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Eine ausgeglichene Ansicht über die PrivatsphäreErwachet! 1988 | 22. Februar
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Jesus Christus, der Gründer des Christentums, schätzte das Alleinsein hoch ein. Als er erfuhr, daß sein Cousin Johannes der Täufer enthauptet worden war, „zog er sich von dort in einem Boot an einen einsamen Ort zurück, um für sich zu sein“ (Matthäus 14:13). Auch in der Nacht vor seinem Tod nahm er sich Zeit, um allein zu beten (Matthäus 26:36-47). Zuvor hatte er seinen Jüngern folgende Anweisung gegeben: „Wenn du betest, geh in deinen Privatraum, und nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist“ (Matthäus 6:6).
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Eine ausgeglichene Ansicht über die PrivatsphäreErwachet! 1988 | 22. Februar
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Jesus bekundete in dieser Hinsicht eine vorbildliche Ausgeglichenheit. Nach einer Zeit besonderer Anstrengungen berücksichtigte er das Bedürfnis seiner Jünger, allein zu sein, und sagte zu ihnen: „Kommt für euch allein an einen einsamen Ort, und ruht ein wenig aus.“ Aber die Volksmengen eilten ihnen voraus und warteten bei ihrer Ankunft auf sie. Wie reagierte Jesus? „Doch ergriff ihn Mitleid mit ihnen, denn sie waren wie Schafe ohne einen Hirten. Und er fing an, sie viele Dinge zu lehren.“ Für Jesus war es vorrangig, anderen zu helfen (Markus 6:31-34).
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