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  • Preiset Jah wegen seiner Gerichte!
    Die Offenbarung — Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!
    • Die Rolle Jesu in Prophezeiungen

      22. Was sagt der Engel zu Johannes, und was bedeuten diese Worte?

      22 Dann sagt der Engel: „Denn das Zeugnisgeben für Jesus ist das, was zum Prophezeien inspiriert“ (Offenbarung 19:10b). Was heißt das? Es bedeutet, daß alle inspirierten Prophezeiungen wegen Jesus und wegen der Rolle, die er in Jehovas Vorsatz spielt, geäußert wurden. In der ersten Prophezeiung der Bibel wird das Kommen eines Samens verheißen (1. Mose 3:15). Jesus war dieser Same. Durch nachfolgende Offenbarungen entstand ein ansehnliches Gebäude von prophetischen Wahrheiten, das auf dieser ersten Verheißung beruht. Der Apostel Petrus sagte zu dem gläubigen Nichtjuden Kornelius: „Ihn [Jesus] betreffend legen alle Propheten Zeugnis ab“ (Apostelgeschichte 10:43). Etwa 20 Jahre später sagte der Apostel Paulus: „So viele Verheißungen Gottes es auch gibt, sie sind durch ihn [Jesus] zum Ja geworden“ (2. Korinther 1:20). Nach weiteren 43 Jahren schrieb Johannes: „Die Wahrheit ... [ist] durch Jesus Christus gekommen“ (Johannes 1:17).

      23. Warum werden wir durch die hohe Stellung und die Machtbefugnis Jesu nicht von der Anbetung Jehovas abgelenkt?

      23 Sollte uns das irgendwie von der Anbetung Jehovas ablenken? Nein. Denken wir an den ernsten Rat des Engels: „Bete Gott an.“ Jesus hat nie versucht, mit Jehova zu rivalisieren (Philipper 2:6). Es stimmt zwar, daß alle Engel aufgefordert werden, ‘Jesus zu huldigen’. Die ganze Schöpfung muß seine hohe Stellung anerkennen, und ‘in seinem Namen muß sich jedes Knie beugen’. Beachten wir aber, daß dies „zur Verherrlichung Gottes, des Vaters“, und aufgrund seiner Anordnung geschieht (Hebräer 1:6; Philipper 2:9-11). Jehova verlieh Jesus diese große Machtbefugnis, und durch die Anerkennung dieser Machtbefugnis verherrlichen wir Gott. Sich Jesu Herrschaft nicht unterzuordnen hieße soviel wie, Jehova Gott selbst zu verwerfen (Psalm 2:11, 12).

  • Der kriegführende König triumphiert in Harmagedon
    Die Offenbarung — Ihr großartiger Höhepunkt ist nahe!
    • Der eine, der „Treu und Wahrhaftig“ genannt wird

      4. Wie beschreibt Johannes den zur Schlacht gerüsteten Jesus Christus?

      4 Jehova ruft ein Schwert herbei. Wer führt dieses Schwert? Wenn wir uns wieder der Offenbarung zuwenden, erhalten wir in einer weiteren fesselnden Vision die Antwort. Vor den Augen des Johannes öffnen sich die Himmel, um etwas wahrhaft Furchteinflößendes zu enthüllen — den zur Schlacht gerüsteten Jesus Christus. Johannes berichtet: „Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd. Und der, der darauf sitzt, wird Treu und Wahrhaftig genannt, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. Seine Augen sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe“ (Offenbarung 19:11, 12a).

      5, 6. Was wird durch (a) das „weiße Pferd“, (b) den Namen „Treu und Wahrhaftig“, (c) die Augen wie „eine Feuerflamme“, (d) die „vielen Diademe“ dargestellt?

      5 Wie in der früheren Vision von den vier Reitern ist dieses „weiße Pferd“ ein passendes Symbol für gerechte Kriegführung (Offenbarung 6:2). Und welcher Sohn Gottes könnte gerechter sein als dieser starke Krieger? Da er „Treu und Wahrhaftig genannt“ wird, muß er „der treue und wahrhaftige Zeuge“, Jesus Christus, sein (Offenbarung 3:14). Er führt Krieg, um Jehovas gerechtes Gericht zu vollstrecken. Somit handelt er in seiner Eigenschaft als der von Jehova eingesetzte Richter, der „Starke Gott“ (Jesaja 9:6). Seine Augen sind furchteinflößend wie „eine Feuerflamme“, und sie sind auf die bevorstehende feurige Vernichtung seiner Feinde gerichtet.

      6 Diademe krönen das Haupt dieses kriegführenden Königs. Das wilde Tier, das Johannes aus dem Meer heraufkommen sah, hatte zehn Diademe, was seine vorübergehende Herrschaft auf dem irdischen Schauplatz versinnbildlicht (Offenbarung 13:1). Jesus hingegen hat „viele Diademe“. Seine glorreiche Herrschaft ist unübertroffen, denn er ist der „König derer, die als Könige regieren, und Herr derer, die als Herren herrschen“ (1. Timotheus 6:15).

      7. Wie lautet Jesu Name, den er geschrieben trägt?

      7 Johannes fährt mit seiner Schilderung fort: „Er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt außer ihm selbst“ (Offenbarung 19:12b). Die Bibel gebraucht für Gottes Sohn Namen wie Jesus, Immanuel und Michael. Aber dieser ungenannte „Name“ scheint für die Stellung, die Jesus während des Tages des Herrn innehat, zu stehen sowie für die Vorrechte, die er in dieser Zeit genießt. (Vergleiche Offenbarung 2:17.) Jesaja beschreibt Jesus in seinem Amt seit 1914: „Sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Ewigvater, Fürst des Friedens“ (Jesaja 9:6). Der Apostel Paulus brachte den Namen Jesu direkt mit dessen außergewöhnlich großen Dienstvorrechten in Verbindung, als er schrieb: „Gott [hat] ... [Jesus] ... zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem anderen Namen ist, so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge“ (Philipper 2:9, 10).

      8. Weshalb kann nur Jesus diesen Namen kennen, und wen läßt er an einigen seiner großen Vorrechte teilhaben?

      8 Jesu Vorrechte sind einzigartig. Außer Jehova kann nur Jesus ermessen, was es bedeutet, eine solch hohe Stellung innezuhaben. (Vergleiche Matthäus 11:27.) Aus diesem Grund kann von allen Geschöpfen Gottes nur Jesus diesen Namen völlig verstehen. Dessenungeachtet läßt Jesus seine Braut an einigen dieser Vorrechte teilhaben. So gibt er die Verheißung: „Wer siegt — ... ich will ... diesen meinen neuen Namen auf ihn schreiben“ (Offenbarung 3:12).

      9. Was wird dadurch angedeutet, daß (a) Jesus „in ein mit Blut besprengtes äußeres Kleid gehüllt“ ist, (b) Jesus „Das Wort Gottes“ genannt wird?

      9 Johannes fügt hinzu: „Und er ist in ein mit Blut besprengtes äußeres Kleid gehüllt, und der Name, nach dem er genannt wird, ist Das Wort Gottes“ (Offenbarung 19:13). Wessen „Blut“ ist gemeint? Es könnte Jesu Lebensblut sein, das er zugunsten der Menschheit vergossen hat (Offenbarung 1:5). Aber in diesem Zusammenhang bezieht es sich wohl eher auf das Blut seiner Feinde, das vergossen wird, wenn Jehovas Gericht an ihnen vollstreckt wird. Dies erinnert an eine frühere Vision, in der der Weinstock der Erde abgeerntet und in der großen Weinkelter des Grimmes Gottes zertreten wurde, bis das Blut „an die Zäume der Pferde“ reichte — was einen großen Sieg über Gottes Feinde veranschaulicht (Offenbarung 14:18-20). Daß Jesu äußeres Gewand mit Blut besprengt ist, weist ebenfalls darauf hin, daß er einen entscheidenden und endgültigen Sieg erringen wird. (Vergleiche Jesaja 63:1-6.) Nun erwähnt Johannes noch einen Namen Jesu. Diesmal ist es ein weit und breit bekannter Name — „Das Wort Gottes“ —, durch den dieser König, der Krieg führt, als Jehovas wichtigster Wortführer und Verfechter der Wahrheit kenntlich gemacht wird (Johannes 1:1; Offenbarung 1:1).

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