Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • 42. Bibelbuch — Lukas
    „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
    • 19. Durch welches Gleichnis veranschaulicht Jesus wahre Nächstenliebe?

      19 Jesu späterer Dienst in Judäa (10:1⁠—⁠13:21). Jesus sendet 70 weitere in „die Ernte“ aus, und sie kehren voll Freude über den Erfolg ihres Dienstes zurück. Während Jesus predigt, fragt ihn ein Mann, der beweisen möchte, daß er gerecht ist: „Wer ist in Wirklichkeit mein Nächster?“ Jesus antwortet mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter: Ein Mann, der von Räubern geschlagen und halb tot am Straßenrand liegengelassen worden ist, wird weder von einem vorbeigehenden Priester noch von einem Leviten beachtet. Ein verachteter Samariter dagegen hält an, behandelt sorgsam seine Wunden, hebt ihn auf sein eigenes Tier, bringt ihn in eine Herberge und gibt dem Wirt Geld, damit er für ihn sorge. Ja, der, „der ihm gegenüber barmherzig handelte“, hat sich als Nächster erwiesen (10:2, 29, 37).

      20. (a) Welche Lehre erteilt Jesus in Verbindung mit Martha und Maria? (b) Wie weist er auf die Wichtigkeit des Gebets hin?

      20 Jesus erteilt Martha in ihrem Haus einen milden Tadel, weil sie zu sehr um ihre Hausarbeiten besorgt ist; zu Maria, die sich niedergesetzt hat und seinem Wort lauscht, sagt er jedoch lobend, sie habe das bessere Teil erwählt. Er lehrt seine Jünger das Mustergebet und prägt ihnen auch die Notwendigkeit ein, beim Beten beharrlich zu sein, indem er sagt: „Bittet unablässig, und es wird euch gegeben werden; sucht fortwährend, und ihr werdet finden.“ Später treibt er Dämonen aus und erklärt die für glücklich, „die das Wort Gottes hören und es bewahren“. Bei einem Essen kommt es zwischen ihm und den Pharisäern wegen des Gesetzes zu einer Auseinandersetzung, und er spricht ein Wehe über sie aus, weil sie „den Schlüssel der Erkenntnis“ weggenommen haben (11:9, 28, 52).

      21. Wie warnt Jesus vor Habsucht, und wozu fordert er seine Jünger auf?

      21 Während Jesus wieder bei der Volksmenge ist, tritt jemand mit der Bitte an ihn heran: „Sag meinem Bruder, daß er die Erbschaft mit mir teile.“ Jesus trifft den Kern des Problems, indem er erwidert: „Haltet eure Augen offen, und hütet euch vor jeder Art von Habsucht, denn wenn jemand auch in Fülle hat, kommt doch sein Leben nicht aus den Dingen, die er besitzt.“ Danach führt er das Gleichnis von dem Reichen an, der seine Vorratshäuser abbrach, um größere zu bauen, dann aber in derselben Nacht starb und seinen Reichtum anderen zurücklassen mußte. Jesus sagt kurz und bündig: „So ergeht es dem Menschen, der Schätze für sich aufhäuft, aber nicht reich ist Gott gegenüber.“ Nachdem er seine Jünger aufgefordert hat, zuerst Gottes Königreich zu suchen, sagt er zu ihnen: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben.“ Als er am Sabbat eine Frau heilt, die 18 Jahre lang krank gewesen ist, gerät er mit seinen Gegnern erneut in Konflikt, aber sie werden beschämt (12:13, 15, 21, 32).

  • 42. Bibelbuch — Lukas
    „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
    • 25. Wie beginnt Jesus den letzten Abschnitt seines Dienstes, und welche warnende Prophezeiung äußert er?

      25 Abschließender öffentlicher Dienst in und um Jerusalem (19:28⁠—⁠23:25). Als Jesus auf einem Füllen in Jerusalem einreitet und die Menge der Jünger ihn als den begrüßt, „der als der König im Namen Jehovas kommt“, fordern ihn die Pharisäer auf, es seinen Jüngern zu verbieten. Jesus erwidert: „Wenn diese stumm blieben, würden die Steine schreien“ (19:38, 40). Er äußert seine denkwürdige Prophezeiung von der Zerstörung der Stadt Jerusalem, wobei er darauf hinweist, daß man sie mit Spitzpfählen umgeben, sie bedrängen und sie samt ihren Kindern zu Boden schmettern werde, ja daß kein Stein auf dem anderen gelassen werde. Jesus lehrt das Volk im Tempel, verkündet die gute Botschaft und beantwortet durch treffende Gleichnisse und stichhaltige Argumente die spitzfindigen Fragen der Oberpriester, der Schriftgelehrten und der Sadduzäer. Er schildert auf eindrucksvolle Weise das große Zeichen des Endes, wobei er wiederum erwähnt, daß Jerusalem von Heeren umlagert werde. Die Menschen werden ohnmächtig werden aus Furcht vor den Dingen, die kommen werden; doch wenn diese Dinge geschehen, sollen sich seine Nachfolger ‘aufrichten und ihre Häupter emporheben, weil ihre Befreiung naht’. Sie sollen wach bleiben, damit es ihnen gelingt, all dem zu entgehen, was geschehen soll (21:28).

      26. (a) Welche Bündnisse führt Jesus ein, und womit verbindet er sie? (b) Wie wird Jesus in seiner Prüfung gestärkt, und welchen Verweis erteilt er bei seiner Festnahme?

      26 Es ist jetzt der 14. Nisan 33 u. Z. Jesus hält das Passah und macht dann seine treuen Apostel mit dem „neuen Bund“ bekannt, indem er ihn mit dem sinnbildlichen Mahl verbindet, das sie immer wieder zur Erinnerung an ihn durchführen sollten. Des weiteren sagt er zu ihnen: „Ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich“ (22:20, 29). Während Jesus in jener Nacht am Ölberg betet, erscheint ihm ein Engel vom Himmel und stärkt ihn. Als er jedoch in sorgenvolle Erregung gerät, betet er noch inbrünstiger; sein Schweiß wird wie Blutstropfen, die zur Erde fallen. Jetzt spitzt sich die Situation zu, denn Judas, der Verräter, führt einen Pöbelhaufen heran, um Jesus festzunehmen. Die Jünger rufen: „Herr, sollen wir mit dem Schwert zuschlagen?“ Einer von ihnen haut dem Sklaven des Hohenpriesters sogar das Ohr ab, aber Jesus weist sie zurecht und heilt den verwundeten Mann (22:43, 44, 49).

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen