Leserbriefe
Warum den Eltern gehorchen?
Herzlichen Dank für den Artikel „Junge Leute fragen sich: Warum soll ich meinen Eltern gehorchen?“ [8. Januar 1988]. Wie die Bibel es vorausgesagt hat, sind heutzutage viele Jugendliche ihren Eltern ungehorsam (2. Timotheus 3:2). In Ihrem Artikel zeigen Sie, wie notwendig es für junge Menschen ist, den Eltern zu gehorchen. Die Erfahrung von John und den beiden Mädchen hat mich sehr bewegt. Ich wünschte, jeder Jugendliche würde den Artikel lesen, ihn studieren und dann entsprechend dem Rat der Bibel leben.
S. O., Nigeria
Bürgerkrieg — Wann?
Kürzlich las ich den Artikel „Wir waren Liliputaner unter Zwergen“ [8. Februar 1988]. Wurde der spanische Bürgerkrieg nicht in den Jahren 1861 bis 1865 ausgetragen? Dann würde das Alter der Schwestern nicht stimmen. Eine der Schwestern sagte, sie sei nach dem spanischen Bürgerkrieg ein junges Mädchen gewesen. Das würde bedeuten, daß sie heute weit über 100 Jahre alt wäre. Aus den Äußerungen gegen Ende des Artikels geht aber hervor, daß sie ungefähr 50 Jahre alt ist. Wie ist das zu erklären?
L. M. K., Vereinigte Staaten
Die Erklärung liegt darin, daß von 1861 bis 1865 der amerikanische Bürgerkrieg stattgefunden hat. Der spanische Bürgerkrieg dauerte von 1936 bis 1939. Es wäre nützlich gewesen, wenn wir die Daten mit erwähnt hätten (Red.).
Hoffnung für die Obdachlosen
Es ist lobenswert, daß Sie in Ihren Publikationen auf das Problem der Obdachlosigkeit aufmerksam machen [8. März 1988]. Aber wäre es nicht besser, wenn Sie sich ein Beispiel an anderen religiösen Vereinigungen nähmen und tatkräftig Hilfe leisteten? Sicherlich ermöglichen Ihre finanziellen Mittel zumindest einen kleinen Beitrag. Statt dessen verweisen Sie ständig auf Gottes Herrschaft, unter der dieses und jedes andere Problem gelöst werden wird.
B. B., Bundesrepublik Deutschland
Viele religiöse, karitative und staatliche Organisationen bemühen sich, die materiellen Bedürfnisse der Obdachlosen zu befriedigen, was wirklich sehr zu loben ist. Doch nur wenige kümmern sich um die äußerst wichtigen geistigen Bedürfnisse der Menschheit. Wir richten unser Hauptaugenmerk auf die Verkündigung der guten Botschaft vom Königreich, und dies tun wir gemäß Matthäus 24:14 im Auftrag Jesu. Wenn jemand lernt, auf das Königreich Gottes zu vertrauen, bekommt sein Leben, wie wir festgestellt haben, einen Sinn. Das spornt ihn an, für sich selbst zu sorgen. Wenn er zuvor durch Alkohol- oder Drogenmißbrauch seine Gesundheit ruiniert und seine Mittel vergeudet hat, ist er jetzt in der Lage, solche schlechten Gewohnheiten abzulegen. Dadurch verbessert sich nicht nur sein jetziges Leben, sondern er hat auch die Hoffnung, ewig auf einer paradiesischen Erde zu leben. Jesus hob dies hervor, indem er Gottes Wort wie folgt zitierte: „Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jeder Äußerung, die durch den Mund Jehovas ausgeht“ (Matthäus 4:4). Jehovas Zeugen sind außerdem dafür bekannt, in Notsituationen für die materiellen Bedürfnisse der Betroffenen zu sorgen. Das ist ein Beispiel für die Nächstenliebe, wie sie in Markus 12:29-31 und Jakobus 2:15-17 beschrieben wird. Unsere Hilfeleistungen kommen den Bedürftigen schnell und direkt zugute, ohne durch eine schwerfällige Verwaltung verzögert oder durch kostspieligen Verwaltungsaufwand aufgezehrt zu werden (Red.).