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Es gelingt nicht, ihn festzunehmenDer Wachtturm 1988 | 15. April
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Es gelingt nicht, ihn festzunehmen
NOCH während des Laubhüttenfestes senden die religiösen Führer Beamte aus, die Jesus festnehmen sollen. Dennoch versucht Jesus nicht, sich zu verstecken,
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Es gelingt nicht, ihn festzunehmenDer Wachtturm 1988 | 15. April
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Als die Beamten ohne Jesus zurückkehren, fragen die Oberpriester und Pharisäer: „Wie kommt es, daß ihr ihn nicht hergebracht habt?“
„Nie hat ein anderer Mensch auf diese Weise geredet“, antworten die Beamten.
Voller Ärger lassen sich die religiösen Führer zu Spott, Falschdarstellungen und Beschimpfungen hinreißen. Sie höhnen: „Ihr seid doch nicht etwa auch irregeführt worden? Es glaubt doch niemand von den Vorstehern oder den Pharisäern an ihn? Diese Volksmenge aber, die das GESETZ nicht kennt, verfluchte Leute sind sie.“
Daraufhin wagt es Nikodemus, ein Pharisäer und Vorsteher der Juden (d. h. ein Mitglied des Sanhedrins), für Jesus zu sprechen. Wir erinnern uns vielleicht, daß Nikodemus zweieinhalb Jahre zuvor in der Nacht zu Jesus kam, um ihm zu sagen, daß er Glauben an ihn ausübe. Jetzt sagt Nikodemus: „Unser Gesetz richtet doch einen Menschen nicht, es habe ihn denn zuvor gehört und habe erkannt, was er tut?“
Daß einer von ihnen Jesus verteidigt, schürt den Ärger der Pharisäer noch mehr. „Du bist doch nicht etwa auch aus Galiläa?“ fragen sie sarkastisch. „Forsche nach und sieh, daß kein Prophet aus Galiläa erweckt wird.“
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