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  • Das Christentum — War Jesus der Weg zu Gott?
    Die Suche der Menschheit nach Gott
    • Jesus — Welches sind seine Beglaubigungsmerkmale?

      4. Welchen deutlichen Unterschied stellt man beim Lesen des vorliegenden Buches zwischen dem Christentum (und seinen Anfängen) und den Hauptreligionen der Welt fest?

      4 Aus früheren Kapiteln ist zu erkennen, daß in fast allen großen Religionen der Welt die Mythologie eine wichtige Rolle spielt. Als wir aber im vorangegangenen Kapitel bis auf den Ursprung des Judentums zurückgingen, stießen wir nicht auf einen Mythos, sondern auf eine historische Gestalt, Abraham, sowie auf seine Vorfahren und seine Nachkommen. Die Anfänge des Christentums beruhen ebenfalls nicht auf einem Mythos, und bei seinem Gründer, Jesus, handelt es sich nicht um eine mythische Gestalt, sondern um eine historische Persönlichkeit. (Siehe Kasten, Seite 237.)

  • Das Christentum — War Jesus der Weg zu Gott?
    Die Suche der Menschheit nach Gott
    • [Kasten/Bild auf Seite 237]

      War Jesus eine mythische Gestalt?

      „Ist der Bericht vom Leben des Begründers des Christentums nur ein Erzeugnis menschlichen Kummers, menschlicher Einbildungskraft, menschlichen Hoffens — ein Mythos wie die Mythen um Krischna, Osiris, Attis, Adonis, Dionysos und Mithras?“ fragt der Historiker Will Durant. Er gibt zur Antwort: „Auch den eifrigsten heidnischen oder jüdischen Gegnern des werdenden Christentums scheint es nie in den Sinn gekommen zu sein, diese [Christi] Existenz anzuzweifeln“ (Kulturgeschichte der Menschheit, Band 5: Weltreiche des Glaubens, München 1977, Seite 121, 123).

      Der römische Historiker Sueton (um 69 bis 140 u. Z.) schrieb in seinem Werk Kaiserbiographien über Kaiser Claudius: „Die Juden, welche, aufgehetzt von Chrestus [Christus], fortwährend Unruhen erregten, vertrieb er aus Rom.“ Das geschah um das Jahr 52 u. Z. (Vergleiche Apostelgeschichte 18:1, 2.) Man beachte, daß Sueton die Existenz Christi mit keinem Wort in Frage stellte. Da es für die Christen eine Tatsache war, daß Christus gelebt hatte, verkündigten sie eifrig ihren Glauben trotz der Verfolgung, durch die einige ihr Leben verloren. Es ist kaum anzunehmen, daß sie wegen eines Mythos ihr Leben riskiert hätten. Der Tod und die Auferstehung Jesu hatten zu ihren Lebzeiten stattgefunden, und einige waren Augenzeugen dieser Ereignisse.

      Der Historiker Durant kommt zu folgendem Schluß: „Es wäre ein Wunder, das alle Wunder der Evangelien überträfe, wenn einige einfache Männer im Verlaufe eines Menschenalters eine so machtvolle und faszinierende Persönlichkeit, eine so erhabene Ethik und eine so begeisternde Vision von der Brüderschaft aller Menschen erfunden hätten.“

      [Bild]

      In diesem Gebiet von Galiläa im Palästina der alten Zeit predigte Jesus und wirkte Wunder

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