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„Noch nie hat ein Mensch so geredet“Jesus — der Weg, die Wahrheit, das Leben
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Jesus ist immer noch beim Laubhüttenfest in Jerusalem, und er freut sich, dass viele an ihn glauben. Die religiösen Führer sind darüber jedoch alles andere als erfreut und beauftragen Beamte, ihn festzunehmen
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„Noch nie hat ein Mensch so geredet“Jesus — der Weg, die Wahrheit, das Leben
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Als die Beamten ohne Jesus vor den Oberpriestern und Pharisäern erscheinen, werden sie gefragt: „Warum habt ihr ihn nicht hergebracht?“ Die Beamten antworten: „Noch nie hat ein Mensch so geredet.“ Das ärgert die Pharisäer und sie reagieren mit Spott und Beleidigungen. „Habt ihr euch etwa auch täuschen lassen?“, fragen sie höhnisch. „Glaubt auch nur ein einziger von den Vorstehern oder den Pharisäern an ihn? Diese Menge jedoch, die das Gesetz nicht kennt, das sind verfluchte Leute“ (Johannes 7:45-49).
In diesem Moment wagt es Nikodemus, ein Pharisäer und Mitglied des Sanhedrins, sich für Jesus einzusetzen. Vor etwa zweieinhalb Jahren hat er Jesus in der Nacht besucht und Glauben an ihn zum Ausdruck gebracht. Nikodemus argumentiert: „Nach unserem Gesetz wird doch kein Urteil über jemanden gesprochen, es sei denn, man hat ihn vorher angehört und festgestellt, was er getan hat?“ Darauf entgegnen sie heftig: „Bist du etwa auch aus Galiläa? Forsche nach, und du wirst sehen, dass kein Prophet aus Galiläa kommen wird“ (Johannes 7:51, 52).
In den Schriften ist zwar nicht ausdrücklich von einem Propheten die Rede, der aus Galiläa kommen soll. Dennoch weist Gottes Wort darauf hin, dass der Christus von dort kommen würde. Es heißt, „ein großes Licht“ würde im „Galiläa der anderen Völker“ gesehen werden (Jesaja 9:1, 2; Matthäus 4:13-17). Außerdem ist Jesus ein Nachkomme Davids und er wurde wie verheißen in Bethlehem geboren. Den Pharisäern ist das alles wahrscheinlich bekannt. Dennoch sind sie wohl für viele falsche Vorstellungen verantwortlich, die über Jesus im Umlauf sind.
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