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  • Uns Jesus zum Vorbild nehmen: seine Demut und seine innige Zuneigung
    Der Wachtturm 2015 | 15. Februar
    • Jesus redet voller Mitgefühl zu bedrückten Menschen

      Uns Jesus zum Vorbild nehmen: seine Demut und seine innige Zuneigung

      „Christus [hat] für euch gelitten . . . , euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt“ (1. PET. 2:21)

      KANNST DU ES BEANTWORTEN?

      • Warum ist es Jesus wert, nachgeahmt zu werden?

      • Wie können wir so demütig werden wie Jesus?

      • Wie können wir wie Jesus innige Zuneigung zum Ausdruck bringen?

      1. Warum kommen wir Jehova immer näher, wenn wir Jesus nachahmen?

      WIR neigen dazu, Menschen nachzuahmen, die wir bewundern. Von allen Menschen, die je gelebt haben, ist es Jesus Christus am meisten wert, nachgeahmt zu werden. Warum? Jesus selbst sagte einmal: „Wer mich gesehen hat, hat auch den Vater gesehen“ (Joh. 14:9). Jesus spiegelt die Persönlichkeit seines Vaters so gut wider, dass man sagen kann: Wenn man den Sohn beobachtet, ist es so, als würde man den Vater sehen. Wenn wir also Jesus nachahmen, kommen wir Jehova immer näher — der herausragendsten Persönlichkeit überhaupt. Was für eine Belohnung das doch dafür ist, seinen Sohn nachzuahmen!

      2, 3. (a) Warum hat Jehova ein detailliertes Bild von seinem Sohn aufzeichnen lassen, und was erwartet Jehova von uns? (b) Worum geht es in diesem und im nächsten Artikel?

      2 Aber woher sollen wir wissen, wie Jesus war? Jehova hat in den Christlichen Griechischen Schriften ein detailliertes Bild von seinem Sohn aufzeichnen lassen. So können wir mit ihm vertraut werden und seinem Beispiel folgen. (Lies 1. Petrus 2:21.) In der Bibel wird das Beispiel, das uns Jesus hinterlassen hat, mit Fußstapfen verglichen. Gewissermaßen sagt uns Jehova damit, dass wir Jesus folgen und in seine Fußstapfen treten sollten. Natürlich hat Jesus ein vollkommenes Beispiel hinterlassen, und wir sind alles andere als vollkommen. Aber Jehova erwartet von uns auch nicht, dass wir Jesu Fußstapfen vollkommen folgen. Vielmehr erwartet er von uns, dies so gut wir können zu tun.

      3 Sehen wir uns dazu einige anziehende Eigenschaften Jesu genauer an. In diesem Artikel geht es um seine Demut und seine innige Zuneigung und im nächsten um seinen Mut und sein gutes Urteilsvermögen. Zu jeder Eigenschaft werden drei Fragen beantwortet: Was bedeutet sie? Wie brachte Jesus sie zum Ausdruck? Wie können wir ihn nachahmen?

      JESUS IST DEMÜTIG

      4. Wie würdest du Demut definieren?

      4 Was ist Demut? In der heutigen stolzen Welt hält man Demut für ein Zeichen von Schwäche oder fehlendem Selbstvertrauen. Doch genau das Gegenteil trifft oft zu. Denn demütig zu sein erfordert Stärke und Mut. Demut wird auch als die Einstellung definiert, „die im Gegensatz zu Stolz und Arroganz steht“. Das Wort, das in den Christlichen Griechischen Schriften mit „Demut“ übersetzt wurde, kann auch mit „Niedriggesinntheit“ wiedergegeben werden (Kol. 3:12, Fn.). Demut fängt damit an, wie wir über uns selbst denken. „Demut bedeutet zu wissen, wie klein wir in Wirklichkeit vor Gott sind“, heißt es in einem Bibelwörterbuch. Wenn wir uns dessen wirklich bewusst sind, halten wir uns auch nicht für etwas Besseres als unsere Mitmenschen (Röm. 12:3). Demütig zu sein und zu bleiben ist für uns unvollkommene Menschen jedoch nicht leicht. Aber wenn wir darüber nachdenken, wie wir vor Gott dastehen, und den Fußstapfen seines Sohnes folgen, kann es uns gelingen.

      5, 6. (a) Wer ist der Erzengel Michael? (b) Woran erkannte man Michaels demütige Einstellung?

      5 Gottes Sohn war durch und durch demütig — sowohl im Himmel als mächtiges Geistwesen als auch auf der Erde als vollkommener Mensch. Woran war das zu erkennen? Sehen wir uns einige Beispiele an.

      6 Seine Einstellung: Ein Beispiel aus Jesu vormenschlicher Existenz schrieb der Bibelschreiber Judas auf. (Lies Judas 9.) Als Erzengel Michael wurde Jesus „mit dem Teufel uneins“ und setzte sich mit ihm „wegen des Leibes Mose“ auseinander. Nachdem Moses gestorben war, begrub Jehova ihn an einem unbekannten Ort (5. Mo. 34:5, 6). Vielleicht wollte der Teufel mit dem Leichnam von Moses die falsche Anbetung fördern. Was immer er auch Übles vorhatte, Michael trat ihm mutig entgegen. Wie ein Nachschlagewerk bemerkt, werden die griechischen Ausdrücke, die mit „uneins wurde“ und „auseinandersetzte“ wiedergegeben wurden, „auch in Verbindung mit Rechtsstreitigkeiten verwendet“. Damit wird wohl vermittelt, dass „Michael das Recht des Teufels auf den Leib Mose anfocht“. Dennoch war sich der oberste Engel bewusst, dass es ihm nicht zustand zu richten. Vielmehr verwies er den Fall an den höchsten Richter, Jehova. Michael überschritt seine Befugnis also nicht einmal dann, als er provoziert wurde. Was für eine demütige Einstellung!

      7. Wie bewies Jesus in Wort und Tat Demut?

      7 Als Jesus auf der Erde war, bewies er in Wort und Tat, dass er wirklich demütig war. Seine Worte: Er lenkte nie die Aufmerksamkeit auf sich selbst. Stattdessen gab er Jehova alle Ehre (Mar. 10:17, 18; Joh. 7:16). Nie sprach er herablassend mit seinen Jüngern oder vermittelte ihnen das Gefühl, unterlegen zu sein. Vielmehr verlieh er ihnen Würde, indem er sie für das Gute in ihnen lobte und sein Vertrauen in sie zum Ausdruck brachte (Luk. 22:31, 32; Joh. 1:47). Seine Taten: Jesus zog es vor, in einfachen Verhältnissen zu leben, ohne sich mit vielen materiellen Dingen zu belasten (Mat. 8:20). Er war bereit, die niedrigste Arbeit zu verrichten (Joh. 13:3-15). Vor allem sein Gehorsam verriet Demut. (Lies Philipper 2:5-8.) Ganz anders als arrogante Personen, die Gehorsam verachten, tat Jesus demütig Gottes Willen und „wurde gehorsam bis zum Tod“. Ist es nicht offensichtlich, dass Jesus „von Herzen demütig“ war? (Mat. 11:29).

      JESU DEMUT NACHAHMEN

      8, 9. Woran kann man unsere Demut erkennen?

      8 Wie können wir wie Jesus demütig sein? Unsere Einstellung: Demut hält uns davon zurück, unsere Befugnisse zu überschreiten. Wenn wir anerkennen, dass es uns nicht zusteht zu richten, kritisieren wir andere wegen ihrer Fehler nicht vorschnell oder stellen ihre Beweggründe infrage (Luk. 6:37; Jak. 4:12). Demut bewahrt uns davor, „allzu gerecht“ zu sein und auf andere herabzusehen, die vielleicht nicht die gleichen Fähigkeiten oder Vorrechte haben (Pred. 7:16). Ein demütiger Ältester fühlt sich seinen Glaubensbrüdern nicht überlegen. Vielmehr achtet er „die anderen höher“ und benimmt sich „als ein Geringerer“ (Phil. 2:3; Luk. 9:48).

      9 Da wäre zum Beispiel W. J. Thorn. Von 1894 an war er als Pilgerbruder oder reisender Aufseher unterwegs. Nach vielen Jahren kam er auf die Königreichsfarm im Bundesstaat New York und arbeitete im Hühnerstall. Er sagte: „Immer wenn ich anfange, hoch von mir zu denken, stelle ich mich sozusagen in die Ecke und sage: ‚Du Staubkorn! Was bist du schon, um stolz sein zu können?‘ “ (Lies Jesaja 40:12-15.) Ist das nicht eine demütige Einstellung?

      10. Wie zeigt sich unsere Demut in Wort und Tat?

      10 Unsere Worte: Von Herzen kommende Demut spiegelt sich in unseren Worten wider (Luk. 6:45). In Gesprächen rücken wir eigene Leistungen und Vorrechte nicht in den Vordergrund (Spr. 27:2). Stattdessen suchen wir das Gute in unseren Brüdern und Schwestern und loben sie für ihre Fähigkeiten, Leistungen und positiven Eigenschaften (Spr. 15:23). Unsere Taten: Demütige Christen sind nicht daran interessiert, es in diesem System zu etwas zu bringen. Sie entscheiden sich eher für ein einfaches Leben und verrichten sogar Arbeiten, die von der Welt als niedrig eingestuft werden, um sich für Jehova voll und ganz einsetzen zu können (1. Tim. 6:6, 8). Unsere Demut kann vor allem an unserem Gehorsam erkannt werden. Es erfordert nämlich Demut, sich denen unterzuordnen, die in der Versammlung „die Führung übernehmen“, und die Anweisungen der Organisation Jehovas anzunehmen und zu befolgen (Heb. 13:17).

      JESU INNIGE ZUNEIGUNG

      11. Erkläre, was es einschließt, innige Zuneigung zum Ausdruck zu bringen.

      11 Wer innige Zuneigung zu anderen hat, zeichnet sich nicht nur durch zarte Empfindungen aus, sondern bringt sie auch zum Ausdruck und reagiert auf diese. Innige Zuneigung ist ein Ausdruck der Liebe und beinhaltet „zarte Empfindungen“ wie Mitgefühl und Barmherzigkeit. In der Bibel finden wir Begriffe wie „inniges Erbarmen“, „innige Erbarmungen“ und „innige Zuneigung“ (Luk. 1:78; 2. Kor. 1:3; Phil. 1:8). Zu der biblischen Aufforderung, Erbarmen zu haben, sagt ein Bibelnachschlagewerk: „Die Aufforderung beinhaltet mehr, als nur mit Bedürftigen mitzufühlen. Es ist ein Aufruf, so weit ergriffen zu sein, dass man tätig wird, und so anderen neuen Auftrieb im Leben gibt.“ Innige Zuneigung ist eine treibende Kraft. Eine mitfühlende Person fühlt sich dazu gedrängt, das Leben anderer zum Positiven zu beeinflussen.

      12. Wodurch zeigte Jesus inniges Erbarmen für andere, und wozu bewog es ihn?

      12 Wie kam Jesu innige Zuneigung zu anderen zum Ausdruck? Seine Taten und innigen Gefühle: Jesus empfand für andere inniges Erbarmen. Als er sah, wie Maria und andere über den Verlust ihres Bruders Lazarus weinten, brach auch er in Tränen aus. (Lies Johannes 11:32-35.) Dann weckte er Lazarus von den Toten auf. Bestimmt hat ihn — wie bei der Auferweckung des Sohnes der Witwe — von Herzen kommendes Mitleid dazu veranlasst (Luk. 7:11-15; Joh. 11:38-44). Durch Jesu mitfühlende Tat erhielt Lazarus womöglich eine neue Zukunftsperspektive, nämlich die Aussicht auf Leben im Himmel. Zu einem früheren Zeitpunkt „ergriff ihn Mitleid“ mit einer Volksmenge, die ihm folgte, und er „fing an, sie viele Dinge zu lehren“ (Mar. 6:34). Was für eine Wende im Leben derer, die auf seine Lehren positiv reagierten! Beachten wir, dass Jesu innige Zuneigung mehr als nur ein Gefühl war. Sie bewog ihn dazu, initiativ zu werden und anderen zu helfen (Mat. 15:32-38; 20:29-34; Mar. 1:40-42).

      13. Wie kam Jesu innige Zuneigung durch seine Worte zum Ausdruck? (Siehe Anfangsbild.)

      13 Seine mitfühlenden Worte: Jesu mitfühlendes Herz drängte ihn dazu, mit anderen mitfühlend zu reden, besonders mit solchen, die unterdrückt wurden. Der Apostel Matthäus wandte die Worte Jesajas auf Jesus an: „Ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen; und was einen glimmenden Flachsdocht betrifft, er wird ihn nicht auslöschen“ (Jes. 42:3; Mat. 12:20). Durch die Art und Weise, wie Jesus redete, gab er denen neuen Mut, die sozusagen wie ein geknicktes Rohr waren oder wie der Docht einer Öllampe, der kurz vor dem Erlöschen ist. Er predigte eine Botschaft der Hoffnung, „um die zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind“ (Jes. 61:1). Jesus sagte: „Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid“, denn „ihr werdet Erquickung finden“ (Mat. 11:28-30). Er sicherte seinen Nachfolgern zu, dass Gott sich liebevoll um jeden seiner Anbeter kümmert, auch um die „Kleinen“ — diejenigen, die in den Augen der Welt vielleicht unwichtig erscheinen (Mat. 18:12-14; Luk. 12:6, 7).

      WIE JESUS INNIGE ZUNEIGUNG ZUM AUSDRUCK BRINGEN

      14. Wie können wir innige Zuneigung zu anderen zum Ausdruck bringen?

      14 Wie können wir wie Jesus anderen unsere Zuneigung zeigen? Unsere innigen Gefühle: Solche Gefühle sind bei uns vielleicht nicht automatisch vorhanden, aber die Bibel drängt uns, daran zu arbeiten. Die „innige Zuneigung des Erbarmens“ gehört zu der neuen Persönlichkeit, die jeder Christ anziehen soll. (Lies Kolosser 3:9, 10, 12.) Wie kannst du innige Zuneigung zu anderen zum Ausdruck bringen? Öffne dein Herz weit (2. Kor. 6:11-13). Hör aufmerksam zu, wenn jemand über seine Gefühle und seine Sorgen spricht (Jak. 1:19). Versetze dich in ihn hinein und frage dich: Wie würde ich mich in seiner Situation fühlen? Was würde ich brauchen? (1. Pet. 3:8).

      15. Was können wir für diejenigen tun, die wie ein geknicktes Schilfrohr oder wie ein glimmender Docht sind?

      15 Unsere liebevollen Taten: Aus inniger Zuneigung fühlen wir uns bewogen, das Leben anderer positiv zu beeinflussen — vor allem das Leben derer, die wie ein geknicktes Schilfrohr oder wie ein glimmender Docht sind. Wie können wir helfen? „Weint mit den Weinenden“, sagt Römer 12:15. Niedergedrückte benötigen wohl eher Mitgefühl als Lösungen. Eine Schwester, die sich nach dem Tod ihrer Tochter durch Glaubensbrüder getröstet fühlte, sagt: „Es tat mir gut, wenn Brüder und Schwestern aus der Versammlung kamen und sie einfach nur mit mir weinten.“ Auch wir können durch gute Taten innige Zuneigung zeigen. Kennst du zum Beispiel eine Witwe, die Hilfe bei Reparaturen im Haus braucht? Oder benötigt jemand, der schon älter ist, eine Mitfahrgelegenheit zu den Zusammenkünften? Könntest du ihn in den Predigtdienst mitnehmen oder zum Arzt begleiten? Schon eine kleine Gefälligkeit kann jemandem, der Hilfe braucht, sehr viel bedeuten (1. Joh. 3:17, 18). Vor allem aber zeigt sich unser aufrichtiges Interesse an anderen durch unseren vollen Einsatz im Predigtdienst. Es gibt schließlich keine bessere Möglichkeit, das Leben aufrichtiger Menschen positiv zu beeinflussen!

      Bei einem Begräbnis zeigen Christen ihr tiefes Mitgefühl für ihre Glaubensbrüder

      Haben wir tiefes Mitgefühl für unsere Brüder? (Siehe Absatz 15)

      16. Wie können wir einem Niedergedrückten Mut machen?

      16 Unsere liebevollen Worte: Unsere innige Zuneigung zu anderen motiviert uns, „bekümmerten Seelen tröstend“ zuzureden (1. Thes. 5:14). Wie können wir jemandem Mut machen? Indem wir ihn spüren lassen, wie sehr wir uns für ihn interessieren. Wir sollten ihn aufrichtig loben, damit auch er seine Fähigkeiten und positiven Eigenschaften erkennt. Und wir können ihn daran erinnern, dass Jehova ihn zu seinem Sohn gezogen hat und er in Jehovas Augen somit kostbar sein muss (Joh. 6:44). Wir können ihm auch versichern, dass sich Jehova um seine Diener kümmert, besonders um solche, die „gebrochenen Herzens“ oder „zerschlagenen Geistes“ sind (Ps. 34:18). Unsere mitfühlenden Worte können eine heilende Wirkung auf alle haben, die Trost benötigen (Spr. 16:24).

      17, 18. (a) Was wünscht sich Jehova von Ältesten? (b) Was werden wir im nächsten Artikel betrachten?

      17 Von Ältesten erwartet Jehova, dass sie seine Schafe schonend behandeln (Apg. 20:28, 29). Älteste dürfen nicht vergessen, dass es ihre Verantwortung ist, seine Schafe zu nähren, zu ermuntern und zu erfrischen (Jes. 32:1, 2; 1. Pet. 5:2-4). Ein mitfühlender Ältester versucht daher nicht, sie durch eigene Regeln zu beherrschen oder sie durch Schuldgefühle unter Druck zu setzen, damit sie für Jehova mehr tun, obwohl es ihre Umstände gar nicht erlauben. Vielmehr strengt er sich an, ihre Freude zu fördern, indem er sein Vertrauen zum Ausdruck bringt, dass sie aus Liebe zu Jehova ihr Bestes geben (Mat. 22:37).

      18 Über Jesu Demut und die Art, wie er innige Zuneigung zum Ausdruck brachte, nachzudenken, hilft uns dabei, seinen Fußstapfen zu folgen. Im nächsten Artikel geht es um zwei weitere anziehende Eigenschaften Jesu: seinen Mut und sein gutes Urteilsvermögen.

  • Uns Jesus zum Vorbild nehmen: sein Mut und sein Urteilsvermögen
    Der Wachtturm 2015 | 15. Februar
    • Der 12-jährige Jesus unterhält sich mutig mit den Lehrern im Tempel

      Uns Jesus zum Vorbild nehmen: sein Mut und sein Urteilsvermögen

      „Obwohl ihr ihn niemals gesehen habt, liebt ihr ihn. Obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, übt ihr doch Glauben an ihn aus“ (1. PET. 1:8)

      WIE WÜRDEST DU ANTWORTEN?

      • Wie können wir das Ziel unseres Glaubens, nämlich unsere Rettung, erreichen?

      • Wie können wir wie Jesus mutig sein?

      • Wie können wir wie Jesus gutes Urteilsvermögen haben?

      1, 2. (a) Wie können wir Rettung erlangen? (b) Wie kann es uns gelingen, auf dem richtigen Weg zu bleiben?

      WER ein Jünger Christi wird, begibt sich gewissermaßen auf eine Reise. Das Ziel? Ewiges Leben — entweder im Himmel oder auf der Erde. Jesus sagte: „Wer aber bis zum Ende [bis zum Tod oder bis zum Ende des bösen Systems der Dinge] ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden“ (Mat. 24:13). Wenn wir also treu bleiben, können wir gerettet werden. Wir müssen aber darauf achten, uns nicht von diesem Lebensweg ablenken oder sogar abbringen zu lassen (1. Joh. 2:15-17). Wie gelingt uns das?

      2 Unser Vorbild, Jesus, zeigte den richtigen Weg. Dieser wurde in der Bibel aufgezeichnet. Uns mit dem Bericht eingehend zu befassen hilft uns dabei, Jesus kennen- und lieben zu lernen und Glauben an ihn auszuüben. (Lies 1. Petrus 1:8, 9.) Wie der Apostel Petrus sagte, hat Jesus uns ein Beispiel hinterlassen, damit wir seinen Fußstapfen genau nachfolgen können (1. Pet. 2:21). Wenn wir dies sorgfältig tun, werden wir das Ziel unseres Glaubens erreichen — nämlich unsere Rettung.a Wie wir Jesu Demut und seine innige Zuneigung uns zum Vorbild nehmen können, haben wir bereits im vorherigen Artikel gesehen. Jetzt geht es um seinen Mut und sein gutes Urteilsvermögen.

      JESUS BEWIES MUT

      3. Was ist Mut, und wie können wir Mut entwickeln?

      3 Mut kann uns stärken und stützen. Mutig zu sein schließt gemäß einer Definition ein, „trotz Schwierigkeiten durchzuhalten“, „für das einzustehen, was richtig ist“, und „Leid mit Glauben und Würde zu ertragen“. Mut hat aber auch etwas mit Furcht, Hoffnung und Liebe zu tun. Wieso? Gottesfurcht gibt uns den Mut, die Menschenfurcht zu überwinden (1. Sam. 11:7; Spr. 29:25). Echte Hoffnung hilft uns, über momentane Schwierigkeiten hinauszusehen und mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken (Ps. 27:14). Selbstlose Liebe drängt uns dazu, sogar bei großen Gefahren mutig zu sein (Joh. 15:13). Auf Gott zu vertrauen und den Fußstapfen seines Sohnes zu folgen, gibt uns Mut (Ps. 28:7).

      4. Wie bewies Jesus Mut, als er im Tempel „mitten unter den Lehrern saß“? (Siehe Anfangsbild.)

      4 Schon als 12-jähriger Junge trat Jesus mutig für das Richtige ein. Denken wir an das, was passierte, als er im Tempel „mitten unter den Lehrern saß“. (Lies Lukas 2:41-47.) Sie kannten sich nicht nur im mosaischen Gesetz gut aus, sondern auch mit den menschlichen Überlieferungen, die das Gesetz untergruben. Aber Jesus ließ sich nicht einschüchtern und befragte sie. Sicherlich stellte er nicht die typischen Fragen eines neugierigen Jungen. Wir können uns vorstellen, dass Jesus zum Nachdenken anregende Fragen stellte, die diese gebildeten Lehrer aufhorchen ließen. Und falls sie versucht haben sollten, ihn mit Fangfragen aufs Glatteis zu führen, gelang es ihnen nicht. Alle, die ihm zuhörten, auch die Lehrer, „staunten . . . über sein Verständnis und seine Antworten“ — Antworten, die ohne Zweifel die Wahrheit aus Gottes Wort hochhielten!

      5. Wie zeigte Jesus Mut, als er auf der Erde lebte?

      5 Während seines Dienstes auf der Erde zeigte sich Jesu Mut auf unterschiedliche Weise. Zum Beispiel entlarvte er mutig die religiösen Führer, die das Volk mit Irrlehren hinters Licht führten (Mat. 23:13-36). Er widerstand unerschütterlich dem schädlichen Einfluss der Welt (Joh. 16:33). Trotz Widerstand hörte er nicht auf zu predigen (Joh. 5:15-18; 7:14). Furchtlos trieb er zweimal alle aus dem Tempel, die die wahre Anbetung verunreinigten (Mat. 21:12, 13; Joh. 2:14-17).

      6. Wie zeigte Jesus am letzten Tag seines menschlichen Lebens Mut?

      6 Es ist für uns glaubensstärkend, zu beobachten, wie mutig Jesus angesichts von Leid war. Denken wir nur an den Mut, den er am letzten Tag seines menschlichen Lebens bewies. Er kannte ja den Ablauf der Ereignisse, die sein Verräter ins Rollen bringen würde. Dennoch sprach Jesus beim Passahmahl zu Judas: „Was du tust, tu schneller“ (Joh. 13:21-27). Im Garten Gethsemane gab sich Jesus den Soldaten, die ihn festnehmen wollten, furchtlos zu erkennen. Trotz Lebensgefahr stellte er sich schützend vor seine Jünger (Joh. 18:1-8). Bei dem Verhör vor dem Sanhedrin bestätigte er mutig, sowohl der Christus als auch der Sohn Gottes zu sein, und das, obwohl er wusste, dass der Hohe Priester nach einem Vorwand suchte, ihn töten zu lassen (Mar. 14:60-65). Jesus blieb bis zum Tod an einem Marterpfahl unerschütterlich treu. Mit seinem letzten Atemzug rief er triumphierend aus: „Es ist vollbracht!“ (Joh. 19:28-30).

      WIE JESUS MUTIG SEIN

      7. Wie findest du es als junger Mensch, Jehovas Namen zu tragen, und wie kannst du mutig sein?

      7 Wie können wir wie Jesus mutig sein? In der Schule: Als junger Mensch beweist du Mut, wenn du dich, ohne zu zögern, als Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, selbst wenn dich Klassenkameraden oder andere deswegen auslachen. Daran ist zu erkennen, dass du stolz darauf bist, Jehovas Namen zu tragen. (Lies Psalm 86:12.) Vielleicht setzt man dich unter Druck, die Evolution als Tatsache anzunehmen. Es gibt aber vernünftige Gründe, darauf zu vertrauen, dass der biblische Schöpfungsbericht wahr ist. Verwende doch die Broschüre Der Ursprung des Lebens: Fünf Fragen kritisch beleuchtet, um jedem eine überzeugende Antwort zu geben, der von dir „einen Grund für . . . [deine] Hoffnung verlangt“ (1. Pet. 3:15). Dann fühlst du dich gut und bist zufrieden, weil du die Wahrheit aus Gottes Wort verteidigt hast!

      8. Welche Gründe haben wir, mutig zu predigen?

      8 In unserem Dienst: Als treue Christen müssen wir weiterhin „freimütig aufgrund der Ermächtigung Jehovas“ reden (Apg. 14:3). Welche Gründe haben wir, freimütig oder mutig zu predigen? Erstens: Die Botschaft, die wir predigen, stützt sich, wie wir wissen, auf die Bibel und ist somit die Wahrheit (Joh. 17:17). Zweitens: Wir sind „Gottes Mitarbeiter“ und haben die Unterstützung des heiligen Geistes (1. Kor. 3:9; Apg. 4:31). Drittens: Unser eifriges Predigen beweist, dass wir Jehova ergeben sind und unsere Mitmenschen lieben (Mat. 22:37-39). Wir haben also gute Gründe, mutig zu sein, und deshalb schweigen wir nicht. Ganz im Gegenteil! Wir sind entschlossen, religiöse Lügen zu entlarven, die die Menschen für die Wahrheit blind machen (2. Kor. 4:4). Trotz Gleichgültigkeit, Spott oder Widerstand predigen wir beharrlich die gute Botschaft (1. Thes. 2:1, 2).

      9. Wie können wir trotz großer Schwierigkeiten mutig sein?

      9 Wenn uns Leid widerfährt: Auf Gott zu vertrauen, gibt uns den Glauben und den Mut, Schwierigkeiten durchzustehen. Stirbt jemand, der uns nahestand, trauern wir zwar, sind aber nicht ohne Hoffnung. Wir vertrauen darauf, dass uns der „Gott allen Trostes“ stärken wird (2. Kor. 1:3, 4; 1. Thes. 4:13). Auch wenn wir wegen einer ernsten Krankheit oder einer schweren Verletzung leiden, stimmen wir keiner Behandlung zu, die mit biblischen Grundsätzen nicht zu vereinbaren ist (Apg. 15:28, 29). Und falls wir sehr niedergeschlagen sind, mag „uns unser Herz verurteilen“, aber weil wir auf Jehova vertrauen, der „nahe denen“ ist, „die gebrochenen Herzens sind“, geben wir nicht auf (1. Joh. 3:19, 20; Ps. 34:18).b

      JESU GUTES URTEILSVERMÖGEN

      10. Was ist gutes Urteilsvermögen, und wie verhält sich ein Diener Jehovas, der gutes Urteilsvermögen hat?

      10 Gutes Urteilsvermögen oder Wahrnehmungsvermögen ist die Fähigkeit, „zwischen Recht und Unrecht“ zu unterscheiden und dann den richtigen Weg einzuschlagen (Heb. 5:14). Es wurde schon als „die Fähigkeit, in geistigen Dingen vernünftige Urteile zu treffen“, beschrieben. Ein Diener Jehovas mit gutem Urteilsvermögen redet und handelt so, wie es Gott gefällt, und wählt Worte, die anderen weiterhelfen und sie nicht verletzen (Spr. 11:12, 13). Er ist auch langsam zum Zorn (Spr. 14:29). Und er ist jemand, „der geradeaus geht“, und so auf dem richtigen Lebensweg bleibt (Spr. 15:21). Wie können wir aber gutes Urteilsvermögen erlangen? Indem wir Gottes Wort studieren und das Gelernte anwenden (Spr. 2:1-5, 10, 11). Außerdem ist es besonders hilfreich, Jesu Beispiel zu untersuchen, denn kein anderer Mensch hatte ein Urteilsvermögen wie er.

      11. Wie zeigte Jesus gutes Urteilsvermögen in der Art, wie er redete?

      11 Jesus bewies immer gutes Urteilsvermögen. Seine Worte: Sein Predigen der guten Botschaft ließ gutes Urteilsvermögen erkennen. Kein Wunder, dass seine Zuhörer über seine „gewinnenden Worte“ erstaunt waren (Luk. 4:22; Mat. 7:28). Oft ließ er Gottes Wort für sich sprechen: Er las, zitierte oder bezog sich auf passende Schrifttexte, um seine Aussagen zu stützen (Mat. 4:4, 7, 10; 12:1-5; Luk. 4:16-21). Jesus erklärte die Schriften auch so, dass er die Herzen seiner Zuhörer bewegte. Als er nach seiner Auferweckung auf dem Weg nach Emmaus mit zwei Jüngern sprach, „legte er ihnen in allen Schriften die Dinge aus, die ihn betrafen“. Später sagten die Jünger: „Brannte nicht unser Herz, . . . als er uns die Schriften völlig erschloss?“ (Luk. 24:27, 32).

      12, 13. Was zeigt, dass Jesus langsam zum Zorn und vernünftig war?

      12 Seine Einstellung: Gutes Urteilsvermögen half Jesus, sich zu beherrschen und langsam zum Zorn zu sein (Spr. 16:32). Er war „mild gesinnt“ (Mat. 11:29). Mit seinen Jüngern war er trotz ihrer Fehler immer geduldig (Mar. 14:34-38; Luk. 22:24-27). Sogar wenn er ungerecht behandelt wurde, blieb er ruhig (1. Pet. 2:23).

      13 Gutes Urteilsvermögen befähigte Jesus auch, vernünftig zu sein. Er pochte nicht auf den Buchstaben des Gesetzes. Er erkannte den Geist hinter dem mosaischen Gesetz und handelte entsprechend. Nehmen wir zum Beispiel den Bericht aus Markus 5:25-34. (Lies.) Eine Frau, die an anhaltenden Blutungen litt, bahnte sich ihren Weg durch eine Volksmenge, berührte Jesu Gewand und wurde geheilt. Nach dem Gesetz war sie jedoch unrein und hätte niemand berühren dürfen (3. Mo. 15:25-27). Aber Jesus — der erkannte, dass „die gewichtigeren Dinge des GESETZES“ auch „die Barmherzigkeit und die Treue“ einschlossen — wies sie dafür nicht zurecht (Mat. 23:23). Stattdessen sagte er: „Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht. Geh hin in Frieden, und sei von deiner lästigen Krankheit geheilt.“ Wie sehr es einen doch berührt, zu sehen, wie ihn sein Urteilsvermögen dazu veranlasste, sie mit so viel Güte zu behandeln!

      14. Was erwählte sich Jesus, und was half ihm, sich nicht davon ablenken zu lassen?

      14 Seine Art zu leben: Jesus wählte den richtigen Lebensweg und blieb auch darauf. So bewies er gutes Urteilsvermögen. Das Predigen der guten Botschaft machte er zu seinem Lebensinhalt (Luk. 4:43). Jesus ließ sich nicht ablenken und traf Entscheidungen, die es ihm ermöglichten, sich auf das Predigen zu konzentrieren und es erfolgreich abzuschließen. Er führte ein einfaches Leben, damit er seine Zeit und Kraft im Dienst einsetzen konnte (Luk. 9:58). Er erkannte die Notwendigkeit, andere zu schulen, damit sie das Predigtwerk nach seinem Tod fortführen könnten (Luk. 10:1-12; Joh. 14:12). Auch versprach er seinen Nachfolgern, sich „bis zum Abschluss des Systems der Dinge“ um dieses Werk zu kümmern (Mat. 28:19, 20).

      WIE JESUS GUTES URTEILSVERMÖGEN ERKENNEN LASSEN

      Am Obst- und Gemüsestand: Eine Zeugin Jehovas predigt einer Frau und ihrer Tochter die gute Botschaft

      Versuchen wir die Interessen der Menschen herauszufinden und gehen wir dann darauf ein (Siehe Absatz 15)

      15. Wann lässt unsere Art zu reden Urteilsvermögen erkennen?

      15 Wie können wir ein Urteilsvermögen erwerben, wie Jesus es hatte? Unsere Worte: In Gesprächen mit unseren Mitbrüdern verwenden wir Worte, die erbauen und nicht niederreißen (Eph. 4:29). Sprechen wir mit anderen über die Königreichsbotschaft, verwenden wir taktvolle, „mit Salz“ gewürzte Worte (Kol. 4:6). Wir versuchen die Bedürfnisse und Interessen des Wohnungsinhabers herauszufinden und gehen dann darauf ein. Denken wir daran: Freundliche Worte können Türen und Herzen öffnen. Und wenn wir unseren Glauben erklären, versuchen wir, die Bibel für uns sprechen zu lassen. Daher lenken wir die Aufmerksamkeit auf sie als Autorität und lesen so oft wie möglich daraus vor. Denn wir wissen: Die Botschaft der Bibel ist machtvoller als alles, was wir selbst je sagen könnten (Heb. 4:12).

      16, 17. (a) Was hilft uns, langsam zum Zorn und vernünftig zu sein? (b) Wie können wir uns weiterhin auf unseren Dienst konzentrieren?

      16 Unsere Einstellung: Gutes Urteilsvermögen hilft uns, uns zu beherrschen und „langsam zum Zorn“ zu sein (Jak. 1:19). Wenn andere uns verletzen, versuchen wir herauszufinden, was dahintersteckt. So kann sich unser Ärger legen und wir können „Übertretung . . . übergehen“ (Spr. 19:11). Gutes Urteilsvermögen macht uns auch vernünftiger und hilft uns, in unseren Erwartungen an unsere Mitbrüder nicht unrealistisch zu sein. Wir denken daran, dass sie Probleme haben mögen, die wir nicht völlig verstehen. Außerdem hören wir uns dann ihre Meinung bereitwillig an und bestehen wenn möglich nicht auf unserem Standpunkt (Phil. 4:5).

      17 Unsere Art zu leben: Als Nachfolger Jesu wissen wir, dass es kein größeres Vorrecht gibt, als einen Anteil an dem Verkündigen der guten Botschaft zu haben. Daher treffen wir Entscheidungen, die es uns ermöglichen, uns auf den Predigtdienst zu konzentrieren, und bleiben so auf dem richtigen Lebensweg. Wir möchten Jehova an die erste Stelle setzen und ein einfaches Leben führen, damit wir uns, bevor das Ende kommt, voll und ganz dem Predigen widmen können (Mat. 6:33; 24:14).

      18. Wie können wir das Ziel unserer Reise erreichen, und wozu sind wir entschlossen?

      18 Hat es uns nicht gutgetan, über einige anziehende Eigenschaften Jesu nachzudenken? Stellen wir uns nur vor, wie lohnend es wäre, auch noch seine anderen Eigenschaften genauer zu betrachten und zu erfahren, wie wir ihm immer ähnlicher werden können. Seien wir daher entschlossen, seinen Fußstapfen zu folgen. So werden wir das Ziel unseres Glaubens, unsere Rettung, erreichen und dem immer näher kommen, den Jesus vollkommen nachgeahmt hat: Jehova.

      a In erster Linie traf 1. Petrus 1:8, 9 auf Christen mit der Aussicht auf Leben im Himmel zu. Grundsätzlich treffen diese Worte jedoch auch auf alle zu, die die Aussicht haben, ewig auf der Erde zu leben.

      b Beispiele für Mut trotz Schwierigkeiten finden wir im Wachtturm vom 1. Dezember 2000, Seite 24 bis 28 sowie im Erwachet! vom 22. April 2003, Seite 18 bis 21 und 22. Januar 1995, Seite 11 bis 15.

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