Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Auferstehung
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • Sie werden „nach den Dingen gerichtet, die in den Buchrollen geschrieben sind“, die dann erst geöffnet worden sind. Das bedeutet weder, dass sie aufgrund von Aufzeichnungen über ihr früheres Leben gerichtet werden, noch bedeutet es, dass sie nach einer Gesetzessammlung auf der Grundlage ihres früheren Lebens gerichtet werden. Da ‘der Lohn, den die Sünde zahlt, der Tod ist’, haben sie bei ihrem Tod den Lohn ihrer früheren Sünden erhalten (Rö 6:7, 23). Jetzt, wo sie auferweckt worden sind, können sie ihre Einstellung gegenüber Gott beweisen und zeigen, ob sie das Loskaufsopfer Jesu Christi, das für alle gegeben wurde, in Anspruch nehmen möchten (Mat 20:28; Joh 3:16). Obwohl ihnen ihre früheren Sünden nicht angerechnet werden, benötigen sie das Lösegeld, um zur Vollkommenheit zu gelangen. Sie müssen ihren Sinn und ihre Gedanken, die ihrer früheren Lebensweise entsprachen, völlig ändern und mit dem Willen Gottes und seinen Bestimmungen für die Erde und ihre Bevölkerung in Harmonie bringen. Demgemäß zeigen „die Buchrollen“ den Willen und das Gesetz Gottes sie betreffend während des Gerichtstages; ihr Glaube und Gehorsam in Verbindung damit wird die Grundlage für das Gericht und dafür sein, dass ihre Namen schließlich unauslöschlich in „die Buchrolle des Lebens“ eingeschrieben werden.

  • Auferstehung
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • Johannes 5:29 bezieht sich auf das Ende der Gerichtszeit. Um festzustellen, auf welche Zeit sich die Worte Jesu über ‘die Auferstehung des Lebens und die Auferstehung des Gerichts’ beziehen, muss das in Betracht gezogen werden, was er in diesem Zusammenhang vorher über die damals Lebenden, aber geistig Toten sagte (siehe auch die Zwischenüberschrift „‘Aus dem Tod zum Leben hinübergehen’“): „Die Stunde kommt, und sie ist jetzt, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die darauf geachtet haben [wtl. „die gehört Habenden“], werden leben“ (Joh 5:25, Int). Das zeigt, dass er nicht von Personen sprach, die seine Stimme lediglich buchstäblich hörten, sondern von den „gehört Habenden“, d. h. von denen, die das, was sie gehört haben, als wahr angenommen haben. Die Begriffe „hören“ und „zuhören“ werden in der Bibel sehr häufig im Sinn von „beachten“ oder „gehorchen“ gebraucht. (Siehe GEHORSAM.) Wer sich als gehorsam erweist, wird leben. (Vergleiche die Anwendung desselben griechischen Ausdrucks [akoúō] „hören“ oder „zuhören“ in Joh 6:60; 8:43, 47; 10:3, 27.) Sie werden nicht aufgrund dessen gerichtet, was sie taten, bevor sie seine Stimme hörten, sondern aufgrund dessen, was sie danach getan haben.

      Den gleichen Standpunkt, die Zeit betreffend, vertrat Jesus daher offenbar, als er von denen sprach, die „Gutes getan haben“, und von denen, die „Schlechtes getrieben haben“: Er sprach vom Ende der Gerichtszeit, nämlich rückschauend oder rückblickend auf die Taten, die diese Auferstandenen vollbracht hätten, nachdem sie die Gelegenheit hatten, ‘den Dingen, die in den Buchrollen geschrieben sind’, zu gehorchen oder nicht zu gehorchen. Erst am Ende der Gerichtszeit würde es sich zeigen, wer Gutes getan oder Schlechtes getrieben hat. Die, „welche Gutes getan haben“ (entsprechend ‘den Dingen, die in den Buchrollen geschrieben sind’), würden schließlich mit Leben belohnt werden, während sich die, „welche Schlechtes getrieben haben“, eine Verurteilung zuziehen würden. Die Auferstehung würde sich also entweder als eine Auferstehung zum Leben oder als eine Auferstehung zur Verurteilung erweisen.

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen