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  • Jehovas Zeugen in Rußland
    Erwachet! 1997 | 22. August
    • Sie essen gut, und immer steht Obst auf dem Tisch. Die Religionsgemeinschaft kennt weder Fastenzeiten noch irgendwelche strengen Speisebeschränkungen. Nach der Arbeit gehen viele in die Sauna, danach trinken sie zusammen ein Bier und hören Musik. Unter Jehovas Zeugen gibt es keine Trinker, Alkohol ist aber auch nicht verboten. Den Gläubigen ist gestattet, in Maßen Wein, Cognac, Wodka und anderes zu trinken. Jehovas Zeugen rauchen nicht.

  • Jehovas Zeugen in Rußland
    Erwachet! 1997 | 22. August
    • Verstößt ein Zeuge gegen die Lehren der Bibel und lehnt er es ab, zu bereuen, wird er der strengsten Form der Bestrafung unterworfen — er wird aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Der Betreffende kann weiterhin die Zusammenkünfte besuchen, wird von seinen Mitgläubigen hingegen nicht mehr gegrüßt. Eine weniger strenge Maßnahme ist die Zurechtweisung.

  • Jehovas Zeugen in Rußland
    Erwachet! 1997 | 22. August
    • Was Jehovas Zeugen auszeichnet, ist ihr festes Eintreten für ein Leben gemäß der Bibel. Sie versuchen, jede ihrer Handlungen mit diesem oder jenem biblischen Grundsatz zu begründen beziehungsweise mit einem Zitat aus dem Alten oder dem Neuen Testament. Jehovas Zeugen glauben, daß die Bibel — und nur die Bibel allein — Antworten auf alle Fragen enthält. Für sie ist die Bibel die Verfassung, das bürgerliche Gesetzbuch und der höchste Ausdruck der Wahrheit.

  • Jehovas Zeugen in Rußland
    Erwachet! 1997 | 22. August
    • Ihr kompromißloses Festhalten an der Bibel ist allerdings auch oft Ursache ernster Konflikte zwischen Jehovas Zeugen und dem Staat. Ihre strikt unpolitische Haltung ist ein Hauptstreitpunkt, und ihre Weigerung, Militärdienst zu leisten, liegt darin begründet.

      Jehovas Zeugen legen Jesu Worte, daß seine Jünger und sein Königreich kein Teil dieser Welt sind, buchstäblich aus, und deswegen lehnen sie es ab, politisch aktiv zu sein oder sich an Kriegen zu beteiligen, ungeachtet dessen, wo und aus welchem Grund sie geführt werden. Weil sich Jehovas Zeugen weigerten, ‚Heil Hitler!‘ zu rufen und in Hitlers Armee zu dienen, wurden die Gläubigen zu Tausenden in die Konzentrationslager gesteckt, und einige tausend kamen um. Die Russen betrachten jeden deutschen Zeugen Jehovas, der mit seinem Leben für seine Weigerung bezahlte, an der Aggression gegen die Sowjetunion teilzunehmen, als einen Menschen, der Rückgrat bewiesen hat. Gleichzeitig sind jedoch viele Russen nicht geneigt, Mitleid mit jenen ... [russischen] Zeugen Jehovas zu haben, die hingerichtet wurden, weil sie sich weigerten, zur Waffe zu greifen und am Zweiten Weltkrieg teilzunehmen, oder die verurteilt wurden, weil sie es in Friedenszeiten ablehnten, Militärdienst zu leisten. Doch in beiden Fällen war der Grund für ihr Verhalten ihre religiöse Überzeugung und nicht eine politische Anschauung.

  • Jehovas Zeugen in Rußland
    Erwachet! 1997 | 22. August
    • Ein weiterer wunder Punkt ist die negative Haltung der Zeugen Jehovas zu religionsübergreifenden Kontakten, das heißt ihre Ablehnung der Ökumene. Sie sind davon überzeugt, daß die christliche Welt Verrat an Gott und an der Bibel begangen hat und daß alle anderen Religionen auf dem Holzweg sind. Jehovas Zeugen setzen diese Religionen mit der ‚Hure Babylon‘ gleich und behaupten, daß ihnen deren Geschick widerfahren wird. In einer der letzten Ausgaben des ‚Erwachet!‘ wurde erklärt, für die verschiedenen Religionen nahe das Ende und allein die Religion werde übrigbleiben, die Jehovas Zeugen verkündigen.

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