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  • Studierende ermuntern, Fortschritte zu machen
    Königreichsdienst 1990 | Juli
    • etwas in Verbindung mit der Organisation zu erklären. Die Broschüre Jehovas Zeugen — weltweit vereint, Gottes Willen zu tun liefert dafür eine hervorragende Grundlage. Hat die Person, mit der du die Bibel studierst, ein Exemplar? Wenn nicht, dann sorge dafür, daß sie unverzüglich eines erhält. Ermuntere den Betreffenden, die Broschüre zu lesen, und erkläre ihm, daß du bei jedem Studium nur einen kleinen Teil davon behandeln möchtest.

      4 Die Gedanken auf Seite 14 und 15 der Broschüre sollen Wertschätzung für die einzelnen Versammlungszusammenkünfte wecken. Warum nicht jede Woche ein oder zwei Absätze betrachten? Zeige, inwiefern jede Zusammenkunft Schulung und Unterweisung vermittelt und dadurch ein bestimmtes Bedürfnis erfüllt. Hilf dem Studierenden zu erkennen, daß unser „Zusammenkommen“ geistiges Wachstum bewirkt (Heb. 10:24, 25). Lade ihn herzlich ein, in den Königreichssaal mitzukommen. Dort wird er selbst die Einheit und die Liebe verspüren können, derer sich das versammelte Volk Jehovas erfreut (Ps. 133:1; Joh. 13:35).

      GEISTIGES WACHSTUM ANREGEN

      5 Neue müssen echte Erforscher des Wortes Gottes werden, an Erkenntnis und Verständnis zunehmen sowie dessen Grundsätze anwenden. Aus diesem Grund setzen wir das Studium des Paradies-Buchs und des Anbetungs-Buchs oder des Frieden-Buchs fort, auch wenn sich der Studierende taufen läßt, bevor diese Publikationen abgeschlossen sind. Wir können dem Studierenden diese Bücher auch dann schon geben, wenn es noch einige Monate dauert, bevor er mit dem Studium des zweiten Buchs beginnen kann. Dadurch mag sein geistiger Appetit angeregt und in ihm der Wunsch geweckt werden, mehr zu lesen, was seinen Fortschritt beschleunigen wird. Wir sollten auch darauf hinweisen, wie wertvoll es ist, die Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! zu abonnieren und sich andere Publikationen der Gesellschaft zu besorgen, um mit dem „Maß an Speisevorrat zur rechten Zeit“ Schritt zu halten (Luk. 12:42). Diejenigen, die das tun, werden im Glauben fest verwurzelt, erbaut und befestigt werden (Kol. 2:7).

      6 Als voraussichtliche Zeugen Jehovas benötigen diejenigen, mit denen wir die Bibel studieren, unsere Hilfe, um zur Reife heranzuwachsen (Heb. 5:14). Wir sollten mit angebrachtem Lob zum Fortschritt anregen (Phil. 3:16). Spricht er mit Angehörigen und Bekannten über das Gelernte? Hat er sich, sofern er die Voraussetzungen erfüllt, in die Theokratische Predigtdienstschule eintragen lassen? Ist es sein aufrichtiger Wunsch, ein Verkündiger der guten Botschaft zu werden?

      7 Wenn wir als Lehrer unseren Teil tun, können wir auf den reichen Segen Jehovas hoffen (2. Kor. 9:6). Wir dürfen nie die Kraft des Gebets für die Studierenden vergessen. Bitten wir Jehova, sie anzuleiten, gemäß dem zu handeln, was sie kennengelernt haben (1. Kor. 3:6, 7). Mögen sie entschiedene Schritte unternehmen, um sich aktiv mit der Versammlung zu verbinden, und auf diese Weise weiteren Lobpreis und Ehre auf den Namen Jehovas bringen.

  • Die gute Botschaft darbieten — Auf eine Weise, die uns selbst Freude schenkt
    Königreichsdienst 1990 | Juli
    • Die gute Botschaft darbieten — Auf eine Weise, die uns selbst Freude schenkt

      1 Jehovas Volk hat guten Grund, sich zu freuen. Wir besitzen eine echte Zukunftshoffnung. Wie uns Jesaja 65:17, 18 zusichert, wird Jehova „neue Himmel und eine neue Erde“ schaffen. Weiter heißt es dort: „Frohlockt und freut euch immerdar über das, was ich schaffe. Denn siehe, ich schaffe Jerusalem als Ursache zur Freudigkeit und ihr Volk als Ursache zum Frohlocken.“

      2 Für uns sollte es die größte Freude sein, mit anderen über unsere wunderbare Hoffnung zu sprechen. Verspürst du deiner Ansicht nach im Dienst nur wenig Freude? In diesem Fall solltest du daran denken, daß die Freude eine Frucht des Geistes ist. Sie kann durch persönliches Bemühen entwickelt und vergrößert werden. Harte Arbeit kann uns Freude schenken, und große Freude kann uns wiederum veranlassen, noch härter zu arbeiten (Pred. 2:10). Durch aufrichtige Bemühungen kann die Frucht des Geistes noch deutlicher zutage treten (2. Pet. 1:5-8; 1. Kor. 14:12).

      3 Die Begeisterung unserer Brüder im Dienst bestätigt, daß das, was sie tun, große Freude bereitet. Wie können wir unseren Anteil an der Freude vergrößern? Eine Möglichkeit wäre, zu lernen, wie wir das uns übertragene Werk trotz der negativen Reaktionen vieler, denen wir predigen, mit Befriedigung durchführen können. Jeremia stieß auf hartnäckigen Widerstand, ebenso Jesus; sie gaben jedoch nicht auf. Satan möchte uns durch die Gleichgültigkeit oder den Widerstand der Menschen entmutigen. Doch wenn wir trotz Widerstand treu fortfahren, werden wir, wie Jesus sagte, Freude und Glück finden (Mat. 5:11, 12; Heb. 12:2).

      4 Das Bewußtsein, daß das Ende des gegenwärtigen Systems nahe und die verbleibende Zeit, um unser Werk durchzuführen, kurz ist, wird uns antreiben, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um anderen die Wahrheit zu übermitteln (Offb. 12:12, 17). Wenn wir Gott und unsere Mitmenschen wirklich lieben, werden wir in unserem Dienst Freude finden, weil wir wissen, daß er Jehova wohlgefällig ist und anderen hilft, den Weg zum Leben zu finden.

      EINE GABE GOTTES

      5 Du könntest deinen Dienst so betrachten, als würdest du deinen Mitmenschen ein Geschenk überbringen. Dieses Geschenk ist die Aussicht auf ewiges Leben. Für diejenigen, die den Wert dieses Geschenks nicht schätzen, kannst du es vielleicht noch ansprechender gestalten und zwar durch die Art und Weise, wie du es überbringst. Bereitest du deine Darbietungen gut vor, so daß sie Interesse wecken? Wenn du auf angenehme, höfliche Weise redest und gutgewählte Worte verwendest, die Interesse wecken, mögen die Menschen günstig reagieren, und du wirst größere Freude verspüren.

      6 Der Predigtdienst ist ein Schatz, den Jehova uns gegeben hat. Er ermöglicht es uns, unseren Glauben zu zeigen. Wir sollten daran arbeiten, unsere Fähigkeit zu verbessern, mit anderen überzeugend über unsere Hoffnung zu sprechen. Wenn wir stets bemüht sind, den Wohnungsinhaber in guter Stimmung zu verlassen, wird er wahrscheinlich empfänglicher sein, wenn der nächste Zeuge vorspricht und so zu dessen Freude beitragen.

      7 Denkt auch daran, daß jeder Wohnungsinhaber in seinem Leben eigene Interessen hat. Wenn wir persönliches Interesse an ihm und seinen Angehörigen bekunden und zeigen, inwiefern die Bibel ihm helfen kann, werden wir oft eine positive Reaktion erleben und eine offene Tür für einen Rückbesuch vorfinden. Die Freude, die uns solche Erfahrungen geben, können wir mit anderen teilen und sie so ermuntern (Apg. 15:3). Und was noch wichtiger ist: Denken wir an die Freude, die wir dem bereiten, der uns ausgesandt hat! (Luk. 15:7, 10).

  • Theokratische Nachrichten
    Königreichsdienst 1990 | Juli
    • Theokratische Nachrichten

      ◆ Auf den Azoren freute man sich, im Februar eine neue Höchstzahl von 419 Verkündigern berichten zu können — eine 31prozentige Zunahme gegenüber dem Vorjahresdurchschnitt. Die Verkündiger sind auf acht der neun Inseln tätig.

      ◆ Korea berichtete im Februar mit 59 483 die 29. aufeinanderfolgende Verkündigerhöchstzahl.

      ◆ Es wurden Vorbereitungen getroffen, ein weiteres kleines Flußboot für den Dienst im südwestlichen Peru zu bauen. Es ist geplant, in den Goldgräbersiedlungen entlang der Flüsse in jenem Gebiet Zeugnis zu geben.

      ◆ St. Lucia hatte im Februar eine neue Höchstzahl von 449 Verkündigern — eine 14prozentige Zunahme.

      ◆ In Venezuela wurden im Dezember und Januar besondere Anstrengungen unternommen, in einigen der nicht so häufig bearbeiteten Gebiete tätig zu sein. Das Zweigbüro teilte insgesamt 123 Städte und Dörfer zur vorübergehenden Bearbeitung zu. Insgesamt 900 Bibelstudien wurden eingerichtet.

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