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KanonEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Justinus der Märtyrer (starb ca. 165 u. Z.) gebrauchte in seinem „Dialog mit dem Juden Tryphon“ (XLIX) (Bibliothek der Kirchenväter, übersetzt von P. Häuser, Bd. 33, S. 75) die Wendung „es ist geschrieben“, wenn er Matthäus anführte, ebenso wie es die Evangelienschreiber bei einer Bezugnahme auf die Hebräischen Schriften taten. Das Gleiche trifft auch auf ein früheres Werk eines unbekannten Autors zu, „Den Barnabasbrief“ (IV) (K. Thieme, Kirche und Synagoge, 1945). Justinus der Märtyrer bezeichnet in der „Ersten Apologie“ (LXVI, LXVII) (Bibliothek der Kirchenväter, 1871, S. 109, 110) die „denkwürdigen Berichte“ oder „die Aufzeichnungen der Apostel“ als „Evangelien“.
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KanonEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Auch die Offenbarung, die einige ablehnen, ist von zahlreichen frühchristlichen Kommentatoren, u. a. Papias, Justinus dem Märtyrer, Melito und Irenäus, anerkannt worden.
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