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  • 28. Bibelbuch — Hosea
    „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
    • 10. Was wird es mit sich bringen, daß die Nation die Erkenntnis verworfen hat?

      10 Prophetische Urteilssprüche gegen Ephraim (und Juda) (4:1⁠—⁠14:9). Der erste Vers des 4. Kapitels gibt den Rahmen für die nachfolgenden prophetischen Warnungen: „Jehova hat einen Rechtsfall mit den Bewohnern des Landes, denn es ist keine Wahrheit und keine liebende Güte und keine Gotteserkenntnis im Land.“ Was wird dieser Zustand mit sich bringen? „Weil du selbst sogar die Erkenntnis verworfen hast, werde ich auch dich verwerfen, so daß du mir nicht als Priester dienst; und weil du ständig das Gesetz deines Gottes vergißt, werde ich deine Söhne vergessen, ja ich“, sagt Jehova (4:1, 6). Der Geist der Hurerei hat Israel veranlaßt abzuirren. Das hurerische Israel und das hurerische Juda werden zur Rechenschaft gezogen werden; sie werden aber Jehova suchen, wenn sie „in Bedrängnis“ sind (5:15).

      11. Worum bittet Hosea das Volk eindringlich, aber weshalb wird über dieses ein Wehe ausgesprochen?

      11 Hosea bittet das Volk eindringlich: „Laßt uns doch zu Jehova umkehren, denn er ... wird uns heilen.“ Jehova hat an liebender Güte und Gotteserkenntnis mehr Gefallen als an Schlachtopfern und Brandopfern; Ephraims und Judas liebende Güte ist jedoch „wie der Tau, der früh vergeht“ (6:1, 4). Ephraim ist „wie eine einfältige Taube ohne Herz“. Die Ephraimiter wenden sich lieber an Ägypten und Assyrien um Hilfe als an Jehova (7:11). Ein Wehe wird über sie ausgesprochen. Warum? Sie treiben sich fortwährend umher, planen ständig Böses, übertreten Jehovas Bund und verstoßen gegen sein Gesetz. „Denn Wind säen sie ständig, und Sturmwind werden sie ernten“ (8:7). Jehova wird ihrer Vergehung gedenken und die Aufmerksamkeit auf ihre Sünden richten. „Sie werden Flüchtlinge unter den Nationen werden“ (9:17). Israel ist ein verwildernder Weinstock, dessen Herz heuchlerisch geworden ist. Statt Samen in Gerechtigkeit zu säen und gemäß liebender Güte zu ernten, hat Israel Bosheit gepflügt und Ungerechtigkeit geerntet. „Aus Ägypten rief ich meinen Sohn“, erinnert Jehova Israel (11:1). Ja, er liebte Israel, als es noch ein Knabe war, aber es hat ihn mit Lügen und mit Trug umringt. Jehova rät ihm: „Zu deinem Gott solltest du umkehren, indem du liebende Güte und Recht bewahrst, und hoffe beständig auf deinen Gott“ (12:6).

  • 28. Bibelbuch — Hosea
    „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
    • Dennoch galt der Urteilsspruch in Hosea 8:14 auch Juda: „Und ich werde gewiß Feuer in seine Städte senden, und es soll die Wohntürme von einer jeden verzehren.“ Diese Vorhersage erfüllte sich auf furchtbare Weise, als Nebukadnezar in den Jahren 609 bis 607 v. u. Z. Juda und Jerusalem verwüstete (Jer. 34:6, 7; 2. Chr. 36:19).

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