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„Die größte Liebe“„Komm, folge mir nach“
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1-4. (a) Was geschieht, als Pilatus Jesus der wütenden Menge vor seinem Palast vorführt? (b) Wie reagiert Jesus auf Demütigungen und Leiden, und welche wichtigen Fragen erheben sich?
„SEHT! Der Mensch!“ Mit diesen Worten präsentiert der römische Statthalter Pontius Pilatus Jesus Christus einer wütenden Menge, die sich am Passahmorgen des Jahres 33 u. Z. vor seinem Palast versammelt hat (Johannes 19:5). Ein paar Tage zuvor wurde Jesus bei seinem triumphalen Einzug in Jerusalem als der von Gott eingesetzte König noch bejubelt. Doch jetzt ist die Menge ihm gegenüber feindselig.
2 Jesus ist wie ein König in Purpur gekleidet und trägt eine Krone auf dem Kopf. Der purpurrote Umhang, der um seinen zerschlagenen, blutenden Rücken geschlungen ist, und die Krone aus Dornen, die sich in seine blutige Kopfhaut bohrt, dienen jedoch nur zum Spott. Das von den Oberpriestern aufgewiegelte Volk lehnt den misshandelten Mann, der vor ihnen steht, ab. Die Priester schreien: „An den Pfahl mit ihm! An den Pfahl mit ihm!“ Das Volk will Blut sehen und verlangt seine Hinrichtung (Johannes 19:1-7).
3 Würdevoll, mutig und ohne zu klagen, erträgt Jesus Demütigungen und Leiden.a Er ist darauf gefasst, zu sterben.
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