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Die Methoden: Alle Möglichkeiten zu predigen werden ausgeschöpftGottes Königreich regiert!
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8. Was stellte man alles auf die Beine, um das „Photo-Drama der Schöpfung“ zu produzieren?
8 Dia- und Filmvorführungen. Russell und seine Weggefährten hatten etwa drei Jahre lang am „Photo-Drama der Schöpfung“ gearbeitet (Spr. 21:5). 1914 wurde es dann uraufgeführt. Das „Photo-Drama“ war eine neuartige Kombination aus Filmsequenzen, Tonaufnahmen und farbigen Glaslichtbildern. Beim Filmen der biblischen Szenen waren Hunderte von Personen und sogar Tiere beteiligt. In einem Bericht von 1913 hieß es: „In dem Tonfilm kam ein Großteil des Tierbestands eines der größten Zoos zum Einsatz, um Noahs Rolle in dem Spektakel zu untermalen.“ Außerdem kolorierten Künstler in London, New York, Paris und Philadelphia Hunderte von Glaslichtbildern Stück für Stück von Hand.
9. Warum wurde so viel Zeit und Geld in die Produktion des „Photo-Dramas“ investiert?
9 Warum wurde so viel Zeit und Geld in die Produktion des „Photo-Dramas“ investiert? Eine Resolution, die auf den Kongressen von 1913 angenommen wurde, erklärt dazu: „Der beispiellose Erfolg amerikanischer Zeitungen in der öffentlichen Meinungsbildung durch Cartoons und Ähnliches in den Nachrichtenteilen und Beilagen und die große Beliebtheit und vielfältige Anwendbarkeit von bewegten Bildern sprechen für sich. Deshalb halten wir es als fortschrittliche Prediger und Bibellehrer für gerechtfertigt, bewegten Bildern und Stereoskopbildern als wirkungsvoller und wünschenswerter Lehr- und Predigtmethode unsere volle Unterstützung zu geben.“
Oben: Vorführkabine für das „Photo-Drama“; unten: Glaslichtbilder vom „Photo-Drama“
10. Wo überall wurde das „Photo-Drama“ aufgeführt?
10 Das „Photo-Drama“ wurde 1914 täglich in 80 Städten aufgeführt. In den Vereinigten Staaten und in Kanada sahen es fast 8 Millionen Menschen. Im selben Jahr wurde es auch in Australien, Dänemark, Deutschland, England, Finnland, Neuseeland, Norwegen, Schweden und in der Schweiz gezeigt. Für kleinere Städte stellte man eine vereinfachte Version ohne Filmsequenzen zusammen. Sie wurde „Heureka-Drama“ genannt und war kostengünstiger herzustellen und leichter zu transportieren. 1916 gab es das „Photo-Drama“ beziehungsweise das „Heureka-Drama“ in Armenisch, Dänisch-Norwegisch, Deutsch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Schwedisch und Spanisch.
1914 wurde das „Photo-Drama“ in voll besetzten Sälen gezeigt
11, 12. Welche Wirkung hatte das „Photo-Drama“ auf einen jungen Mann, und worin gibt er uns ein gutes Beispiel?
11 Der 18-jährige Charles Rohner sah das „Photo-Drama“ in Französisch und war fasziniert. Er erzählte: „Es wurde in meiner Heimatstadt Colmar im Elsass vorgeführt. Vom ersten Moment an hat mich beeindruckt, wie klar die biblische Wahrheit präsentiert wurde.“
12 Charles ließ sich daraufhin taufen und fing 1922 mit dem Vollzeitdienst an. Zunächst wurde er gebeten, bei der Vorführung des „Photo-Dramas“ in Frankreich mitzuhelfen. „Ich hatte mehrere Aufgaben“, berichtete er, „Geige zu spielen, die Buchführung zu machen und mich um die Literatur zu kümmern. Außerdem sollte ich das Publikum vor Programmbeginn zur Ruhe bringen. In der Pause boten wir Literatur an. Jeder von uns Brüdern und Schwestern bekam einen bestimmten Bereich des Saals zugeteilt. Mit einem Stapel Literatur gingen wir auf jeden Zuschauer in unserem Bereich zu. Auch am Eingang standen Tische voller Veröffentlichungen.“ 1925 wurde Charles in das Brooklyner Bethel eingeladen. Dort sollte er das Orchester der neu eingerichteten Rundfunkstation WBBR dirigieren. Wenn man über das Beispiel von Bruder Rohner nachdenkt, stellt sich einem die Frage: Bin ich auch bereit, jede Aufgabe anzunehmen, damit die Botschaft vom Königreich verbreitet wird? (Lies Jesaja 6:8.)
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Die Methoden: Alle Möglichkeiten zu predigen werden ausgeschöpftGottes Königreich regiert!
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10. Wo überall wurde das „Photo-Drama“ aufgeführt?
10 Das „Photo-Drama“ wurde 1914 täglich in 80 Städten aufgeführt. In den Vereinigten Staaten und in Kanada sahen es fast 8 Millionen Menschen. Im selben Jahr wurde es auch in Australien, Dänemark, Deutschland, England, Finnland, Neuseeland, Norwegen, Schweden und in der Schweiz gezeigt.
1914 wurde das „Photo-Drama“ in voll besetzten Sälen gezeigt
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