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Christus — die Kraft GottesDer Wachtturm 2015 | 15. Juni
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2. Worauf lassen Jesu Wunder schließen?
2 Wie der Apostel Petrus sagte, vollbrachte Jesus auf der Erde „Machttaten und Wunder“ (Apg. 2:22). Sie waren jedoch nur ein Vorgeschmack von den Wundern, die Jesus als König in Gottes neuer Welt vollbringen wird! Sie geben uns auch einen tiefen Einblick in seine Persönlichkeit und in die seines Vaters. Betrachten wir nun ein paar Wunder Jesu etwas genauer.
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Christus — die Kraft GottesDer Wachtturm 2015 | 15. Juni
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4, 5. (a) Was erkennen wir an Jesu erstem Wunder? (b) Worauf lässt das Wunder in Kana für die Zukunft hoffen?
4 Jesus sorgte durch ein Wunder für vortrefflichen Wein — genug für eine große Gesellschaft. Was erkennen wir daran? Jesus wirkte dieses großartige Wunder bereitwillig, weil ihm — genauso wie seinem Vater — unsere Gefühle nicht gleichgültig sind. Jehova und Jesus sind nicht geizig. In der neuen Welt wird Jehova seine Kraft großzügig dazu gebrauchen, „für alle Völker“ der Erde ein üppiges Festmahl zu bereiten. (Lies Jesaja 25:6.)
5 Stellen wir uns das einmal vor! Es kommt die Zeit, in der es gesunde Nahrung und gute Wohnverhältnisse für jeden gibt. Alle unsere berechtigten Wünsche werden erfüllt und unsere Bedürfnisse gestillt. Sicherlich können wir die guten Dinge, für die Jehova im Paradies großzügig sorgen wird, kaum erwarten!
Wenn wir mit unserer Zeit großzügig sind, ahmen wir Jesu Großzügigkeit nach (Siehe Absatz 6)
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Christus — die Kraft GottesDer Wachtturm 2015 | 15. Juni
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9 Mit fünf Broten und zwei Fischen speiste Jesus etwa 5 000 Männer, außerdem Frauen und Kinder! Jesus gebrauchte seine Kraft, Wunder zu wirken, um Groß und Klein zu versorgen. Berührt uns das nicht tief? Von der Volksmenge heißt es: „Sie aßen alle und wurden satt.“ Es war also genug für alle da. Aus Liebe sorgte Jesus nicht nur für einen Bissen Brot, sondern für eine ganze Mahlzeit, die die Volksmenge für ihre lange Heimreise stärkte (Luk. 9:10-17). Und es blieben sogar 12 volle Körbe übrig!
10. Warum wird es bald keine Armut mehr geben?
10 Vielen Millionen Menschen fehlt es heute am Lebensnotwendigen, weil Regierungen versagen. Auch einige unserer Brüder werden nicht wirklich satt. Würdest du etwas ändern, wenn du die Macht hättest? Die Zeit ist nahe, in der sich gehorsame Menschen über eine Welt ohne Korruption und Armut freuen können. Der allmächtige Gott hat nicht nur die Macht, sondern auch den Wunsch, etwas zu ändern — und das bald. Ja, Befreiung naht! (Lies Psalm 72:16.)
11. Warum können wir darauf vertrauen, dass Jesus seine Macht bald weltweit ausüben wird, und wozu motiviert uns das?
11 Als Jesus auf der Erde war, wirkte er nur dreieinhalb Jahre in einem relativ kleinen Gebiet (Mat. 15:24). Aber als verherrlichter König wird sich sein Einflussbereich auf die ganze Erde erstrecken (Ps. 72:8). Jesu Wunder lassen uns darauf vertrauen, dass er die Macht und den Wunsch hat, sich bald für uns einzusetzen. Im Gegensatz zu Jesus können wir keine Wunder vollbringen, aber wir können andere für die Bibel begeistern — schließlich garantieren biblische Prophezeiungen eine herrliche Zukunft. Als Zeugen für Jehova ist es sogar unsere Pflicht, dieses wertvolle Wissen weiterzugeben (Röm. 1:14, 15). Über diese Zukunft nachzudenken drängt uns sicherlich dazu, anderen die gute Botschaft vom Königreich zu überbringen (Ps. 45:1; 49:3).
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Christus — die Kraft GottesDer Wachtturm 2015 | 15. Juni
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15. Wodurch zeigt Jehova, dass er die Naturgewalten beherrscht?
15 Da Jesu Kraft von Jehova kommt, muss auch Jehova die Naturgewalten beherrschen können. Hier einige Beispiele: Vor der Sintflut sagte Jehova: „In nur noch sieben Tagen lasse ich es vierzig Tage und vierzig Nächte auf die Erde regnen“ (1. Mo. 7:4). In 2. Mose 14:21 lesen wir: „Jehova begann das Meer durch einen starken Ostwind . . . zurückgehen zu lassen.“ Und in Jona 1:4 heißt es: „Jehova selbst schleuderte einen großen Wind auf das Meer, und es entstand ein großer Sturm auf dem Meer; und was das Schiff betrifft, es drohte zu zerschellen.“ Jehova hat Gewalt über die Elemente. Ist das nicht beruhigend? Ja, die Zukunft der Erde ist in guten Händen.
16. Warum macht es uns Mut, dass unser Schöpfer und sein Werkmeister die Naturgewalten kontrollieren?
16 Über die gewaltige Macht unseres Schöpfers und seines „Werkmeisters“ nachzudenken, macht uns bestimmt Mut. Sobald sie sich in den 1 000 Jahren voll und ganz der Erde zuwenden, werden alle in Sicherheit wohnen. Entsetzliche Naturkatastrophen wird es nicht mehr geben. Wie schön wird die Zeit sein, wenn keiner mehr durch Naturgewalten wie Taifune, Tsunamis, Vulkanausbrüche oder Erdbeben verletzt oder getötet wird, denn „das Zelt Gottes“ wird „bei den Menschen“ sein! (Offb. 21:3, 4). Wir können uns sicher sein, dass Gott die Naturgewalten durch Jesus in der Tausendjahrherrschaft kontrolliert.
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