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Der Islam — Der Weg zu Gott durch UnterwerfungDie Suche der Menschheit nach Gott
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28. Was sagt der Qurʼān über die Hölle? (Siehe dazu Hiob 14:13; Jeremia 19:5; 32:35; Apostelgeschichte 2:25-27; Römer 6:7, 23.)
28 Nach dem Qurʼān kann die Seele verschiedene Geschicke haben: Sie kann entweder in einen himmlischen Paradiesesgarten oder zur Strafe in eine Feuerhölle kommen. Im Qurʼān heißt es: „Sie fragen: ‚Wann wird der Tag des Gerichtes sein?‘ Es wird der Tag sein, an dem sie im Feuer gepeinigt werden. ‚Kostet nun eure Pein. Das ist’s, was ihr zu beschleunigen wünschtet‘ “ (Sure 51:13-15, HA). „Für sie [die Sünder] ist eine Strafe im Leben hienieden; und die Strafe des Jenseits ist gewiß härter, und sie werden keinen Beschützer haben vor Allah“ (Sure 13:35, HA). Die Frage wird aufgeworfen: „Und was lehrt dich wissen, was das ist? — Ein rasendes Feuer“ (Sure 101:11, 12, HA). Dieses schreckliche Geschick wird eingehend beschrieben: „Die Unseren Zeichen Glauben versagen, die werden Wir bald ins Feuer stoßen. Sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe auskosten. Wahrlich, Allah ist allmächtig, allweise“ (Sure 4:57, HA). Eine andere Beschreibung der Hölle lautet: „Wahrlich, die Hölle ist ein Hinterhalt ... die auf endlose Zeit darin bleiben müssen. Sie werden dort weder Erquickung noch Getränk kosten, es sei denn siedendes Wasser und stinkende Flüssigkeit“ (Sure 78:22, 24-26, HA).
29. Stelle die islamische Lehre über die Seele und ihr Geschick der biblischen Lehre gegenüber.
29 Die Muslime glauben, daß das Leben mit dem Tod nicht aufhört. Die Seele des Toten geht hinter den barzakh oder die „Schranke“, an den „Ort oder in den Zustand, in dem die Menschen nach dem Tod und vor dem Gericht sein werden“ (Sure 23:99, 100, AYA, Fußnote). Dort ist die Seele bei Bewußtsein, und wenn der Mensch böse gewesen ist, erlebt er, was die „Züchtigung des Grabes“ genannt wird, oder wenn er gläubig gewesen ist, ist er dort glücklich. Die Gläubigen erleiden jedoch auch eine gewisse Qual, weil sie im Leben ein wenig gesündigt haben. Am Gerichtstag wird das ewige Schicksal eines jeden entschieden, womit dieser Zwischenzustand enden wird.f
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5. Das jüngste Gericht: Alle Toten werden aus ihren Gräbern auferweckt werden
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