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    Der Wachtturm 2001 | 15. Dezember
    • Ein Schlüssel zur Erquickung

      16, 17. (a) Wo sind einige Hauptlehren Jesu zu finden? (b) Was ist erforderlich, um durch Jesu Lehren Erquickung zu finden?

      16 Im Frühjahr 31 u. Z. hielt Jesus eine Ansprache, die noch heute weltberühmt ist. Sie wird gewöhnlich als die Bergpredigt bezeichnet. Wir finden sie in Matthäus, Kapitel fünf bis sieben und Lukas, Kapitel sechs aufgezeichnet, und sie enthält eine Zusammenfassung vieler Lehren Jesu. Weitere Lehren Jesu sind an anderen Stellen in den Evangelien zu finden. Vieles von dem, was er sagte, bedarf keiner zusätzlichen Erklärung; es jedoch in die Tat umzusetzen ist nicht immer einfach. Lies doch diese Kapitel einmal aufmerksam durch. Laß die Kraft der Gedanken Jesu auf deine Gedanken und deine Einstellung wirken.

      17 Jesu Lehren können offenkundig unterschiedlich gruppiert werden. Wir wollen sie einmal so einteilen, daß wir uns für jeden Tag des Monats eine Grundlehre vornehmen können mit dem Ziel, sie in unserem Leben umzusetzen. Wie geht das? Nun, wir wollen sie nicht einfach überfliegen. Denken wir an den reichen Vorsteher, der Jesus Christus fragte: „Was soll ich tun, um ewiges Leben zu erben?“ Als Jesus wichtige Erfordernisse des Gesetzes Gottes nannte, erwiderte der Mann, er halte diese bereits. Dennoch war ihm bewußt, daß er mehr tun mußte. Jesus forderte ihn auf, sich stärker zu bemühen, göttliche Grundsätze in die Praxis umzusetzen, ein aktiver Jünger zu sein. So weit zu gehen war der Mann offensichtlich nicht bereit (Lukas 18:18-23). Wer heute Jesu Lehren kennenlernen möchte, muß sich daher bewußt sein, daß es eine Sache ist, ihnen zuzustimmen, aber eine ganz andere, sie sich so weit zu eigen zu machen, daß man sie umsetzt und infolgedessen Erleichterung findet.

      18. Zeige an einem Beispiel, wie der Kasten auf Seite 12 und 13 sinnvoll genutzt werden kann.

      18 Beginnen wir, Jesu Lehren zu untersuchen und anzuwenden, indem wir einen Blick auf den ersten Punkt im Kasten auf Seite 12 und 13 werfen. Es geht um Matthäus 5:3-9. Nun könnte wohl jeder von uns viel Zeit damit verbringen, über den in diesen Versen enthaltenen wunderbaren Rat nachzusinnen. Betrachten wir die Verse jedoch zusammengenommen, und fragen wir uns: Wieviel macht die Denkweise aus? Was wird mir helfen, wenn ich wirklich die Schwierigkeiten meistern möchte, die großer Druck in meinem Leben erzeugt? Inwiefern kann es mir nutzen, wenn ich geistigen Dingen mehr Aufmerksamkeit schenke und meine Gedanken stärker darauf richte? Gibt es in meinem Leben irgendwelche Anliegen, denen ich weniger Bedeutung beimessen sollte, damit ich mich stärker geistigen Belangen widmen kann? Das zu tun wird uns unmittelbar glücklicher machen.

      19. Was kannst du tun, um deine Einsicht und dein Verständnis zu vertiefen?

      19 Geh nun einen Schritt weiter. Wie wäre es, wenn du diese Verse mit jemand besprechen würdest, der ebenfalls Gott dient — vielleicht mit deinem Ehepartner, einem engen Angehörigen oder einem Freund? (Sprüche 18:24; 20:5). Denke daran, daß auch der reiche Vorsteher jemand anders (nämlich Jesus) über eine ähnliche Angelegenheit befragte. Dessen Erwiderung hätte seine Aussicht auf ein glückliches und ewiges Leben stärken können. Natürlich wird der, mit dem du die Verse besprichst, nicht an Jesus heranreichen; dennoch wird das Gespräch über Jesu Lehren euch beiden guttun. Bemühe dich, das bald zu tun.

      20, 21. An welches Programm könntest du dich halten, um Jesu Lehren kennenzulernen, und wie kannst du deinen Fortschritt beurteilen?

      20 Schau noch einmal auf den Kasten „Lehren, die dir helfen werden“. Die Lehren sind auf eine Weise eingeteilt, daß du dir jeden Tag mindestens eine Lehre vornehmen kannst. Als erstes könntest du lesen, was Jesus in den angeführten Versen zu sagen hatte. Denke dann über diese Worte nach. Überlege, wie du sie in deinem Leben anwenden kannst. Wenn du glaubst, dies bereits zu tun, dann sinne nach, ob du noch genauer nach jener göttlichen Lehre leben kannst. Arbeite während des ganzen Tages daran. Fällt es dir schwer, die Lehre zu verstehen oder ihre Anwendung für dich zu erkennen, verbringe einen weiteren Tag damit. Denke aber nicht, du müßtest sie beherrschen, bevor du die nächste in Angriff nimmst. Am folgenden Tag kannst du eine weitere Lehre betrachten. Am Ende einer Woche kannst du zurückblicken und prüfen, inwieweit es dir gelungen ist, vier oder fünf der Lehren Jesu umzusetzen. Füge in der zweiten Woche Tag für Tag weitere Lehren hinzu. Stellst du fest, daß es dir hier und da nicht gelungen ist, eine Lehre anzuwenden, sei nicht entmutigt. Das geht schließlich jedem Christen so (2. Chronika 6:36; Psalm 130:3; Prediger 7:20; Jakobus 3:8). Geh in der dritten und vierten Woche genauso vor.

      21 Nach etwa einem Monat könntest du alle 31 Punkte betrachtet haben. Jedenfalls stellt sich die Frage: Wie wirst du dich danach fühlen? Bestimmt wirst du etwas glücklicher sein; vielleicht weniger angespannt. Selbst wenn du nur geringe Fortschritte feststellst, wirst du dich wahrscheinlich weniger unter Druck fühlen oder zumindest besser damit umgehen können, und du weißt, wie du weiter daran arbeiten kannst. Vergiß nicht, daß Jesu Lehren viele weitere hervorragende Gedanken enthalten, die nicht auf dieser Liste stehen. Könntest du vielleicht selbst nach einigen suchen und dich bemühen, sie umzusetzen? (Philipper 3:16).

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    Der Wachtturm 2001 | 15. Dezember
    • [Kasten/Bild auf Seite 12, 13]

      Lehren, die dir helfen werden

      Was für Schätze sind in Matthäus, Kapitel fünf bis sieben zu finden? Diese Kapitel enthalten Lehren, die der meisterhafte Lehrer Jesus an einem Berg in Galiläa darbot. Lies bitte die nachstehend genannten Verse in deiner eigenen Bibel, und denke dann über die Fragen nach.

      1. 5:3-9 Was sagt mir das über meine Grundeinstellung? Wie kann ich darauf hinarbeiten, glücklicher zu werden? Wie kann ich meinen geistigen Bedürfnissen mehr Aufmerksamkeit schenken?

      2. 5:25, 26 Was ist besser, als die streitsüchtige Einstellung vieler Menschen heute nachzuahmen? (Lukas 12:58, 59).

      3. 5:27-30 Wie sind nach Jesu Worten erotische Phantasien einzuordnen? Inwiefern kann es zu Glück und Herzensfrieden beitragen, sich vor solchen Phantasien zu hüten?

      4. 5:38-42 Warum sollte ich mich davor hüten, allzu forsch und rechthaberisch aufzutreten, wie es in der heutigen Gesellschaft betont wird?

      5. 5:43-48 Welchen Nutzen habe ich davon, Personen besser kennenzulernen, die ich bislang vielleicht als „Feinde“ betrachtet habe? Weshalb können dadurch wahrscheinlich Spannungen verringert oder ganz abgebaut werden?

      6. 6:14, 15 Könnte Neid oder Groll der eigentliche Grund dafür sein, daß es mir manchmal schwerfällt zu vergeben? Wie kann ich das ändern?

      7. 6:16-18 Neige ich dazu, mehr Wert auf Äußerlichkeiten zu legen als darauf, wer ich innerlich wirklich bin? Worauf sollte ich stärker achten?

      8. 6:19-32 Wie könnte es sich auswirken, wenn ich mir zu viele Sorgen um Geld und Besitztümer mache? Worüber nachzusinnen wird mir helfen, auf diesem Gebiet ausgeglichen zu bleiben?

      9. 7:1-5 Wie fühle ich mich in Gegenwart von Personen, die nörglerisch und kritisch sind und immer etwas auszusetzen haben? Warum ist es wichtig, daß ich mich davor hüte, so zu sein?

      10. 7:7-11 Wenn Beharrlichkeit bei Bitten an Gott ratsam ist, wie verhält es sich damit dann in anderen Lebensbereichen? (Lukas 11:5-13).

      11. 7:12 Wie oft wende ich den mir bekannten Rat aus der Goldenen Regel im Umgang mit anderen wirklich an?

      12. 7:24-27 Wie kann ich mich — in dem Bewußtsein, daß ich selbst für die Richtung verantwortlich bin, die ich im Leben einschlage — besser gegen sturmartige Schwierigkeiten und eine Flut von Problemen wappnen? Warum sollte ich jetzt darüber nachdenken? (Lukas 6:46-49).

      Weitere Lehren, die ich analysieren könnte:

      13. 8:2, 3 Wie kann ich Mitgefühl für Benachteiligte zeigen, wie Jesus es häufig tat?

      14. 9:9-38 Welchen Platz nimmt das Erweisen von Barmherzigkeit in meinem Leben ein, und wie kann ich mich darin verbessern?

      15. 12:19 Ziehe ich eine Lehre aus der Prophezeiung über Jesus und bemühe mich, Streitgespräche zu vermeiden?

      16. 12:20, 21 Was kann ich dadurch an Gutem bewirken, daß ich andere weder durch Worte noch durch Taten „zerbreche“?

      17. 12:34-37 Worüber rede ich die meiste Zeit? Ich weiß, daß ich nichts anderes als Orangensaft erhalte, wenn ich eine Orange auspresse; warum sollte ich somit darauf achten, was in meinem Herzen ist? (Markus 7:20-23).

      18. 15:4-6 Was lerne ich aus den Worten Jesu über liebevolle Fürsorge für Ältere?

      19. 19:13-15 Wofür sollte ich mir Zeit nehmen?

      20. 20:25-28 Warum ist es unnütz, Autorität als Selbstzweck auszuüben? Wie kann ich auf diesem Gebiet Jesus nachahmen?

      Zusätzliche Gedanken, die von Markus aufgezeichnet wurden:

      21. 4:24, 25 Warum ist es von Bedeutung, wie ich andere behandle?

      22. 9:50 Welche guten Ergebnisse werde ich wohl dadurch erzielen, geschmackvoll zu reden und zu handeln?

      Schließlich einige von Lukas aufgezeichnete Lehren:

      23. 8:11, 14 Wozu kann es führen, wenn ich mein Leben von Sorgen, Reichtum und Vergnügungen beherrschen lasse?

      24. 9:1-6 Was hatte für Jesus Vorrang, obwohl er die Macht besaß, Kranke zu heilen?

      25. 9:52-56 Bin ich schnell eingeschnappt? Hüte ich mich vor Rachsucht?

      26. 9:62 Wie sollte ich meine Verantwortung betrachten, über Gottes Königreich zu sprechen?

      27. 10:29-37 Wie kann ich mich als Nächster erweisen statt als unbeteiligter Fremder?

      28. 11:33-36 Was kann ich ändern, um mein Leben einfacher zu gestalten?

      29. 12:15 Welcher Zusammenhang besteht zwischen Leben und Besitztümern?

      30. 14:28-30 Was kann ich vermeiden, wenn ich mir die Zeit nehme, Entscheidungen sorgfältig abzuwägen, und welcher Nutzen ergibt sich daraus?

      31. 16:10-12 Welchen Nutzen bringt mir ein Leben in Lauterkeit?

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