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  • Alle wahren Christen müssen Evangeliumsverkündiger sein
    Der Wachtturm 1992 | 1. September
    • 6. Welche Fortschritte machte das Evangelisierungswerk zwischen 1919 und 1939?

      6 Damals, im Jahre 1919, belief sich die Zahl derer, die über ihre Beteiligung an der Verbreitung der guten Botschaft berichteten, auf weniger als 4 000. In den nächsten beiden Jahrzehnten boten sich verschiedene Männer als Missionarverkündiger an, und einige wurden in Länder Afrikas, Asiens und Europas gesandt. 1939, nach 20 Jahren der Verkündigung des Königreiches, war die Zahl der Zeugen Jehovas auf über 73 000 gestiegen. Diese hervorragende Zunahme, die trotz Verfolgung erreicht wurde, war vergleichbar mit dem, was in den Anfangsjahren der Christenversammlung vor sich gegangen war (Apostelgeschichte 6:7; 8:4, 14-17; 11:19-21).

      7. Inwiefern herrschte in den Jahren 47 u. Z. und 1939 eine vergleichbare Situation, was das christliche Evangelisierungswerk betraf?

      7 Allerdings war zu jener Zeit die Mehrheit der Zeugen Jehovas in englischsprachigen protestantischen Ländern konzentriert. So lebten tatsächlich 75 Prozent der 73 000 Königreichsverkündiger in Australien, Großbritannien, Kanada, Neuseeland und in den Vereinigten Staaten. Wie um das Jahr 47 u. Z. benötigten die Evangeliumsverkündiger etwas, was sie ermunterte, den weniger bearbeiteten Ländern der Erde mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

      8. Was ist durch die Gileadschule bis 1992 erreicht worden?

      8 Einschränkungen und Verfolgung während der Kriegszeit konnten Jehovas machtvollen heiligen Geist nicht davon abhalten, seine Diener anzuspornen, sich auf größere Ausdehnung vorzubereiten. 1943, auf dem Höhepunkt des Zweiten Weltkriegs, eröffnete Gottes Organisation die Wachtturm-Bibelschule Gilead in der Absicht, die gute Botschaft in noch größerem Umfang zu verbreiten. Bis März 1992 wurden von dieser Schule 6 517 Missionare in 171 verschiedene Länder ausgesandt. Zusätzlich wurden Männer geschult, Zweigbüros der Watch Tower Society in anderen Ländern zu leiten. Bis 1992 sind 75 der 97 Koordinatoren der Zweigkomitees in Gilead geschult worden.

      9. Welche Schulungsprogramme haben zum Fortschritt des Evangelisierungswerks und des Werks des Jüngermachens beigetragen?

      9 Außer durch die Gileadschule sind Jehovas Diener noch durch weitere Schulungsprogramme ausgerüstet worden, ihr Evangelisierungswerk auszudehnen und zu verbessern. Die Theokratische Predigtdienstschule wird zum Beispiel in den Versammlungen der Zeugen Jehovas auf der ganzen Erde durchgeführt. In dieser Einrichtung sowie in der wöchentlichen Dienstzusammenkunft werden Millionen von Königreichsverkündigern geschult, um im Predigtdienst mit Erfolg tätig sein zu können. Des weiteren gibt es die Königreichsdienstschule, die Ältesten und Dienstamtgehilfen wertvolle Schulung vermittelt, damit sie sich noch besser um die wachsenden Versammlungen kümmern können. Die Pionierdienstschule hat vielen Vollzeitverkündigern des Evangeliums geholfen, im Predigtdienst wirkungsvoller vorzugehen. In jüngster Zeit wird in mehreren Ländern die Schule zur dienstamtlichen Weiterbildung durchgeführt, um ledige Älteste und Dienstamtgehilfen auszurüsten, neuzeitliche Timotheusse zu werden.

      10. Was ist durch all die hervorragende Schulung, für die Gottes Organisation gesorgt hat, bewirkt worden? (Siehe auch die Informationen im Kasten.)

      10 Was ist durch all die Schulung bewirkt worden? 1991 erreichten Jehovas Zeugen eine Höchstzahl von weit über vier Millionen Königreichsverkündigern in 212 Ländern. Und im Gegensatz zu der Situation im Jahre 1939 leben 70 Prozent von ihnen in katholischen, orthodoxen, nichtchristlichen oder sonstigen Ländern, in denen Englisch nicht die Hauptsprache ist. (Siehe den Kasten „Ausdehnung seit 1939“.)

      Warum so erfolgreich?

      11. Wem schrieb der Apostel Paulus seinen Erfolg als Prediger zu?

      11 Jehovas Zeugen nehmen die Ehre für diese Ausdehnung nicht für sich in Anspruch. Statt dessen betrachten sie ihr Werk genauso wie der Apostel Paulus, der in seinem Brief an die Korinther schrieb: „Was ist denn Apollos? Ja, was ist Paulus? Diener, durch die ihr gläubig geworden seid, so wie der Herr es einem jeden gewährt hat. Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat es fortwährend wachsen lassen, so daß weder der Pflanzende etwas ist noch der Begießende, sondern Gott, der es wachsen läßt. Denn wir sind Gottes Mitarbeiter. Ihr seid Gottes Feld zur Bebauung, Gottes Bau“ (1. Korinther 3:5-7, 9).

      12. (a) Welche Rolle spielt Gottes Wort beim erfolgreichen christlichen Evangelisieren? (b) Wer wurde als Haupt der Christenversammlung eingesetzt, und wie müssen wir unter anderem zeigen, daß wir uns seiner Leitung als Haupt unterwerfen?

      12 Das phänomenale Wachstum der Zeugen Jehovas ist ohne Zweifel auf den Segen Gottes zurückzuführen. Es ist Gottes Werk. In Anerkennung dieser Tatsache studieren die Zeugen weiterhin regelmäßig Gottes Wort. Sie stützen alles, was sie in ihrem Evangelisierungswerk lehren, auf die Bibel (1. Korinther 4:6; 2. Timotheus 3:16). Ein weiterer Schlüssel für ihr erfolgreiches Evangelisieren ist, daß sie den Herrn Jesus Christus, den Gott als Haupt der Versammlung eingesetzt hat, voll und ganz anerkennen (Epheser 5:23). Die Christen des ersten Jahrhunderts zeigten dies durch ihre Zusammenarbeit mit den Männern, die Jesus zu Aposteln ernannt hatte. Die Apostel bildeten gemeinsam mit anderen Ältesten der Versammlung in Jerusalem die leitende Körperschaft der Christen des ersten Jahrhunderts. Vom Himmel aus bediente sich der Herr Jesus Christus dieser Gruppe reifer Christen, um Streitfragen zu klären und Anweisungen für das Evangelisierungswerk zu geben. Daß Paulus diese göttliche Einrichtung voll und ganz unterstützte, trug zur Mehrung in den Versammlungen bei, die er besuchte (Apostelgeschichte 16:4, 5; Galater 2:9). Ebenso werden christliche Evangeliumsverkündiger heute in ihrem Predigtdienst gewiß Erfolg haben, wenn sie sich eng an Gottes Wort halten und die Anweisungen der leitenden Körperschaft rückhaltlos befolgen (Titus 1:9; Hebräer 13:17).

  • Alle wahren Christen müssen Evangeliumsverkündiger sein
    Der Wachtturm 1992 | 1. September
    • [Kasten auf Seite 19]

      Ausdehnung seit 1939

      Betrachten wir Beispiele von drei Kontinenten, wohin in Gilead geschulte Missionare gesandt wurden. 1939 berichteten in Westafrika nur 636 Königreichsverkündiger. Bis 1991 war diese Zahl auf über 200 000 in 12 westafrikanischen Ländern gestiegen. Missionare haben auch zu dem phänomenalen Wachstum in den Ländern Südamerikas beigetragen. Brasilien ist eines dieser Länder; dort stieg die Zahl der Königreichsverkündiger von 114 im Jahre 1939 auf eine Höchstzahl von 335 039 im April 1992. Ähnliches Wachstum gab es nach dem Eintreffen von Missionaren in den Ländern Asiens. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die kleine Schar der Zeugen Jehovas in Japan brutal verfolgt, und ihr Werk kam zum Erliegen. 1949 trafen dann 13 Missionare ein, um bei der Reorganisation des Werks zu helfen. In jenem Dienstjahr berichteten in ganz Japan nicht einmal 10 einheimische Verkündiger über ihren Predigtdienst, im April 1992 dagegen belief sich die Gesamtzahl der Verkündiger auf 167 370.

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