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  • Bautätigkeit zur Ehre Jehovas
    Gottes Königreich regiert!
    • Bautätigkeit in Ländern mit begrenzten Mitteln

      8. Welches neue Programm genehmigte die leitende Körperschaft 1999, und warum?

      8 Ende des 20. Jahrhunderts hatte Jehovas Organisation in Ländern, wo viele ärmere Brüder leben, starken Zulauf. Die einheimischen Versammlungen taten ihr Möglichstes, Königreichssäle zu bauen. Oft wirkten diese Säle im Vergleich zu anderen Gotteshäusern jedoch ziemlich primitiv, was Spott und Vorurteile hervorrief. Die leitende Körperschaft genehmigte daher 1999 ein Programm zur beschleunigten Errichtung von Königreichssälen in solchen Ländern. Mit Geldern aus wohlhabenderen Staaten gelang es, einen „Ausgleich“ zu schaffen. (Lies 2. Korinther 8:13-15.) Auch meldeten sich Brüder und Schwestern aus anderen Ländern als Freiwillige für diese Bauprojekte.

      9. Welche Aufgabe schien kaum zu bewältigen, aber was wurde erreicht?

      9 Anfangs dachte man, die Aufgabe sei kaum zu bewältigen. Gemäß einem Bericht aus dem Jahr 2001 wurden über 18 300 Säle in 88 Ländern gebraucht. Gottes Geist und unser König Jesus Christus machen jedoch alles möglich (Mat. 19:26). So entstanden in etwa 15 Jahren (1999 bis 2013) im Rahmen des genannten Programms 26 849 Königreichssäle.b Da Jehova die Predigttätigkeit fortlaufend segnet, brauchte man 2013 in diesen Ländern weitere 6 500 Königreichssäle, und der Bedarf nimmt Jahr für Jahr um Hunderte zu.

      Zeugen Jehovas bauen in einem Land mit begrenzten Mitteln einen Königreichssaal

      Der Bau von Königreichssälen in Ländern mit begrenzten Mitteln hat seine Herausforderungen

      10—12. Wieso hat der Bau von Königreichssälen dem Namen Jehovas Ehre bereitet?

      10 Wieso hat der Bau dieser neuen Königreichssäle dem Namen Jehovas Ehre bereitet? In einem Bericht des Zweigbüros in Simbabwe hieß es: „Einen Monat nach dem Bau eines neuen Königreichssaals kommen in der Regel doppelt so viele Besucher.“ In vielen Ländern zögern die Leute offenbar, zu uns zu kommen, solange noch kein passender Saal da ist. Steht der neue Königreichssaal dann aber, füllt er sich im Handumdrehen und man braucht schon wieder den nächsten. Doch nicht nur das schöne Gebäude an sich bewirkt, dass sich Menschen zu Jehova hingezogen fühlen — oft betrachten die Leute seine Organisation mit ganz anderen Augen, wenn sie die echte christliche Liebe unter der Bautruppe beobachten. Dazu nun ein paar Beispiele.

      11 Indonesien. Als ein Beobachter erfuhr, dass sich die Baumannschaft ausschließlich aus Freiwilligen zusammensetzte, sagte er: „Euch muss man einfach bewundern! Jeder von euch bringt vollen Einsatz und dabei seid ihr auch noch so freudig, obwohl ihr kein Geld dafür kriegt. So eine Religion gibt es nicht noch mal!“

      12 Ukraine. Eine Frau, die jeden Tag an einer Baustelle vorbeiging, dachte sich, dass hier bestimmt Jehovas Zeugen einen Saal bauen. Sie erzählte: „Ich hatte schon von Jehovas Zeugen gehört, weil meine Schwester seit einiger Zeit eine Zeugin ist. Nachdem ich die Arbeit an dem Gebäude beobachtet hatte, wollte ich auch zu dieser ‚Familie‘ gehören. Dort habe ich gesehen, wie man Liebe lebt.“ Diese Frau fing ein Bibelstudium an und ließ sich 2010 taufen.

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