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  • Studie 3 — Ereignisse in den Strom der Zeit einordnen
    „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
    • 16. (a) In welcher Reihenfolge wurden die vier Evangelien geschrieben? (b) Wie kann man den Zeitpunkt für den Beginn des Dienstes Jesu errechnen? (c) In welcher Reihenfolge werden die Ereignisse in den verschiedenen Evangelien wiedergegeben, und was ist an dem Bericht des Johannes besonders beachtenswert?

      16 Die vier inspirierten Berichte über das irdische Leben Jesu scheinen in folgender Reihenfolge geschrieben worden zu sein: Matthäus (um 41 u. Z.), Lukas (um 56—58 u. Z.), Markus (um 60—65 u. Z.) und Johannes (um 98 u. Z.). Wie in der vorherigen Studie gezeigt wird, kommen wir aufgrund der Angaben in Lukas 3:1-3 (ausgehend vom Jahr 14 u. Z. als Beginn der Herrschaft des Tiberius Cäsar) zum Jahr 29 u. Z. als Zeitpunkt für den Beginn des einzigartigen Dienstes Jesu auf der Erde. Im Matthäusevangelium sind die Ereignisse nicht immer in chronologischer Reihenfolge wiedergegeben, aber in den anderen drei Evangelien scheinen die Hauptereignisse im großen ganzen in der richtigen Reihenfolge geschildert zu werden. In der vorausgehenden Tabelle werden sie kurz aufgeführt. Man wird feststellen, daß der Bericht des Johannes, der mehr als 30 Jahre nach dem letzten der drei anderen Berichte geschrieben wurde, wesentliche Lücken in der Geschichte füllt, die die anderen Berichte aufweisen. Besonders beachtenswert ist, daß Johannes offensichtlich die vier Passahfeste erwähnt, denen Jesus während seines irdischen Dienstes beiwohnte, was bestätigt, daß sich sein Dienst auf dreieinhalb Jahre erstreckte und im Jahr 33 u. Z. endetef (Joh. 2:13; 5:1; 6:4; 12:1 und 13:1).

      17. Welcher weitere Beweis bestätigt den Zeitpunkt des Todes Jesu?

      17 Für das Jahr 33 u. Z. als Todesjahr Jesu gibt es noch weitere Beweise. Nach dem mosaischen Gesetz war der 15. Nisan immer ein besonderer Sabbat, ganz gleich, auf welchen Tag er fiel. Traf er jedoch mit einem gewöhnlichen Sabbat zusammen, so galt dieser Tag als ein „großer“ Sabbat. Aus Johannes 19:31 geht hervor, daß der Tag nach dem Todestag Jesu ein solcher Sabbat war; demnach starb Jesus an einem Freitag. Weder im Jahr 31 noch im Jahr 32, sondern nur im Jahr 33 u. Z. fiel der 14. Nisan auf einen Freitag. Somit muß Jesus am 14. Nisan 33 u. Z. gestorben sein.g

  • Studie 3 — Ereignisse in den Strom der Zeit einordnen
    „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
    • Die Prophezeiung weist ferner darauf hin, daß er „zur Hälfte der [siebzigsten] Woche ... Schlachtopfer und Opfergabe aufhören lassen“ würde. Das geschah, als die jüdischen Vorbild-Opfer durch das Opfer Jesu ihre Rechtskraft verloren. Die „Hälfte“ dieser Jahr„woche“ umfaßte dreieinhalb Jahre und dauerte bis zum Frühjahr 33 u. Z., als Jesus zu Tode gebracht wurde. Aber „er ... [sollte] den Bund für die vielen“ die ganze 70. Woche „in Kraft halten“. Das zeigt, daß Jehova den Juden noch sieben Jahre (von 29 u. Z. bis 36 u. Z.) seine besondere Gunst gewährte. Erst dann wurde unbeschnittenen Heiden die Möglichkeit geboten, geistige Israeliten zu werden, und die Bekehrung des Kornelius im Jahr 36 u. Z. war dafür ein Beweisi (Apg. 10:30-33, 44-48; 11:1).

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