-
Die Unfruchtbare freut sichDie Prophezeiung Jesajas — Licht für alle Menschen II
-
-
Sara stellt Gottes himmlische „Frau“ oder seine Organisation von Geistwesen dar. Diese himmlische Organisation wird passend als Jehovas Frau bezeichnet, denn sie steht Jehova sehr nahe, untersteht ihm, dem Haupt, und arbeitet bei der Verwirklichung seiner Vorsätze uneingeschränkt mit ihm zusammen. Sie wird auch als das „Jerusalem droben“ bezeichnet (Galater 4:26). Von derselben „Frau“ ist in 1. Mose 3:15 die Rede und sie erscheint auch in einer Vision in Offenbarung 12:1-6, 13-17.
-
-
Die Unfruchtbare freut sichDie Prophezeiung Jesajas — Licht für alle Menschen II
-
-
Abrahams Frau Sara, die „Freie“, stellt Jehovas mit einer Frau vergleichbare Organisation von Geistgeschöpfen dar.
-
-
Die Unfruchtbare freut sichDie Prophezeiung Jesajas — Licht für alle Menschen II
-
-
6. In welchem Sinne durchlief Jehovas himmlische Organisation eine lange Zeit der Unfruchtbarkeit?
6 Vor diesem Hintergrund wird die tiefere Bedeutung von Jesaja 54:1 langsam klar. Nach Jahrzehnten der Unfruchtbarkeit gebar Sara im Alter von 90 Jahren Isaak. Auch Jehovas himmlische Organisation durchlief gleichsam eine lange Zeit der Unfruchtbarkeit. Bereits in Eden verhieß Jehova, seine „Frau“ werde den „Samen“ hervorbringen (1. Mose 3:15). Mehr als 2 000 Jahre danach schloss Jehova den Bund mit Abraham bezüglich des verheißenen Samens. Aber Gottes himmlische „Frau“ musste noch viele Jahrhunderte länger warten, bis sie jenen Samen hervorbringen konnte. Doch es kam die Zeit, wo die Kinder dieser einst „Unfruchtbaren“ zahlreicher waren als die des natürlichen Israel. Die Veranschaulichung mit der Unfruchtbaren hilft uns verstehen, warum die Engel so sehr darauf brannten, Zeuge der Ankunft des vorhergesagten Samens zu sein (1. Petrus 1:12). Wann war es schließlich so weit?
7. Wann hatte das „Jerusalem droben“ Anlass zur Freude, wie in Jesaja 54:1 vorhergesagt, und warum antworten wir so?
7 Jesu Geburt als Menschenkind war für die Engel mit Sicherheit ein freudiger Anlass (Lukas 2:9-14). Doch dabei handelte es sich noch nicht um das in Jesaja 54:1 vorausgesagte Ereignis. Erst als Jesus 29 u. Z. durch heiligen Geist gezeugt wurde, war er ein geistiger Sohn des „Jerusalem droben“, von Gott selbst öffentlich anerkannt als sein „Sohn, der geliebte“ (Markus 1:10, 11; Hebräer 1:5; 5:4, 5). Nun hatte Gottes „Frau“ im Himmel Grund, sich zu freuen, wodurch sich Jesaja 54:1 erfüllte. Endlich hatte sie den verheißenen Samen, den Messias, hervorgebracht! Ihre jahrhundertelange Unfruchtbarkeit war zu Ende.
-