsmaßnahmen, denn uns verbindet eine tiefe Liebe mit unseren Brüdern und Schwestern (Johannes 13:34, 35; 1. Johannes 3:17, 18). Wie sieht diese Hilfe aus?

      Wir spenden Geld. Als Judäa in frühchristlicher Zeit von einer schweren Hungersnot betroffen war, leisteten die Christen in Antiochia ihren Glaubensbrüdern finanzielle Hilfe (Apostelgeschichte 11:27-30). Ähnlich reagieren wir heute, wenn unsere Brüder und Schwestern irgendwo auf der Welt in Not geraten. Durch unsere Spenden in der Versammlung können sie mit Hilfsgütern versorgt werden (2. Korinther 8:13-15).

      Wir leisten praktische Hilfe. Nach einer Katastrophe kontaktieren die Ältesten jeden Einzelnen aus der Versammlung, um herauszufinden, ob er in Sicherheit ist. Oft koordinieren Hilfskomitees die Verteilung von Lebensmitteln, Trinkwasser und Kleidung und sorgen für Unterkünfte und medizinische Hilfe. Viele Zeugen Jehovas mit Fachkenntnissen reisen auf eigene Kosten in die betroffenen Gebiete und leisten Soforthilfe oder reparieren beschädigte Häuser und Königreichssäle. Durch die Einheit und gute Zusammenarbeit in unserer Organisation sowie durch unsere Erfahrung in Katastrophenhilfe können wir bei Bedarf sofort reagieren. Wir setzen uns zwar in erster Linie für die ein, „die uns im Glauben verwandt sind“, aber wenn möglich helfen wir auch anderen, egal welcher Religionszugehörigkeit (Galater 6:10).

      Wir geben emotionalen Beistand und Trost aus der Bibel. Katastrophenopfer brauchen vor allem Trost. Die Kraft, diesen emotionalen Beistand zu geben, erhalten wir von Jehova, dem „Gott allen Trostes“ (2. Korinther 1:3, 4). Wir trösten verzweifelte Menschen gern mit der Hoffnung, dass Gottes Königreich bald allem Leid und Elend ein Ende machen wird (Offenbarung 21:4).

      • Warum können Jehovas Zeugen in Krisenzeiten schnell reagieren?

      • Welche Gedanken aus der Bibel können Betroffene trösten?

  • Wer ist der „treue und verständige Sklave“?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 19

      Wer ist der „treue und verständige Sklave“?

      Jesus spricht mit seinen Jüngern
      Eine Zeugin Jehovas studiert eine bibelerklärende Publikation

      Die geistige Nahrung kommt allen zugute

      Zwei Mitglieder der leitenden Körperschaft von Jehovas Zeugen

      Kurz vor seinem Tod erklärte Jesus den Aposteln Petrus, Jakobus, Johannes und Andreas, woran man seine Gegenwart in den letzten Tagen erkennen würde. Dabei warf er eine bedeutende Frage auf: „Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, dem sein Herr die Verantwortung für seine Hausdiener übertragen hat, damit er ihnen zur richtigen Zeit ihre Nahrung gibt?“ (Matthäus 24:3, 45; Markus 13:3, 4). Jesus versprach hier einen „Sklaven“, der seine Nachfolger in der Zeit des Endes stetig mit geistiger Nahrung versorgen würde. Wer sollte das sein?

      Es ist eine kleine Gruppe von Nachfolgern Jesu, die mit Gottes Geist gesalbt sind. Der „Sklave“ ist heute die leitende Körperschaft von Jehovas Zeugen. Er teilt zeitgemäße geistige Nahrung an seine Glaubensbrüder aus. Sie sind darauf angewiesen, dass „er ihnen immer zur richtigen Zeit ihr Maß an Nahrung gibt“ (Lukas 12:42).

      Der Sklave verwaltet das „Haus Gottes“ (1. Timotheus 3:15). Jesus übertrug dem treuen und verständigen Sklaven die Verantwortung für alle Arbeiten, die im irdischen Teil der Organisation Jehovas anfallen. Dazu gehört die Verwaltung der vorhandenen materiellen Werte, die gesamte Predigttätigkeit und das Lehren durch die Versammlungen. Durch Veröffentlichungen, Zusammenkünfte und Kongresse lässt uns der treue und verständige Sklave geistige Nahrung zukommen. So erhalten wir immer genau zur richtigen Zeit das, was wir brauchen.

      Dieser Sklave hält treu an der biblischen Wahrheit und an seinem Auftrag fest, die gute Botschaft zu predigen, und er handelt verständig, wenn es darum geht, sich um alles zu kümmern, was Christus ihm auf der Erde anvertraut hat (Apostelgeschichte 10:42). Jehova segnet seine Tätigkeit, was man daran erkennt, dass Gottes Volk immer größer wird und geistige Nahrung im Überfluss hat (Jesaja 60:22; 65:13).

      • Wen bestimmte Jesus dazu, geistige Nahrung auszuteilen?

      • Wieso kann man sagen, dass der Sklave treu und verständig ist?

  • Wie arbeitet die leitende Körperschaft heute?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 20

      Wie arbeitet die leitende Körperschaft heute?

      Die leitende Körperschaft im 1. Jahrhundert

      Leitende Körperschaft im 1. Jahrhundert

      Christen im 1. Jahrhundert haben einen Brief von der leitenden Körperschaft bekommen

      Ein Brief von der leitenden Körperschaft wird vorgelesen

      Im 1. Jahrhundert bildeten „die Apostel und die Ältesten“ in Jerusalem ein zentrales Gremium, eine leitende Körperschaft. Diese kleine Gruppe traf wichtige Entscheidungen für die Gesamtheit der gesalbten Christen (Apostelgeschichte 15:2). Diese Männer trugen zusammen, was die heiligen Schriften zu einem bestimmten Thema sagten, ließen sich vom Geist Gottes leiten und gelangten auf diese Weise zu einem einstimmigen Ergebnis (Apostelgeschichte 15:25). So geht die leitende Körperschaft auch heute vor.

      Sie lässt sich von Gott gebrauchen und tut seinen Willen. Die gesalbten Männer, die als leitende Körperschaft dienen, forschen intensiv im Wort Gottes und haben viel Erfahrung, wenn es um organisatorische und biblische Fragen geht. Sie treffen sich jede Woche, um sich mit den Bedürfnissen der weltweiten Bruderschaft auseinanderzusetzen. Durch Briefe oder durch reisende Aufseher und andere Beauftragte werden dann wie schon im 1. Jahrhundert biblische Anweisungen weitergegeben. Das fördert unter Gottes Volk die Einheit im Denken und Handeln (Apostelgeschichte 16:4, 5). Die leitende Körperschaft kümmert sich um die geistige Nahrung, gibt dem Predigtwerk wichtige Impulse und ist für die Ernennung verantwortlicher Brüder zuständig.

      Sie lässt sich von Gottes Geist leiten. Die leitende Körperschaft sucht bei Jehova, dem Allerhöchsten, Anleitung und orientiert sich an Jesus, dem Haupt der Christenversammlung (1. Korinther 11:3; Epheser 5:23). Diese Männer sehen sich nicht als Führer von Gottes Volk, sondern möchten zusammen mit allen gesalbten Christen „dem Lamm [Jesus] ständig folgen, wohin es auch geht“ (Offenbarung 14:4). Sie schätzen es sehr, wenn wir für sie beten.

      • Wer bildete im 1. Jahrhundert die leitende Körperschaft?

      • Wie sucht die leitende Körperschaft heute Gottes Führung?

      ÜBERZEUGEN SIE SICH SELBST

      Wenn Sie Apostelgeschichte 15:1-35 lesen, erfahren Sie, wie die leitende Körperschaft im 1. Jahrhundert mithilfe der Schriften und des heiligen Geistes eine Meinungsverschiedenheit klärte.

  • Was ist ein Bethel?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 21

      Was ist ein Bethel?

      Zwei Zeugen Jehovas in der Grafikabteilung des Bethels

      USA (Grafikabteilung)

      Ein Zeuge Jehovas in der Betheldruckerei in Deutschland

      Deutschland

      Eine Zeugin Jehovas in der Wäscherei des Bethels in Kenia

      Kenia

      Servierer decken im Speisesaal des kolumbianischen Bethels die Tische ein

      Kolumbien

      Der Ausdruck Bethel kommt aus dem Hebräischen und bedeutet „Haus Gottes“ (1. Mose 28:17, 19). Es ist ein passender Name für die Gebäude, die Jehovas Zeugen überall auf der Welt nutzen, um die Predigttätigkeit zu koordinieren und zu unterstützen. Die leitende Körperschaft hat ihren Sitz im US-Bundesstaat New York. Vom dortigen Bethel aus betreut sie Zweigbüros in Dutzenden von Ländern. Alle, die gemeinsam in einem Bethel tätig sind, verstehen sich als Bethelfamilie. Wie eine Familie wohnen, arbeiten und essen sie zusammen und studieren gemeinsam die Bibel (Psalm 133:1).

      Ein Ort, wo man wie in einer Familie lebt und zusammenarbeitet. Die Männer und Frauen in einem Bethel gehen völlig darin auf, Gottes Willen zu tun und setzen ihre ganze Zeit für sein Königreich ein (Matthäus 6:33). Sie werden für ihre Tätigkeit nicht bezahlt, erhalten aber Unterkunft und Verpflegung sowie eine monatliche Zuwendung für persönliche Ausgaben. Jedem im Bethel wird eine bestimmte Arbeit zugeteilt, sei es im Büro, in der Küche, im Speisesaal, in der Druckerei, in der Buchbinderei, im Haushalt, in der Wäscherei oder in der Instandhaltung, um nur einiges zu nennen.

      Ein Ort, von wo aus die Predigttätigkeit gefördert wird. Der Zweck eines Bethels besteht hauptsächlich darin, so vielen Menschen wie möglich die biblische Wahrheit zugänglich zu machen. Nehmen wir als Beispiel diese Broschüre. Sie wurde unter der Aufsicht der leitenden Körperschaft verfasst, auf elektronischem Weg an Hunderte von Übersetzungsteams rund um die Welt weitergeleitet, auf den Rotationsmaschinen in verschiedenen Betheldruckereien gedruckt und an über 119 000 Versammlungen versandt. Mit jedem dieser Arbeitsschritte leistet die Bethelfamilie einen entscheidenden Beitrag zum Predigen der guten Botschaft von Gottes Königreich, der dringendsten Aufgabe, die es heute zu tun gibt (Markus 13:10).

      • Wer ist im Bethel tätig, und wie werden die Einzelnen versorgt?

      • Welche dringende Tätigkeit wird von jedem Bethel aus gefördert?

  • Was geschieht in den Zweigbüros?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 22

      Was geschieht in den Zweigbüros?

      Eine Gruppe Männer koordiniert die Tätigkeit des Zweigbüros auf den Salomonen

      Salomonen

      Ein Zeuge Jehovas bei seiner Tätigkeit im kanadischen Zweigbüro

      Kanada

      Lkws für den Literaturversand

      Südafrika

      In einem Bethel gibt es viele verschiedene Abteilungen, die die Predigttätigkeit in einem oder mehreren Ländern unterstützen. Zu den Aufgaben gehören das Übersetzen, das Drucken von Zeitschriften, das Binden von Büchern, das Verwalten und Versenden von Literatur, die Audio-Video-Produktion und andere regionale Aufgaben.

      Ein Zweigkomitee koordiniert die verschiedenen Tätigkeiten. Für jedes Zweigbüro ist ein von der leitenden Körperschaft eingesetztes Zweigkomitee verantwortlich. Das Komitee besteht aus mindestens drei erfahrenen, qualifizierten Ältesten. Es informiert die leitende Körperschaft, wie das Werk in dem Zuständigkeitsbereich des Zweigbüros vorangeht und welche Probleme aufgetreten sind. Durch solche Berichte erhält die leitende Körperschaft wichtige Hinweise, welche Themen in den Zusammenkünften, auf Kongressen oder in unseren Publikationen angesprochen werden sollten. Beauftragte der leitenden Körperschaft besuchen regelmäßig die Zweige, um den Zweigkomitees mit Rat und Tat zur Seite zu stehen (Sprüche 11:14). Für alle im Zweiggebiet findet dann auch ein spezielles Programm statt, bei dem der Vertreter der Weltzentrale einen motivierenden Vortrag hält.

      Die einzelnen Versammlungen werden betreut. Das Zweigbüro genehmigt die Gründung neuer Versammlungen. Es koordiniert die Tätigkeit der Pioniere, Missionare und Kreisaufseher im jeweiligen Zweiggebiet. Auch plant es Kongresse, beaufsichtigt den Bau neuer Königreichssäle und stellt sicher, dass die Versammlungen mit Literatur versorgt werden. Alles, was in einem Zweigbüro getan wird, trägt zu einer gut organisierten Predigttätigkeit bei (1. Korinther 14:33, 40).

      • Wie unterstützen die Zweigkomitees die leitende Körperschaft?

      • Wofür ist ein Zweigbüro zuständig?

      ÜBERZEUGEN SIE SICH SELBST

      Die Zweigbüros können von Montag bis Freitag besichtigt werden. Wir schätzen es sehr, wenn sich Besucher so kleiden wie zu einer Zusammenkunft. Eine Tour durchs Bethel ist immer sehr glaubensstärkend. Sie sind herzlich eingeladen!

  • Wie wird unsere Literatur verfasst und übersetzt?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 23

      Wie wird unsere Literatur verfasst und übersetzt?

      Bei der Arbeit in der Redaktion in den USA

      USA (Schreibabteilung)

      Ein Übersetzungsteam in Südkorea

      Südkorea

      Ein Armenier hält ein von Jehovas Zeugen übersetztes Buch in der Hand

      Armenien

      Ein Mädchen in Burundi hält ein von Jehovas Zeugen übersetztes Buch in den Händen

      Burundi

      Eine Frau in Sri Lanka hält von Jehovas Zeugen übersetzte Zeitschriften in den Händen

      Sri Lanka

      Wir setzen alles daran, „jede Nation, jeden Stamm, jede Sprache und jedes Volk“ mit der guten Botschaft zu erreichen, und deshalb stellen wir Literatur in über 900 Sprachen her (Offenbarung 14:6). Um diese enorme Aufgabe zu bewältigen, haben wir eine Redaktion mit internationalem Mitarbeiterstab und viele Übersetzer – alles Zeugen Jehovas.

      Die Ausgangssprache ist Englisch. In unserem Hauptbüro in den USA befindet sich eine Schreibabteilung, die der leitenden Körperschaft untersteht. Von dieser Abteilung erhalten die Redaktionsmitglieder im Hauptbüro und in verschiedenen Zweigbüros ihre Aufträge. So bekommen unsere Publikationen einen internationalen Charakter und wir können Themen behandeln, die ganz unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ansprechen.

      Die Texte werden an die Übersetzer weitergeleitet. Wenn die Texte fertig sind und genehmigt wurden, werden sie auf elektronischem Weg an die Übersetzer rund um die Welt geschickt. Das Übersetzen, Überarbeiten und Korrekturlesen geschieht in Teamarbeit. Dabei suchen die Übersetzer nach den „exakten Worten der Wahrheit“, um die Bedeutung des englischen Ausgangstextes genau wiederzugeben (Prediger 12:10).

      Computer beschleunigen die Arbeit. Ein Computer kann weder den Verfasser noch den Übersetzer eines Textes ersetzen. Doch die Arbeit lässt sich durch die verschiedensten digitalen Nachschlagewerke und anderen Hilfsmittel beschleunigen. Jehovas Zeugen haben ein spezielles Programm (MEPS) entwickelt, mit dem man die Text- und Bildgestaltung für Hunderte von Sprachen vornehmen und Publikationen für den Druck vorbereiten kann.

      Warum machen wir uns diese Mühe sogar für Sprachen, die nur von wenigen Tausend gesprochen werden? Weil es Jehovas Wille ist, „dass Menschen aller Art gerettet werden und zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Timotheus 2:3, 4).

      • Wie werden die Publikationen von Jehovas Zeugen verfasst?

      • Warum werden diese Publikationen in so viele Sprachen übersetzt?

  • Wie wird unser weltweites Werk finanziert?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 24

      Wie wird unser weltweites Werk finanziert?

      Jemand wirft eine Spende ein
      Zeugen Jehovas sprechen über die Bibel

      Nepal

      Freiwillige Bauhelfer vor einem Königreichssaal in Togo

      Togo

      Freiwillige Mitarbeiter im britischen Zweigbüro

      Großbritannien

      Wir drucken Jahr für Jahr Hunderte Millionen Bibeln und andere Veröffentlichungen und verbreiten sie kostenlos. Königreichssäle und Zweiggebäude werden gebaut und instand gehalten. Es werden Tausende Betheldiener und Missionare versorgt. Und wir leisten immer wieder Katastrophenhilfe. Da stellt sich natürlich die Frage, wie das alles finanziert wird.

      Bei uns gibt es weder Kirchensteuer noch Zehnten noch Geldsammlungen. Obwohl unsere Predigttätigkeit hohe Kosten verursacht, drängen wir niemanden zum Spenden. Vor über hundert Jahren wurde in der zweiten Ausgabe des Wachtturms (engl.) ausdrücklich erklärt, dass wir Jehova als unseren Unterstützer sehen und deshalb „nie bei Menschen um Unterstützung zu bitten oder zu betteln“ brauchen – und das hat sich bis heute nicht geändert (Matthäus 10:8).

      Unser Werk wird durch freiwillige Spenden finanziert. Viele Menschen schätzen es sehr, dass wir anderen Bibelwissen vermitteln, und spenden für unser Werk. Auch wir als Einzelne setzen gern unsere Zeit, Kraft und Mittel ein, damit Gottes Wille auf der ganzen Erde geschehen kann (1. Chronika 29:9). In den Königreichssälen und auf unseren Kongressen gibt es Spendenkästen, in die jeder, der möchte, etwas einwerfen kann. Man kann auch online über unsere Website jw.org spenden. Ein Großteil des Geldes stammt von Personen, die nicht sehr wohlhabend sind. Sie erinnern an die arme Witwe, die zwei kleine Münzen in die Schatzkästen des Tempels warf und die Jesus sehr positiv erwähnte (Lukas 21:1-4). Jeder kann daher „je nach seinen Verhältnissen etwas beiseitelegen“, so „wie er es im Herzen beschlossen hat“ (1. Korinther 16:2; 2. Korinther 9:7).

      Bestimmt wird Jehova auch weiterhin Menschen, die ihn „mit dem Kostbaren“ ehren wollen, bewegen, sein Königreich zu unterstützen, damit sein Wille geschieht (Sprüche 3:9).

      • Was unterscheidet Jehovas Zeugen von anderen Religionsgemeinschaften?

      • Wie werden Spendengelder verwendet?

  • Warum und wie werden Königreichssäle gebaut?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 25

      Warum und wie werden Königreichssäle gebaut?

      Freiwillige Helfer beim Bau eines Königreichssaals in Bolivien

      Bolivien

      Königreichssaal in Nigeria vor dem Umbau
      Von Grund auf renovierter Königreichssaal in Nigeria

      Nigeria (vorher und nachher)

      Bau eines Königreichssaals in Tahiti

      Tahiti

      Wie der Name Königreichssaal schon sagt, dreht sich dort alles um Gottes Königreich – das zentrale Thema der Bibel, das auch im Mittelpunkt der Predigttätigkeit Jesu stand (Lukas 8:1).

      Sie dienen als Zentren für die Anbetung Jehovas. Unsere Königreichssäle sind Ausgangsort für das Predigen der guten Botschaft (Matthäus 24:14). Sie variieren in Größe und Bauart, sind aber eher schlichte Gebäude, die oft von mehreren Versammlungen genutzt werden. In den letzten Jahren haben wir Zehntausende von Königreichssälen gebaut oder renoviert (im Schnitt fünf pro Tag), um mit dem Zuwachs an Versammlungen Schritt zu halten. Wie ist uns das möglich gewesen? (Matthäus 19:26).

      Sie werden mit Spenden aus einem zentralen Fonds gebaut. Die Spendengelder werden ans Zweigbüro weitergeleitet, damit sie den Versammlungen zur Verfügung gestellt werden können, die einen Königreichssaal bauen oder renovieren.

      Sie werden von bunt gemischten Freiwilligentrupps gebaut. In vielen Ländern wurden Königreichssaal-Baugruppen gebildet. Diese Teams bestehen aus Baufachleuten, die entweder ständig oder vorübergehend bei Bauprojekten mithelfen. Sie reisen innerhalb eines Zweiggebietes selbst zu den entlegensten Versammlungen, um sie beim Bau ihres Königreichssaales zu unterstützen. Viele Handwerker aus der Umgebung stellen jederzeit ihr Können zur Verfügung. Der Großteil der Bautrupps besteht jedoch aus Brüdern und Schwestern der jeweiligen Versammlung. Das alles ist nur möglich, weil Jehovas Geist dahintersteht und sein Volk mit ganzem Herzen dabei ist (Psalm 127:1; Kolosser 3:23).

      • Woher kommt die Bezeichnung Königreichssaal?

      • Wie ist es Jehovas Zeugen möglich, auf der ganzen Erde Königreichssäle zu bauen?

  • Wie bleibt der Königreichssaal in einem guten Zustand?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 26

      Wie bleibt der Königreichssaal in einem guten Zustand?

      Zeugen Jehovas reinigen einen Königreichssaal in Estland

      Estland

      Zeugen Jehovas reinigen einen Königreichssaal in Simbabwe

      Simbabwe

      Ein Zeuge Jehovas bei Reparaturarbeiten in einem Königreichssaal in der Mongolei

      Mongolei

      Ein Zeuge Jehovas bei Malerarbeiten an einem Königreichssaal in Puerto Rico

      Puerto Rico

      An jedem Königreichssaal von Jehovas Zeugen ist Gottes heiliger Name zu lesen. Deshalb legen wir großen Wert darauf, dieses Gebäude sauber und in gutem Zustand zu halten. Wir sehen das als wichtigen Bestandteil unseres Dienstes für Gott an. Und alle können mithelfen.

      Jeder kann beim Reinigen mitmachen. Nach jeder Zusammenkunft nehmen verschiedene Brüder und Schwestern eine leichte Reinigung des Königreichssaals vor, um ihn in einem ordentlichen Zustand zu hinterlassen. Einmal in der Woche wird dann gründlich sauber gemacht. Ein Ältester oder ein Dienstamtgehilfe koordiniert die Arbeiten und geht dabei nach einer Checkliste vor. Der Boden wird gekehrt, gewischt oder gesaugt, die Stühle werden ausgerichtet, die Toiletten gereinigt und desinfiziert, die Fenster und Spiegel geputzt, es wird Staub gewischt, der Müll entsorgt und der Außenbereich in Ordnung gehalten. Mindestens einmal im Jahr findet außerdem ein Großputz statt. Auch Kinder können schon mithelfen. So lernen sie, Achtung vor dem Königreichssaal zu haben (Prediger 5:1).

      Jeder kann bei Reparaturen mithelfen. Der Königreichssaal wird jedes Jahr innen und außen gründlich inspiziert. Dabei sieht man, welche Instandhaltungsarbeiten vorgenommen werden müssen, um das Gebäude in gutem Zustand zu halten. So lassen sich auch unnötige Kosten vermeiden (2. Chronika 24:13; 34:10). Ein sauberer, gepflegter Königreichssaal macht unserem Gott Ehre und hinterlässt einen guten Eindruck in der Nachbarschaft (2. Korinther 6:3). Durch unsere Mitarbeit zeigen wir alle, wie sehr uns Jehova und auch der Ort, wo wir ihn anbeten, am Herzen liegt (Psalm 122:1).

      • Warum darf der Königreichssaal nicht vernachlässigt werden?

      • Was wird dafür getan, dass der Königreichssaal sauber und ordentlich ist?

  • Wie kann man die Königreichssaalbibliothek nutzen?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 27

      Wie kann man die Königreichssaalbibliothek nutzen?

      Ein Mann in der Königreichssaalbibliothek

      Israel

      Ein Zeuge Jehovas hilft einem jungen Mann beim Nachforschen

      Tschechien

      Ein Mädchen schreibt seinen Namen ins Liederbuch

      Benin

      Ein Mann nutzt am Computer die Watchtower Library

      Kaimaninseln

      Würden Sie manchmal gern persönlich etwas nachforschen, um Ihre Bibelkenntnis zu vertiefen? Wüssten Sie gern mehr über eine bestimmte Bibelstelle, eine biblische Person oder über einen Ort oder Gegenstand aus der Bibel? Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Ihnen Gottes Wort bei einem persönlichen Problem weiterhelfen kann? Dann lohnt es sich, die Königreichssaalbibliothek kennenzulernen.

      Zum Nachforschen. Höchstwahrscheinlich besitzen Sie nicht alle Veröffentlichungen von Jehovas Zeugen, die in Ihrer Sprache erhältlich sind. In der Bibliothek des Königreichssaals finden Sie jedoch die meisten Publikationen der vergangenen Jahre. Normalerweise gibt es dort auch mehrere Bibelübersetzungen, ein gutes Wörterbuch und andere nützliche Nachschlagewerke. Die Bibliothek kann vor und nach den Zusammenkünften von jedem genutzt werden. Steht darin ein Computer, dann ist wahrscheinlich die Watchtower Library installiert. Mit diesem Programm kann man auf viele unserer Veröffentlichungen zugreifen und schnell und unkompliziert nach einem Thema, einem Wort oder einer Bibelstelle suchen.

      Für Aufgaben in der Leben-und-Dienst-Zusammenkunft. Die Bibliothek kann zum Vorbereiten einer Aufgabe genutzt werden. Verantwortlich für die Bibliothek ist der Aufseher der Leben-und-Dienst-Zusammenkunft. Er sorgt dafür, dass sie immer auf den neuesten Stand gebracht wird und alles sinnvoll sortiert ist. Lassen Sie sich ruhig von ihm oder Ihrem Bibellehrer zeigen, wie Sie die gewünschten Informationen finden. Allerdings sollten keine Bücher mit nach Hause genommen werden und es versteht sich von selbst, dass man sie pfleglich behandelt und nichts hineinschreibt.

      Die Bibel sagt, dass man „wie nach verborgenen Schätzen“ forschen muss, wenn man „Gott kennenlernen“ möchte (Sprüche 2:1-5). Dazu können Sie gern die Bibliothek im Königreichssaal nutzen.

      • Welche Möglichkeiten zum Nachforschen bietet die Bibliothek im Königreichssaal?

      • Wer kann Ihnen zeigen, wie man die Bibliothek am besten nutzt?

      ÜBERZEUGEN SIE SICH SELBST

      Wenn Sie sich gern eine persönliche Bibliothek zulegen möchten, können Sie sich an der Literaturausgabe erkundigen, was dort erhältlich ist. Ihr Bibellehrer wird Ihnen sicher einige Publikationen empfehlen, die sich als Grundstock eignen.

  • Was steht auf unserer Website?
    Der Wille Jehovas: Wer lebt heute danach?
    • THEMA 28

      Was steht auf unserer Website?

      Eine Frau nutzt ihren Laptop für Nachforschungen

      Frankreich

      Vater und Sohn sehen etwas am Computer nach

      Polen

      Eine Frau sieht sich am Computer ein Video in Gebärdensprache an

      Asien

      Jesus Christus sagte zu seinen Nachfolgern: „Lasst . . . euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater, der im Himmel ist, verherrlichen“ (Matthäus 5:16). Um diesen Auftrag zu erfüllen, nutzen wir moderne Technik. Mit unserer offiziellen Website jw.org informieren wir über unsere Glaubensansichten und Aktivitäten. Was genau findet man dort?

      Die Antwort der Bibel auf oft gestellte Fragen. Man bekommt Antworten auf verschiedenste Lebensfragen. Die Faltblätter Ängste und Sorgen: Hören sie jemals auf? und Verlust und Trauer: Ist mit dem Tod alles vorbei? gibt es zum Beispiel online in über 900 Sprachen. Auch gibt es auf unserer Website die Neue-Welt-Übersetzung in mehr als 170 Sprachen, Bibelstudienhilfen wie das Buch Was lehrt uns die Bibel? und die aktuellen Wachtturm- und Erwachet!-Ausgaben. Viele dieser Veröffentlichungen kann man sich online durchlesen oder anhören und als Audio-, PDF- oder EPUB-Datei herunterladen. Und wenn man jemandem etwas zeigen möchte, der eine andere Sprache spricht, kann man einfach ein paar Seiten ausdrucken. In etlichen Gebärdensprachen stehen Publikationen als Videos zur Verfügung. Außerdem lassen sich dramatische Bibellesungen, biblische Dramen und Musik zum Entspannen und Genießen herunterladen.

      Fakten über Jehovas Zeugen. Auf unserer Seite stehen auch aktuelle Informationen und Videoclips über uns und unsere weltweite Tätigkeit sowie Berichte über unsere Katastropheneinsätze. Und man findet dort unsere Kongressdaten und die Kontaktadressen unserer Zweigbüros.

      Durch all das kann das Licht der Wahrheit bis an die Enden der Erde leuchten. Auf allen Kontinenten können Menschen auf diese Informationen zugreifen. Wir beten darum, „dass sich das Wort Jehovas schnell verbreitet“, damit Gott auf der ganzen Erde verherrlicht wird (2. Thessalonicher 3:1).

      • Wie trägt jw.org dazu bei, dass immer mehr Menschen die biblische Wahrheit kennenlernen?

      • Was würden Sie sich auf unserer Website gern einmal näher anschauen?

      EIN WORT ZUR VORSICHT

      Im Internet kursieren viele falsche Informationen über Jehovas Zeugen, die von unseren Gegnern ins Netz gestellt werden. Durch solche Inhalte sollen Menschen davon abgehalten werden, Jehova zu dienen. Deshalb warnen wir ausdrücklich vor solchen Seiten (Psalm 1:1; 26:4; Römer 16:17).

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