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  • Wie lange noch für die Bösen?
    Der Wachtturm 2000 | 1. Februar
    • Jehova vollführt eine unglaubliche „Tätigkeit“

      8, 9. Welche unglaubliche „Tätigkeit“ wird Jehova vollführen?

      8 In einer Vision sieht Habakuk die Vertreter falscher Religionen, die Gott entehren. Hören wir, was Jehova zu ihnen redet: „Seht unter den Nationen, und schaut zu, und starrt einander staunend an.“ Habakuk fragt sich wahrscheinlich, warum Gott sich in dieser Form an die Bösen wendet. Dann hört er Jehova zu ihnen sagen: „Staunt; denn da ist eine Tätigkeit, die man in euren Tagen vollführt, ihr werdet es nicht glauben, obwohl davon erzählt wird“ (Habakuk 1:5). Tatsächlich vollführt Jehova selbst diese Tätigkeit, die sie nicht glauben können. Aber worum handelt es sich dabei?

      9 Habakuk hört Gottes weiteren Worten aufmerksam zu; sie sind in Habakuk 1:6-11 festgehalten. Es ist Jehovas Botschaft — und weder ein falscher Gott noch ein lebloser Götze können ihre Verwirklichung verhindern: „Siehe, ich erwecke die Chaldäer, die erbitterte und ungestüme Nation, die an die weit offenen Stellen der Erde zieht, um Wohnsitze in Besitz zu nehmen, die ihr nicht gehören. Schrecklich und furchteinflößend ist sie. Von ihr selbst gehen ihr eigenes Recht und ihre eigene Würde aus. Und ihre Pferde haben sich als schneller denn Leoparden erwiesen, und sie haben sich als grimmiger denn Abendwölfe erwiesen. Und ihre Reitpferde haben den Boden gestampft, und ihre eigenen Reitpferde kommen von fern her. Sie fliegen wie der Adler, der zum Fraß eilt. In ihrer Gesamtheit kommt sie für nichts als Gewalttat. Das Zusammenbringen ihrer Gesichter ist wie der Ostwind, und sie sammelt Gefangene so wie Sand. Und ihrerseits verhöhnt sie selbst Könige, und hohe Amtspersonen sind ihr zum Gelächter. Ihrerseits lacht sie sogar über jeden befestigten Platz, und sie schüttet Staub auf und nimmt ihn ein. Zu jener Zeit wird sie gewiß daherfahren wie Wind und wird hindurchziehen und wird tatsächlich schuldig werden. Diese ihre Kraft ist ihrem Gott zuzuschreiben.“

      10. Wer wird von Jehova erweckt?

      10 Welch eine prophetische Warnung des Höchsten! Jehova erweckt die Chaldäer, die schonungslos handelnde Nation Babylon. Auf ihrem Marsch durch „die weit offenen Stellen der Erde“ werden sie viele, viele Wohnsitze erobern. Wie erschreckend! Die große Menge der Chaldäer ist „schrecklich und furchteinflößend“, furchtbar und entsetzlich. Die Nation macht ihre eigenen unabänderlichen Gesetze. ‘Von ihr selbst geht ihr eigenes Recht aus.’

      11. Wie würden wir die gegen Juda kommenden babylonischen Streitkräfte beschreiben?

      11 Babylons Pferde sind schneller als Leoparden. Seine Reiterei ist grimmiger als hungrige Wölfe, die bei Nacht jagen. Ganz ungeduldig ‘stampfen seine Reitpferde den Boden’. Aus dem fernen Babylon kommend, bewegen sie sich auf Juda zu. Wie ein Adler, der zu einem schmackhaften Mahl eilt, wird die chaldäische Armee bald auf ihre Beute herabstoßen. Wird dies aber nur ein Streifzug sein, nur ein Überfall weniger Soldaten? O nein! „In ihrer Gesamtheit kommt sie für nichts als Gewalttat“, also ein riesiges Heer, das ausschwärmt, um Verheerungen anzurichten. Die Gesichter der Krieger glühen vor Eifer, sie reiten westwärts gegen Juda und Jerusalem, bewegen sich so schnell vorwärts wie der Ostwind. Das babylonische Heer nimmt derart viele gefangen, daß man sagen kann, es „sammelt Gefangene so wie Sand“.

      12. Wie sind die Babylonier eingestellt, und wessen macht sich dieser gefährliche Gegner „tatsächlich schuldig“?

      12 Das chaldäische Heer verhöhnt Könige und verspottet hohe Amtspersonen, die allesamt unfähig sind, sein unerbittliches Vorrücken aufzuhalten. Es „lacht . . . über jeden befestigten Platz“, denn jede Festung fällt, wenn die Babylonier ‘Staub aufschütten’, indem sie einen Erdhügel errichten, von dem aus sie die Festung angreifen. Zu der von Jehova bestimmten Zeit wird der gefährliche Gegner „gewiß daherfahren wie Wind“. Durch den Angriff auf Juda und Jerusalem „wird [er] tatsächlich schuldig werden“, indem er Gottes Volk Schaden zufügt. Nach dem stürmischen Sieg wird sich der chaldäische Befehlshaber rühmen: ‘Diese Kraft ist unserem Gott zuzuschreiben.’ Aber was weiß er schon!

  • Wie lange noch für die Bösen?
    Der Wachtturm 2000 | 1. Februar
    • 14. Welchen Lauf haben die Abtrünnigen Judas verfolgt?

      14 Der Prophet denkt über die von Gott erhaltene Vision nach, und aus Freude über die dadurch erlangte Einsicht fügt er hinzu: „O Jehova, zum Gericht hast du es gesetzt; und, o FELS, zu einer Zurechtweisung hast du es gegründet.“ Gott hat die Abtrünnigen Judas verurteilt, und ihnen steht Zurechtweisung, eine strenge Bestrafung, durch Jehova bevor. Sie hätten sich an ihn als ihren Fels halten sollen, an die einzig wahre Feste, ihre Zuflucht und an den einzigen Quell der Rettung (Psalm 62:7; 94:22; 95:1). Doch die abtrünnigen Führer Judas nahen sich Gott nicht, und sie unterdrücken weiterhin Jehovas unschuldige Anbeter.

  • Wie lange noch für die Bösen?
    Der Wachtturm 2000 | 1. Februar
    • [Bild auf Seite 10]

      Habakuk sagte für Juda Unheil voraus, das die Babylonier über das Land bringen sollten

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