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Ein Licht für die NationenDie Prophezeiung Jesajas — Licht für alle Menschen II
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Jehova ‘nimmt den Rechtsstreit auf’
4, 5. (a) Wie wird Jehova gegen Jerusalem vorgehen? (b) Warum könnten wir schlussfolgern, nur eine verhältnismäßig kleine Anzahl Juden werde die Zerstörung Jerusalems im Jahr 607 v. u. Z. überleben? (Siehe Fußnote.)
4 In den abschließenden Versen der begeisternden Prophezeiung Jesajas beschreibt Jehova anschaulich Ereignisse, die dem Tag seines Zornes vorausgehen. Es heißt: „Jehova selbst kommt wie ein Feuer, und seine Wagen sind wie ein Sturmwind, um mit lauter Grimm seinen Zorn zu erstatten und sein Schelten mit Feuerflammen. Denn wie Feuer wird Jehova selbst den Rechtsstreit tatsächlich aufnehmen, ja mit seinem Schwert gegen alles Fleisch; und die Erschlagenen Jehovas werden gewiss viele werden“ (Jesaja 66:15, 16).
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Ein Licht für die NationenDie Prophezeiung Jesajas — Licht für alle Menschen II
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7. Inwiefern gleicht die Christenheit dem götzendienerischen Juda?
7 Was für empörende Verhältnisse für eine Nation, die mit dem allein wahren Gott in einem Bund steht! Aber beachten wir: Vergleichbar empörende Zustände herrschen heute in den Religionen der Christenheit. Auch sie behaupten, Gott zu dienen, und viele ihrer Führer heucheln Frömmigkeit. Sie besudeln sich jedoch mit heidnischen Lehren und Überlieferungen, wodurch sie beweisen, dass sie sich in geistiger Finsternis befinden. Wie tief doch diese Finsternis ist! (Matthäus 6:23; Johannes 3:19, 20).
‘Sie werden meine Herrlichkeit sehen müssen’
8. (a) Was wird sowohl über Juda als auch über die Christenheit kommen? (b) In welchem Sinne werden die Nationen ‘Jehovas Herrlichkeit sehen’?
8 Nimmt Jehova die verwerflichen Taten und Irrlehren der Christenheit überhaupt wahr? Lesen wir die folgenden von Jesaja aufgezeichneten Worte Jehovas, und sehen wir, zu welchem Schluss wir kommen: „Was ihre Werke und ihre Gedanken betrifft, ich komme, um alle Nationen und Zungen zusammenzubringen; und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen müssen“ (Jesaja 66:18). Jehova kennt die Gedanken derer, die sich als seine Diener ausgeben, und ist bereit, nicht nur ihre Werke zu richten, sondern auch ihre Gedanken. Juda gibt vor, an Jehova zu glauben, doch die götzendienerischen Werke und heidnischen Bräuche strafen diese Behauptung Lügen. Es ist umsonst, dass sich seine Bewohner nach heidnischem Ritus „reinigen“. Die Nation wird verwüstet werden, und zwar vor den Augen der götzendienerischen Nachbarvölker. Diese werden ‘Jehovas Herrlichkeit sehen’, indem sie Zeuge des Geschehens sind und nicht umhinkommen, zuzugeben, dass Jehovas Wort eingetroffen ist. Inwiefern trifft all das auch auf die Christenheit zu? Wenn sie zu ihrem Ende kommt, werden viele ihrer früheren Freunde und Geschäftspartner hilflos mit ansehen müssen, wie sich Jehovas Wort erfüllt (Jeremia 25:31-33; Offenbarung 17:15-18; 18:9-19).
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