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  • Die Hasmonäer und ihr Erbe
    Der Wachtturm 2001 | 15. Juni
    • Die Pharisäer und die Sadduzäer treten darin als gewichtige Stimmen in Erscheinung, deren Einfluß auf die öffentliche Meinung so groß ist, daß man Jesus als Messias verwirft (Matthäus 15:1, 2; 16:1; Johannes 11:47, 48; 12:42, 43). In den Hebräischen Schriften hingegen ist von diesen beiden einflußreichen Gruppen nirgends die Rede.

      Josephus erwähnt die Sadduzäer und die Pharisäer erstmals im Kontext des zweiten Jahrhunderts v. u. Z.

  • Die Hasmonäer und ihr Erbe
    Der Wachtturm 2001 | 15. Juni
    • Pharisäer und Sadduzäer treten in Erscheinung

      In dem Bericht über die Herrschaft des Hyrkanos behandelt Josephus erstmals den zunehmenden Einfluß der Pharisäer und der Sadduzäer. (Josephus hatte die Pharisäer erwähnt, die während der Herrschaft Jonathans lebten.) Über ihre Ursprünge berichtet er nichts. Manche Gelehrte halten die Pharisäer für eine Gruppe, die aus den Chassidim entstand, einer frommen Sekte, die Judas Makkabäus bei seinen religiösen Zielen unterstützte, die sich aber von ihm abwandte, als er anfing, nach politischer Macht zu streben.

      Der Name „Pharisäer“ wird meist mit einem hebräischen Wurzelwort in Verbindung gebracht, das „Abgesonderte“ bedeutet; manche allerdings glauben, die Bezeichnung sei mit dem Wort für „Ausleger“ verwandt. Die Pharisäer waren Gelehrte aus dem gewöhnlichen Volk ohne besondere Abstammung. Auf der Grundlage einer Ideologie besonderer Frömmigkeit sonderten sie sich von zeremonieller Unreinheit ab, indem sie die Tempelgesetze bezüglich der Heiligkeit von Priestern auf das alltägliche Leben übertrugen. Die Pharisäer entwickelten eine neue Methode, die heiligen Schriften auszulegen, und entwarfen ein Gebilde, das später als mündliches Gesetz bezeichnet wurde. Während der Herrschaft Simons erlangten sie größeren Einfluß, als einige von ihnen in die Gerusia (den Ältestenrat) berufen wurden, später als Sanhedrin bekannt.

      Josephus berichtet, Johannes Hyrkanos sei anfangs ein Schüler der Pharisäer gewesen und habe sie unterstützt. Allerdings hätten ihn die Pharisäer irgendwann getadelt, weil er der hohepriesterlichen Würde nicht habe entsagen wollen. Daraufhin sei es zum offenen Bruch gekommen. Hyrkanos erklärte die religiösen Vorschriften der Pharisäer für ungültig. Zusätzlich strafte er sie ab, indem er sich mit den Sadduzäern, den religiösen Gegnern der Pharisäer, verbündete.

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