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Ein begeisternder Bericht aus der SowjetunionDer Wachtturm 1991 | 15. Juli
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Endlich die gesetzliche Anerkennung!
Im Jahre 1988 kam es in Ländern, die mit der Sowjetunion verbunden waren, zum Umbruch. Nun überwog ein Klima größerer Freiheit, und Länder, die bis dahin die Tätigkeit der Zeugen Jehovas unterdrückt hatten, änderten ihre Politik.
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Ein begeisternder Bericht aus der SowjetunionDer Wachtturm 1991 | 15. Juli
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Sie gingen in eine zunehmend tolerantere Sowjetunion zurück. Zeugen auf der ganzen Erde fragten sich: Wann werden Jehovas Zeugen in der Sowjetunion gesetzlich anerkannt? Nun, das geschah 1991 — genau einhundert Jahre nach dem Besuch von Charles Taze Russell in jenem Land! Am 27. März 1991 wurde die „Administrative Zentrale der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas in der UdSSR“ in einem Dokument registriert, das der Justizminister der RSFSR in Moskau unterzeichnete. Wie weit geht die Freiheit, die man den Zeugen gewährt?
Die Satzung der neu registrierten Körperschaft enthält folgende Erklärung: „Das Ziel der Religionsgemeinschaft besteht darin, das religiöse Werk durchzuführen, den Namen Gottes, Jehova, und seine liebevollen Vorkehrungen für die Menschheit durch sein himmlisches messianisches Königreich bekanntzumachen.“
Wie soll dies geschehen? Aufgezählt werden unter anderem folgende Methoden: indem man öffentlich predigt und die Menschen in ihren Wohnungen aufsucht, diejenigen, die hören möchten, die biblische Wahrheit lehrt, mit ihnen anhand biblischer Publikationen kostenlose Bibelstudien durchführt sowie für das Übersetzen, Einführen, Veröffentlichen, Drucken und Verbreiten von Bibeln sorgt.
Das Dokument umreißt auch die Organisation der Zeugen unter der leitenden Körperschaft, wozu Versammlungen mit einer Ältestenschaft, ein vorsitzführendes Komitee (Zweigkomitee) aus sieben Mitgliedern für das Land sowie Kreis- und Bezirksaufseher gehören.
Jehovas Zeugen in der Sowjetunion können nun so frei und öffentlich tätig sein wie ihre Brüder in vielen anderen Ländern. Man stelle sich die Freude von fünf der sieben Mitglieder des vorsitzführenden Komitees und der fünf langjährigen Versammlungsältesten vor, die das Vorrecht hatten, dieses historische Dokument zu unterzeichnen und zu beobachten, wie es vom Chef der Abteilung für die Registrierung öffentlicher und religiöser Vereinigungen gesiegelt wurde! Passenderweise waren auch Milton Henschel und Theodore Jaracz von der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas anwesend, um dieses bedeutsame Ereignis mitzuerleben. Jehovas Zeugen erhielten von allen Gruppen, die in der RSFSR anerkannt wurden, als erste ihre offizielle Registrierungsurkunde.
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