Die Auferstehung Jesu Christi — kein Mythos
KÖNNTE der Bibelbericht über die Auferstehung Jesu eine reine Erfindung sein? Unlängst berichtete die Zeitung International Herald Tribune über eine Untersuchung, die der jüdische Schriftsteller Pinchas Lapide durchgeführt hat. Wie lautete sein Urteil? Die Auferstehung ist kein Mythos.
Mehrere Faktoren ließen P. Lapide zu diesem Schluß kommen. So wird zum Beispiel in den Evangelien berichtet, daß drei Frauen das Grab Jesu aufsuchten und es leer vorfanden. Aber in alter Zeit „hielt man Frauen für unfähig, eine rechtsgültige Zeugenaussage zu machen“, hieß es in dem Bericht in der Tribune. Tatsächlich glaubten ihnen nicht einmal Jesu Jünger. Es ist höchst unwahrscheinlich, daß man eine solche Geschichte bewußt erfunden hätte.
P. Lapide führt auch an, wie sehr die Jünger durch die Auferstehung Jesu beflügelt wurden. Aus einer Gruppe von Männern, die so furchtsam waren, daß sie Jesus bei seiner Verhaftung im Stich ließen, „wurde über Nacht eine selbstbewußte Missionsgesellschaft, die von der Rettung überzeugt war“. P. Lapide schlußfolgert daher gemäß der Tribune: „Eine so revolutionäre Umwandlung wäre unerklärlich, wenn es sich nur um eine Vision oder Halluzination gehandelt hätte.“
Schließlich wurden Jesu Jünger beschuldigt, sie hätten seinen Leib einfach gestohlen. Dazu äußert sich Herr Lapide wie folgt: „Würden sich Betrüger im Namen einer Illusion quälen und verfolgen lassen, ja sogar freudig den Märtyrertod auf sich nehmen?“ P. Lapide bekennt sich zwar nicht zum Glauben an Jesus als den Messias, aber er bezweifelt kaum, daß das stimmt, was ein Engel vor zweitausend Jahren sagte: ‘Christus ist auferweckt worden’ (Matthäus 28:6).