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  • Wer ist eigentlich Jesus Christus?
    Der Wachtturm 2011 | 1. April
    • Wer ist eigentlich Jesus Christus?

      „Als er nun in Jerusalem einzog, geriet die ganze Stadt in Bewegung und sagte: ‚Wer ist dieser?‘ Die Volksmengen sagten fortgesetzt: ‚Dies ist der Prophet, Jesus aus Nazareth in Galiläa!‘ “ (MATTHÄUS 21:10, 11).

      WIESO sorgte die Ankunft von Jesus Christusa in Jerusalem an jenem Frühlingstag im Jahr 33 für so einen Wirbel? Viele in der Stadt hatten von Jesus gehört und erfahren, was er Erstaunliches getan hatte. Das erzählten sie jetzt überall herum (Johannes 12:17-19). Was sie jedoch kaum ahnten: In ihrer Mitte war ein Mann, dessen Einfluss über viele Jahrhunderte weiterwirken und die ganze Welt prägen sollte.

      Wie groß dieser Einfluss auf die Weltgeschichte gewesen ist, zeigt die folgende Auswahl von Fakten:

      • In vielen Teilen der Welt basiert die Zeitrechnung auf dem Jahr, das man für das Geburtsjahr Jesu hält.

      • Etwa zwei Milliarden Menschen — rund ein Drittel der Weltbevölkerung — nennen sich Christen.

      • Für den Islam mit weltweit über einer Milliarde Gläubigen ist Jesus „ein größerer Prophet als Abraham, Noah und Moses“.

      • Viele der weisen Aussprüche Jesu sind in verschiedener Form in die Alltagssprache eingeflossen. Hier einige Beispiele:

        Der Mensch lebt nicht vom Brot allein (MATTHÄUS 4:4).

        Niemand kann zwei Herren dienen (MATTHÄUS 6:24).

        Wer sucht, der findet (MATTHÄUS 7:7).

        Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun, das tut ihnen auch (MATTHÄUS 7:12).

        Die Ersten werden die Letzten sein (MATTHÄUS 19:30).

        Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach (MATTHÄUS 26:41).

      Jesus hat zweifellos deutliche Spuren hinterlassen. Allerdings kursieren die unterschiedlichsten Auffassungen über ihn. Deswegen stellt sich die Frage: Wer ist eigentlich Jesus Christus? Nur die Bibel sagt uns, woher Jesus kam, wie er lebte und warum er starb. Die Antwort auf diese Fragen kann unser Leben nachhaltig beeinflussen — heute und in der Zukunft.

      a „Jesus“, der Name dieses Propheten aus Nazareth, bedeutet „Jehova ist Rettung“. Der Titel „Christus“ bedeutet „Gesalbter“, was anzeigt, dass Jesus gesalbt, das heißt von Gott in eine besondere Stellung eingesetzt worden war.

  • Jesus — sein Ursprung
    Der Wachtturm 2011 | 1. April
    • Jesus: Sein Ursprung

      „[Pilatus] ging wieder in den Palast des Statthalters hinein und sprach zu Jesus: ‚Woher bist du?‘ Jesus aber gab ihm keine Antwort“ (JOHANNES 19:9).

      ALS Jesus der Prozess gemacht wurde, wollte der römische Statthalter Pontius Pilatus von ihm wissen, woher er war.a Eigentlich wusste Pilatus, aus welcher Gegend in Israel dieser Jesus kam (Lukas 23:6, 7). Auch wusste er, dass Jesus alles andere als ein gewöhnlicher Mensch war. Fragte er sich vielleicht, ob Jesus früher schon gelebt hatte? War dieser heidnische Herrscher wirklich bereit, die Wahrheit anzuerkennen und entsprechend zu handeln? Wie dem auch sei, Jesus gab keine Antwort, und es stellte sich schnell heraus, dass Pilatus mehr an seinem eigenen Vorteil interessiert war als an Wahrheit und Gerechtigkeit (Matthäus 27:11-26).

      Das Gute ist: Wer wirklich wissen möchte, woher Jesus kam, kann das leicht herausbekommen. Die Bibel lässt uns darüber nicht im Unklaren. Hier ein paar Einzelheiten:

      Wo er geboren wurde

      Nach neueren Berechnungen wurde Jesus im Frühherbst des Jahres, das heute als 2 v. Chr. gezählt wird, unter einfachen Verhältnissen in Bethlehem in Judäa geboren. Wegen einer von Kaiser Augustus angeordneten Einschreibung musste Jesu Mutter Maria, die „hochschwanger war“, mit ihrem Mann Joseph nach Bethlehem reisen, wo Joseph seine Wurzeln hatte. Der Ort war so überfüllt, dass die beiden in einem Stall übernachten mussten. Dort wurde Jesus geboren und in eine Krippe gelegt (Lukas 2:1-7).

      Jahrhunderte zuvor war in der Bibel der Geburtsort Jesu vorausgesagt worden: „Du, o Bethlehem-Ephratha, das zu klein ist, um schließlich unter den Tausenden Judas zu sein, aus dir wird mir der hervorgehen, der Herrscher in Israel werden soll“ (Micha 5:2).b Bethlehem war offensichtlich zu klein, um zu den Städten von Juda gezählt zu werden. Doch es sollte die unvergleichliche Ehre haben, der Geburtsort des verheißenen Messias (Christus) zu sein (Matthäus 2:3-6; Johannes 7:40-42).

      Wo er aufwuchs

      Nach einem kurzen Aufenthalt in Ägypten zogen Maria und Joseph mit dem kleinen Jesus nach Nazareth in der Provinz Galiläa knapp 100 Kilometer nördlich von Jerusalem. Jesus war damals noch keine drei Jahre alt. In dieser malerischen Gegend, wo Bauern, Hirten und Fischer ihrer Arbeit nachgingen, wuchs Jesus mit mehreren Geschwistern wahrscheinlich in bescheidenen Verhältnissen auf (Matthäus 13:55, 56).

      In den heiligen Schriften war Jahrhunderte vorher angekündigt worden, dass der Messias ein „Nazarener“ sein würde. Matthäus schreibt in seinem Evangelium, Jesu Familie habe „in einer Stadt namens Nazareth“ gewohnt, „damit erfüllt würde, was durch die Propheten geredet worden war: ‚Er wird Nazarener genannt werden‘ “ (Matthäus 2:19-23). Das Wort für Nazarener scheint mit dem hebräischen Wort für „Spross“ verwandt zu sein. Matthäus stellt hier offensichtlich eine Verbindung zu einer Prophezeiung Jesajas her; dort wird der Messias „ein Spross“ Isais genannt, was auf seine Abstammung von Isai, dem Vater König Davids, hindeutet (Jesaja 11:1). Und tatsächlich führte Jesu Abstammungslinie über David zu Isai (Matthäus 1:6, 16; Lukas 3:23, 31, 32).

      Woher er ursprünglich kam

      Aus der Bibel erfahren wir, dass Jesu Leben lange vor seiner Geburt in Bethlehem begann. Wie aus der bereits zitierten Prophezeiung Michas hervorgeht, würde sein „Ursprung aus frühen Zeiten“ sein, „aus den Tagen unabsehbarer Zeit“ (Micha 5:2). Als Gottes erstgeborener Sohn lebte Jesus schon als Geistwesen im Himmel, bevor er als Mensch auf die Welt kam. Er sagte über sich: „Ich bin vom Himmel herabgekommen“ (Johannes 6:38; 8:23). Wie konnte das sein?

      Jehova Gott wirkte ein Wunder und übertrug durch den heiligen Geist das Leben seines Sohnes vom Himmel in den Mutterleib der jüdischen Jungfrau Maria; so konnte Jesus als vollkommener Mensch geboren werden.c Ein solches Wunder ist für den allmächtigen Gott ohne Weiteres machbar. Der Engel, der Maria auf die kommenden Ereignisse vorbereitete, sagte: „Bei Gott wird keine Erklärung etwas Unmögliches sein“ (Lukas 1:30-35, 37).

      Aus der Bibel erfahren wir nicht nur, woher Jesus kam. Die vier Evangelien — Matthäus, Markus, Lukas und Johannes — gehen ausführlich darauf ein, wie er lebte.

      a Auf die Festnahme und den Prozess Jesu geht der Artikel „Der skandalöseste Prozess aller Zeiten“ auf Seite 18—22 ein.

      b Ephratha (oder Ephrath) scheint der frühere Name von Bethlehem gewesen zu sein (1. Mose 35:19).

      c Jehova ist laut der Bibel der Name Gottes.

  • Jesus — sein Leben
    Der Wachtturm 2011 | 1. April
    • Jesus: Sein Leben

      „Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollende“ (JOHANNES 4:34).

      WENN man sich ansieht, wo und wann Jesus das sagte, bekommt man ein klares Bild davon, worum sich sein Leben drehte. Jesus war mit seinen Jüngern den ganzen Vormittag durch das Bergland von Samaria gewandert (Johannes 4:6, Fußnote). Nun dachten die Jünger, er müsse hungrig sein, und boten ihm etwas zu essen an (Johannes 4:31-33). Mit seiner Antwort brachte Jesus auf den Punkt, was Sinn und Zweck seines Lebens war. Der Dienst für Gott war ihm wichtiger, als zu essen. Mit jeder Faser seines Seins lebte Jesus den Willen Gottes aus. Was war für ihn damit verbunden?

      Gottes Königreich predigen und lehren

      Die Bibel beschreibt Jesu Lebensaufgabe so: „Er [ging] in ganz Galiläa umher, lehrte . . . und predigte die gute Botschaft vom Königreich“ (Matthäus 4:23). Jesus hat nicht nur Gottes Königreich gepredigt oder öffentlich bekannt gemacht, sondern er hat die Menschen auch gelehrt — er hat sie angeleitet, ihnen vieles erklärt und sie mit guten Argumenten überzeugt. Das Königreich zog sich dabei wie ein roter Faden durch seine Botschaft.

      Er machte seine Zuhörer immer wieder darauf aufmerksam, was Gottes Reich oder Königreich ist und was es erreichen wird. Hier sind einige seiner Aussagen und die entsprechenden Belegstellen in der Bibel.

      • Gottes Königreich ist eine Regierung im Himmel, und Jehova hat Jesus als König eingesetzt (MATTHÄUS 4:17; JOHANNES 18:36).

      • Durch Gottes Königreich wird Gottes Name geheiligt, und auf der Erde wird wie im Himmel sein Wille geschehen (MATTHÄUS 6:9, 10).

      • Unter der Herrschaft des Königreiches Gottes wird die ganze Erde zu einem Paradies werden (LUKAS 23:42, 43).

      • Gottes Königreich wird bald kommen und durchsetzen, was Gott für die Erde vorgesehen hat (MATTHÄUS 24:3, 7-12).a

      Wunder und Machttaten

      Jesus war in erster Linie als „Lehrer“ bekannt (Johannes 13:13). In den dreieinhalb Jahren seiner Tätigkeit wirkte er jedoch auch viele Wunder. Dadurch wurde mindestens zweierlei erreicht: Erstens konnten die Menschen erkennen, dass er wirklich von Gott gesandt worden war (Matthäus 11:2-6). Zweitens waren diese Wunder ein Vorgeschmack darauf, was er als König in Gottes Königreich in noch viel größerem Ausmaß tun würde. Hier eine kleine Auswahl:

      • Er beruhigte einen Sturm und das aufgepeitschte Meer (MARKUS 4:39-41).

      • Er heilte Menschen mit verschiedensten Leiden, wie Blinde, Taube und Lahme (LUKAS 7:21, 22).

      • Er versorgte Tausende hungriger Menschen durch ein Wunder mit Essen (MATTHÄUS 14:17-21; 15:34-38).

      • Mindestens drei Mal erweckte er Tote zum Leben (LUKAS 7:11-15; 8:41-55; JOHANNES 11:38-44).

      Wie schön muss das Leben auf der Erde unter einem so mächtigen König sein!

      Die Persönlichkeit Gottes widerspiegeln

      Es gibt niemand, der Jehova Gott den Menschen besser nahebringen konnte als sein Sohn, der als Jesus Christus bekannt geworden ist. Als „der Erstgeborene aller Schöpfung“ lebte er — länger als irgendein anderes Geistwesen — an der Seite Jehovas im Himmel (Kolosser 1:15). Wie viele Möglichkeiten er da doch hatte, sich mit den Gedanken, dem Willen, den Maßstäben und den Vorgehensweisen seines Vaters vertraut zu machen!

      Jesus

      Jesus konnte zu Recht sagen: „Wer der Sohn ist, weiß niemand als der Vater, und wer der Vater ist, weiß niemand als der Sohn und der, dem der Sohn ihn offenbaren will“ (Lukas 10:22). Als Jesus auf der Erde lebte, lag ihm viel daran, ja es war ihm eine Herzensangelegenheit, den Menschen zu vermitteln, wie sein Vater ist. Er tat das aus einem ganz besonderen Blickwinkel, hatte er doch viele Erinnerungen an seine Zeit im Himmel in der beeindruckenden Gegenwart Jehovas, des Allerhöchsten (Johannes 8:28).

      Was Jesus dabei leistete, lässt sich an der Funktionsweise eines Transformators verdeutlichen. Ein solches Gerät kann Strom mit hoher Spannung in Strom mit niedriger Spannung umwandeln, sodass der Durchschnittsverbraucher ihn nutzen kann. Jesus hat das Wissen über seinen Vater im Himmel so umgewandelt, dass einfache Menschen auf der Erde etwas damit anfangen und es leicht auf ihr Leben übertragen konnten.

      Jesus brachte den Menschen seinen Vater hauptsächlich auf zwei verschiedene Arten näher:

      • Durch das, was er lehrte, machte er die Wahrheit über Jehova bekannt — über seinen Namen, sein Vorhaben und seine Denk- und Handlungsweise (JOHANNES 3:16; 17:6, 26).

      • Durch das, was er tat, spiegelte er viele schöne Facetten der Persönlichkeit Jehovas wider. Sie trat in Jesus so vollkommen zutage, dass er praktisch sagen konnte: „Wenn ihr meinen Vater kennenlernen möchtet, schaut einfach auf mich“ (JOHANNES 5:19; 14:9).

      Jesu Leben ist absolut beeindruckend. Wenn man sich noch damit befasst, warum er gestorben ist, und das Richtige aus diesem Wissen macht, kann sich das nur positiv auswirken.

      a In dem Buch Was lehrt die Bibel wirklich? (herausgegeben von Jehovas Zeugen) wird in Kapitel 8 und 9 unter dem Thema „Was ist Gottes Königreich?“ und „Leben wir in den ‚letzten Tagen‘?“ näher auf Gottes Königreich eingegangen und erklärt, woher wir wissen, dass es bald kommt.

  • Jesus — sein Tod
    Der Wachtturm 2011 | 1. April
    • Jesus: Sein Tod

      „Der Menschensohn ist . . . gekommen, um . . . seine Seele [sein Leben] als ein Lösegeld im Austausch gegen viele zu geben“ (MARKUS 10:45).

      JESUS wusste, was auf ihn zukam: Er würde kein friedliches Leben führen, sondern schon mit 33 Jahren auf tragische Weise aus dem Leben gerissen werden. Und er war voll und ganz auf seinen Tod gefasst.

      Die Bibel misst dem Tod Jesu große Bedeutung bei. Laut einem Nachschlagewerk wird er in den Christlichen Griechischen Schriften, dem sogenannten Neuen Testament, circa 175 Mal direkt erwähnt. Aber warum musste Jesus eigentlich leiden und in jungen Jahren sterben? Diese Frage ist wichtig, denn sein Tod kann unserem Leben eine ganz neue Richtung geben.

      Was Jesus erwartete

      Im letzten Jahr seines Lebens gab Jesus seinen Jüngern mehrmals zu verstehen, dass er leiden und sterben würde. Auf dem Weg zu seinem letzten Passah in Jerusalem sagte er zu den 12 Aposteln: „Der Menschensohn wird den Oberpriestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert werden, und sie werden ihn zum Tode verurteilen und werden ihn den Menschen der Nationen ausliefern, und sie werden Spott mit ihm treiben und werden ihn anspeien und ihn geißeln und ihn töten“ (Markus 10:33, 34).a Wieso war er sich bei alldem so sicher?

      Jesus kannte die vielen Prophezeiungen in den Hebräischen Schriften, die beschrieben, wie sein Leben enden würde (Lukas 18:31-33). Hier einige Beispiele mit den entsprechenden biblischen Belegen für ihre Erfüllung.

      Der Messias würde . . .

      • für 30 Silberstücke verraten (SACHARJA 11:12; MATTHÄUS 26:14-16).

      • geschlagen und angespuckt (JESAJA 50:6; MATTHÄUS 26:67; 27:26, 30).

      • an einen Pfahl genagelt (PSALM 22:16, Fußnote; MARKUS 15:24, 25).

      • am Pfahl verspottet (PSALM 22:7, 8; MATTHÄUS 27:39-43).

      • hingerichtet, ohne dass ihm ein Knochen gebrochen würde (PSALM 34:20; JOHANNES 19:33, 36).

      Diese und noch viele andere Prophezeiungen erfüllten sich an Jesus. Er selbst hätte das nie so lenken können. Ihre Erfüllung beweist, dass Jesus tatsächlich von Gott gesandt worden war.b

      Aber warum musste Jesus überhaupt leiden und sterben?

      Jesus starb, damit wichtige Fragen geklärt werden konnten

      Jesus wusste, dass im Garten Eden Fragen von größter Tragweite aufgeworfen worden waren. Angestiftet von einem Engel, der sich gegen Gott gestellt hatte, wurden Adam und Eva Gott ungehorsam. Durch ihre Auflehnung wurde in Zweifel gezogen, dass Gott zu Recht der höchste Souverän ist und seine Herrschaft richtig ausübt. Außerdem kam durch die Sünde der beiden die Frage auf, ob es überhaupt Menschen gibt, die Gott auch unter Schwierigkeiten die Treue halten (1. Mose 3:1-6; Hiob 2:1-5).

      Jesus hätte auf diese beiden Fragen — bezüglich Jehovas Herrscherrecht und der Treue der Menschen — keine deutlichere Antwort liefern können. Durch seinen vollkommenen Gehorsam bis hin „zum Tod an einem Marterpfahl“ zeigte er seine Achtung vor Gottes Souveränität (Philipper 2:8). Auch bewies er, dass ein vollkommener Mensch selbst unter den schlimmsten Umständen Jehova in allem treu bleiben konnte.

      Jesus starb, um die Menschheit zu erlösen

      Wie der Prophet Jesaja voraussagte, würde durch das Leiden und den Tod des verheißenen Messias die Grundlage zur Sündensühnung geschaffen (Jesaja 53:5, 10). Das hatte Jesus klar vor Augen, und er war bereit, „seine Seele als ein Lösegeld im Austausch gegen viele“ zu geben (Matthäus 20:28). Durch dieses Opfer ist es unvollkommenen Menschen möglich geworden, ein gutes Verhältnis zu Jehova zu haben und von Sünde und Tod befreit zu werden. Durch Jesu Tod können wir wiederbekommen, was Adam und Eva einbüßten: die Aussicht, für immer unter idealen Verhältnissen auf der Erde zu leben (Offenbarung 21:3, 4).c

      Was wir tun können

      Wir haben jetzt gesehen, was die Bibel über Jesu Ursprung, sein Leben und seinen Tod sagt. Vielleicht ist dadurch die eine oder andere Vorstellung über ihn korrigiert worden. Aber dieses Wissen kann noch mehr bewirken. Überträgt man es auf das eigene Leben, kann das viel Segen bringen: ein besseres Leben heute und ewiges Leben in der Zukunft. Die Bibel sagt, was wir dafür tun müssen:

      • Mehr über Jesus Christus erfahren und über die Rolle, die Jehova ihm zugedacht hat (JOHANNES 17:3).

      • An Jesus glauben und durch unser Leben beweisen, dass wir ihn als Retter annehmen (JOHANNES 3:36; APOSTELGESCHICHTE 5:31).

      Jehovas Zeugen helfen gern jedem, der noch mehr über Jesus Christus wissen möchte, den „einziggezeugten Sohn“ Gottes, durch den wir „ewiges Leben“ geschenkt bekommen können (Johannes 3:16).

      a Jesus bezeichnete sich selbst oft als „Menschensohn“ (Matthäus 8:20). Dadurch kam zum Ausdruck, dass er ganz Mensch war und dass es sich bei ihm außerdem um den „Menschensohn“ handelte, von dem die Bibel prophetisch sprach (Daniel 7:13, 14).

      b Zu den Prophezeiungen, die sich an Jesus erfüllten, siehe „Jesus Christus — der verheißene Messias“ im Anhang des Buches Was lehrt die Bibel wirklich? (herausgegeben von Jehovas Zeugen).

      c Näheres zum Wert des Opfertodes Jesu enthält das Buch Was lehrt die Bibel wirklich?, Kapitel 5 („Das Lösegeld — das größte Geschenk von Gott“).

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