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    • Sollten Christen Weihnachten feiern?

      8. Was wussten die Bibelforscher schon lange über Weihnachten, aber was war ihnen noch nicht klar?

      8 Den Bibelforschern war schon lange bewusst, dass Weihnachten heidnische Wurzeln hat und Jesus nicht am 25. Dezember geboren wurde. In Zions Wacht-Turm (engl.) vom Dezember 1881 hieß es: „Millionen kamen aus dem Heidentum zur Kirche. Doch der Wechsel erfolgte meistens nur dem Namen nach. Aus den heidnischen Priestern wurden christliche Priester und die heidnischen Feste erhielten einen christlichen Namen. Eines dieser Feste ist Weihnachten.“ 1883 erschien im Wacht-Turm (engl.) der Artikel „Wann wurde Jesus geboren?“. Er ging darauf ein, warum Jesus etwa Anfang Oktober zur Welt gekommen war.c Dennoch erkannte man damals noch nicht klar, dass man damit aufhören musste, Weihnachten zu feiern. Sogar die Brooklyner Bethelfamilie beging dieses Fest. Doch das änderte sich nach 1926.

      9. Wie änderte sich die Ansicht der Bibelforscher über Weihnachten?

      9 Nach einer gründlichen Untersuchung dieses Themas erkannte man, dass der Ursprung des Weihnachtsfestes und die damit verbundenen Bräuche Gott in Wirklichkeit beleidigen. Wie der Artikel „Der Ursprung des Weihnachtsfestes“ im Goldenen Zeitalter (engl.) vom 14. Dezember 1927 ausführte, ist Weihnachten ein heidnisches Fest, bei dem Vergnügungen im Mittelpunkt stehen und Götzenkult getrieben wird. Der Artikel stellte heraus, dass die Feier nicht von Christus angeordnet wurde, und endete mit der klaren Aussage: „Die Welt, der Mensch in seiner Unvollkommenheit und der Teufel sind an einer Beibehaltung dieses Brauches interessiert. Das ist für alle, die dem Dienste Jehovas völlig geweiht sind, ein letztes und überzeugendes Argument gegen die Feier.“ Im Dezember 1927 fiel das Weihnachtsfest der Bethelfamilie selbstverständlich aus — und dabei blieb es auch.

      „KENNEN SIE DEN URSPRUNG DES WEIHNACHTSFESTES?“

      IM Dezember 1928 hielt Bruder Richard H. Barber (links eingekreist) einen zündenden Rundfunkvortrag über das Thema Weihnachten. Dieser wurde im Goldenen Zeitalter vom 12. Dezember 1928 (dt. 15. Dezember 1934) abgedruckt unter dem Titel: „Kennen Sie den Ursprung des Weihnachtsfestes? Ist es biblisch?“ Hier einige Auszüge:

      • „Satan lehrte . . . die Menschen, der Geburt des Jesuskindes mehr Wert beizumessen als dem Tode des Mannes Jesus, und dies, um die Wichtigkeit des Lösegeldes in den Hintergrund zu drängen.“

      • „Wie viel Maßlosigkeit wird außerdem zur Weihnachtszeit mit Essen und Trinken getrieben! Nichts davon ehrt Jehova Gott oder seinen Sohn, Jesus Christus.“

      • „Es ist dem Teufel gelungen, der Kirche seine falschen Feste aufzudrängen . . . Der Teufel hat also einen großen Erfolg damit gehabt. Die Menschen haben seine Pläne zur Verunehrung und zum Spotte Jehovas angenommen.“

      Die Bethelfamilie feiert 1926 zum letzten Mal Weihnachten; Bruder Barber ist auf dem Bild markiert

      Die Brooklyner Bethelfamilie feiert zum letzten Mal Weihnachten (1926)

      10. (a) Wie wurde das Thema Weihnachten im Dezember 1928 behandelt? (Siehe auch den Kasten „ ‚Kennen Sie den Ursprung des Weihnachtsfestes?‘ “.) (b) Wie wurde auf verschiedene Feste und Bräuche hingewiesen, bei denen echte Christen nicht mitmachen? (Siehe den Kasten „Ursprung anderer Feste und Bräuche aufgedeckt“.)

      10 Im Jahr darauf wurde das Thema Weihnachten noch eingehender behandelt. Bruder Richard H. Barber aus dem Hauptbüro hielt am 12. Dezember 1928 einen Rundfunkvortrag, der den unreinen Ursprung dieses Festes entlarvte. Wie reagierte Gottes Volk auf die klaren Anweisungen aus dem Hauptbüro? Bruder Charles Brandlein kommentierte die Zeit, als seine Familie das Weihnachtsfest aufgab, wie folgt: „Haben wir uns dagegen gesträubt, diese heidnischen Bräuche abzulegen? Absolut nicht! . . . Es war einfach so, als würde man ein unansehnliches Kleidungsstück ausziehen und wegwerfen.“ Ähnlich empfand Bruder Henry A. Cantwell, der später reisender Aufseher wurde: „Wir freuten uns, als Beweis unserer Liebe zu Jehova etwas aufgeben zu können.“ Christi loyale Nachfolger waren bereit, die notwendigen Änderungen vorzunehmen. Mit einem Fest, das in unreinen Kulten wurzelte, wollten sie nichts zu tun haben (Joh. 15:19; 17:14).d

  • Geistige Läuterung durch den König
    Gottes Königreich regiert!
    • d In einem persönlichen Brief vom 14. November 1927 schrieb Bruder Frederick W. Franz: „Dieses Jahr gibt es hier kein Weihnachtsfest. Die Bethelfamilie hat dafür gestimmt, Weihnachten abzuschaffen.“ Ein paar Monate später, am 6. Februar 1928, erklärte er in einem weiteren Brief: „Der Herr reinigt uns Schritt für Schritt von den Irrtümern der babylonischen Organisation des Teufels.“

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