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12. Bibelbuch — 2. Könige„Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
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12. Was für ein König ist Josaphats Sohn Joram?
12 Joram, König von Juda (8:16-29). Inzwischen ist in Juda Josaphats Sohn Joram König geworden. Er erweist sich um keinen Deut besser als die Könige von Israel, da auch er böse handelt in Jehovas Augen. Seine Frau ist Athalja, die Tochter Ahabs, deren Bruder, der ebenfalls Joram heißt, in Israel regiert. Beim Tod Jorams von Juda wird sein Sohn Ahasja König in Jerusalem.
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12. Bibelbuch — 2. Könige„Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“
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18. Wie wird Athaljas Verschwörung in Juda durchkreuzt, und was ist an der Herrschaft des Joas bemerkenswert?
18 Joas, König von Juda (11:1—12:21). Die Königinmutter Athalja ist nicht nur dem Fleisch, sondern auch dem Geist nach eine Tochter Isebels. Als sie vom Tod ihres Sohnes Ahasja hört, ordnet sie die Hinrichtung der gesamten Königsfamilie an und reißt den Thron an sich. Nur Ahasjas kleiner Sohn Joas entgeht dem Tod, da man ihn verborgen hat. Im siebten Jahr der Regierung Athaljas läßt Jehojada, der Priester, Joas zum König salben und Athalja zu Tode bringen. Jehojada leitet das Volk in der Anbetung Jehovas, unterweist den jugendlichen König in seinen Pflichten Gott gegenüber und sorgt für die Ausbesserung des Hauses Jehovas. Durch ein Geschenk kann Joas einen Angriff Hasaels, des Königs von Syrien, abwenden. Nachdem Joas 40 Jahre in Jerusalem geherrscht hat, wird er von seinen Dienern ermordet, und Amazja, sein Sohn, beginnt an seiner Stelle als König zu regieren.
19. (a) Welche falsche Anbetung wird während der Herrschaft des Jehoahas und des Joas in Israel fortgesetzt? (b) Wie beendet Elisa seinen Lauf als Prophet Jehovas?
19 Jehoahas und Joas, Könige von Israel (13:1-25). Jehus Sohn Jehoahas setzt die Götzenanbetung fort, und Israel kommt unter die Herrschaft Syriens, wenngleich Jehoahas nicht entthront wird. Jehova befreit die Israeliten zur rechten Zeit, aber sie verharren in Jerobeams Kälberverehrung. Als Jehoahas stirbt, wird sein Sohn Joas an seiner Stelle König in Israel, noch während der andere Joas in Juda regiert. Joas von Israel verharrt in der Götzenanbetung seines Vaters. Bei seinem Tod wird sein Sohn Jerobeam König. Während der Regierungszeit des Joas erkrankt Elisa und stirbt, nachdem er seine letzte Prophezeiung geäußert hat, daß Joas die Syrer dreimal schlagen wird, was sich auch bewahrheitet. Das letzte Wunder, das Elisa zugeschrieben wird, geschieht nach seinem Tod, als man in seine Grabstätte einen Toten wirft, der lebend aufsteht, sobald er Elisas Gebeine berührt.
20. Beschreibe Amazjas Regierung in Juda.
20 Amazja, König von Juda (14:1-22). Amazja tut zwar, was recht ist in Jehovas Augen, versäumt aber, die der Anbetung dienenden Höhen zu vernichten. Joas von Israel bereitet ihm im Krieg eine Niederlage. Nach 29jähriger Regierungszeit fällt er einer Verschwörung zum Opfer. Asarja, sein Sohn, wird nach ihm König.
21. Was ereignet sich während der Herrschaft Jerobeams II. in Israel?
21 Jerobeam II., König von Israel (14:23-29). Der zweite Jerobeam, der in Israel als König regiert, verharrt in der falschen Anbetung seines Vorfahren. Er regiert 41 Jahre lang in Samaria, und es gelingt ihm, die verlorenen Gebiete Israels zurückzugewinnen. Sein Sohn Sacharja folgt ihm auf den Thron.
22. Was wird über die Herrschaft Asarjas in Juda berichtet?
22 Asarja (Usija), König von Juda (15:1-7). Asarja herrscht 52 Jahre lang. Er ist rechtschaffen vor Jehova, versäumt jedoch, die Höhen zu zerstören. Später schlägt Jehova ihn mit Aussatz, und Jotham, sein Sohn, nimmt die Amtsgeschäfte wahr, bis er bei Asarjas Tod selbst König wird.
23. Von welchen Übeln wird Israel geplagt, während die Bedrohung durch die Assyrer zunimmt?
23 Sacharja, Schallum, Menahem, Pekachja und Pekach, Könige von Israel (15:8-31). Entsprechend der Verheißung Jehovas bleibt der Thron Israels bis zur vierten Generation, d. h. bis Sacharja, beim Haus Jehus (10:30). Sacharja, der demgemäß König in Samaria wird, fällt schon nach sechs Monaten einem Meuchelmord zum Opfer. Schallum, der Thronräuber, kann sich nur einen Monat halten. Falsche Anbetung, Meuchelmord und Ränkespiel plagen Israel weiterhin, während die Könige Menahem, Pekachja und Pekach aufeinanderfolgen. Während Pekachs Herrschaft rückt Assyrien bereits heran, um dem Ganzen ein Ende zu machen. Hoschea ermordet Pekach und wird Israels letzter König.
24. Wie sündigt Ahas von Juda, der Nachfolger Jothams, in bezug auf die Anbetung?
24 Jotham und Ahas, Könige von Juda (15:32 bis 16:20). Jotham übt zwar die reine Anbetung aus, läßt aber die Höhen bestehen. Ahas, sein Sohn, ahmt die Könige des benachbarten Israel nach, indem er das tut, was böse ist in Jehovas Augen. Als ihn die Könige von Israel und von Syrien angreifen, bittet er den König von Assyrien um Hilfe. Die Assyrer stehen ihm bei, indem sie Damaskus einnehmen, und Ahas trifft sich dort mit dem König von Assyrien. Ahas läßt in Jerusalem einen Altar errichten, wie er ihn in Damaskus gesehen hat, und beginnt, auf diesem statt auf dem kupfernen Altar in Jehovas Tempel zu opfern. Sein Sohn Hiskia wird sein Nachfolger als König von Juda.
25. Wie gerät Israel in Gefangenschaft, und warum?
25 Hoschea, letzter König von Israel (17:1-41). Israel wird nun von Assyrien unterworfen. Hoschea rebelliert und hofft auf die Hilfe Ägyptens, aber im neunten Jahr seiner Herrschaft wird Israel von Assyrien besiegt und ins Exil geführt. Das ist das Ende für das Zehnstämmereich Israel. Warum? „Weil die Söhne Israels gegen Jehova, ihren Gott, gesündigt hatten, ... und sie dienten weiterhin mistigen Götzen, von denen Jehova zu ihnen gesagt hatte: ‚Ihr sollt diese Sache nicht tun‘; Jehova geriet daher sehr in Zorn gegen Israel, so daß er sie aus seinen Augen entfernte“ (17:7, 12, 18). Die Assyrer lassen Menschen aus dem Osten das Land besiedeln, die schließlich ‘Jehova fürchten’, obgleich sie fortfahren, ihre eigenen Götter anzubeten (17:33).
26, 27. (a) Inwiefern tut Hiskia von Juda, was recht ist in Jehovas Augen? (b) Wie erhört Jehova Hiskias Gebet, den Rückzug der Assyrer zu veranlassen? (c) Welche weitere Erfüllung hat die Prophezeiung Jesajas?
26 Hiskia, König von Juda (18:1—20:21). Hiskia tut, was recht ist in Jehovas Augen, gemäß allem, was David, sein Vorfahr, tat. Er rottet die falsche Anbetung aus, reißt die Höhen nieder und zerstört sogar die von Moses gemachte kupferne Schlange, weil sie mittlerweile vom Volk angebetet wird. Doch dann fällt der assyrische König Sanherib in Juda ein und erobert viele befestigte Städte. Hiskia versucht, sich mit einer hohen Tributzahlung freizukaufen, aber Sanherib schickt seinen Boten Rabschake, der vor den Mauern Jerusalems die Übergabe der Stadt verlangt und Jehova vor den Ohren des ganzen Volkes verspottet. Der Prophet Jesaja ermutigt den treuen Hiskia mit einer Botschaft des Verderbens gegen Sanherib. „Dies ist, was Jehova gesagt hat: ‚Fürchte dich nicht‘ “ (19:6). Während Sanherib fortfährt zu drohen, fleht Hiskia zu Jehova: „Und nun, o Jehova, unser Gott, rette uns bitte aus seiner Hand, damit alle Königreiche der Erde erkennen, daß du, o Jehova, allein Gott bist“ (19:19).
27 Erhört Jehova dieses selbstlose Gebet? Zuerst sendet er durch Jesaja die Botschaft, daß der „Eifer Jehovas der Heerscharen“ den Feind zur Umkehr veranlassen wird (19:31). Noch in derselben Nacht schickt Jehova seinen Engel, der im Lager der Assyrer 185 000 Mann niederstreckt. Am Morgen sind „sie alle tot, Leichname“ (19:35). Sanherib kehrt geschlagen zurück und nimmt Wohnsitz in Ninive. Dort läßt ihn sein Gott Nisroch ein weiteres Mal im Stich, denn als er sich zur Anbetung niederbeugt, töten ihn seine eigenen Söhne, womit sich die Prophezeiung Jesajas erfüllt (19:7, 37).
28. Wofür ist Hiskia berühmt, aber worin sündigt er?
28 Hiskia wird todkrank, aber wieder erhört Jehova sein Gebet und verlängert sein Leben um fünfzehn Jahre. Der König von Babylon sendet Boten mit Gaben, und Hiskia wagt es, ihnen sein ganzes Schatzhaus zu zeigen. Jesaja prophezeit daraufhin, daß alles, was sich in seinem Haus befindet, eines Tages nach Babylon gebracht werden wird. Dann stirbt Hiskia, den seine Größe und der Tunnel, den er erbaute, um die Wasserversorgung Jerusalems in die Stadt zu verlegen, berühmt gemacht haben.
29. Welchen Götzendienst führt Manasse ein, was für ein Unglück sagt Jehova voraus, und welche weitere Sünde begeht Manasse?
29 Manasse, Amon und Josia, Könige von Juda (21:1—23:30). Manasse wird Nachfolger seines Vaters, Hiskia, und regiert 55 Jahre, wobei er in großem Ausmaß böse handelt in Jehovas Augen. Er stellt die Höhen für die falsche Anbetung wieder her, errichtet Altäre für Baal, macht einen heiligen Pfahl, so wie Ahab, und verwandelt das Haus Jehovas in einen Ort des Götzendienstes. Jehova sagt voraus, daß er Unglück über Jerusalem bringt, wie er es über Samaria gebracht hat, indem er die Stadt „auswischt und sie umstülpt“. Manasse vergießt auch „unschuldiges Blut in sehr großer Menge“ (21:13, 16). Ihm folgt sein Sohn Amon, der zwei weitere Jahre fortfährt, böse zu handeln, bis er von Meuchelmördern niedergestreckt wird.
30. Warum und wie kehrt Josia ganzherzig zu Jehova um?
30 Das Volk macht nun Amons Sohn Josia zum König. Während seiner 31jährigen Regierungszeit kann er Judas Sturz in die Vernichtung kurz Einhalt gebieten, da er ‘auf allen Wegen Davids, seines Vorvaters, wandelt’ (22:2). Er beginnt Instandsetzungsarbeiten am Haus Jehovas, und dort findet der Hohepriester das Buch des Gesetzes. Dieses bestätigt, daß der Nation wegen ihres Ungehorsams gegenüber Jehova die Vernichtung droht. Doch Josia wird zugesichert, daß sie wegen seiner Treue nicht in seinen Tagen kommen wird. Er reinigt das Haus Jehovas und das ganze Land von Dämonenanbetung und dehnt seine Götzenvernichtung bis nach Bethel aus, wo er in Erfüllung der Prophezeiung aus 1. Könige 13:1, 2 den Altar Jerobeams zerstört. Des weiteren hält er wieder das Passah für Jehova ab. „Vor ihm [ist] kein König gewesen ... wie er, der zu Jehova umgekehrt war mit seinem ganzen Herzen und mit seiner ganzen Seele und mit seiner ganzen Tatkraft, gemäß dem ganzen Gesetz Mose“ (23:25). Dessenungeachtet glüht Jehovas Zorn noch immer wegen der Vergehen Manasses. Josia stirbt in Megiddo im Kampf gegen den König von Ägypten.
31. Welche Rückschläge erlebt Juda nach Josias Tod?
31 Jehoahas, Jojakim und Jojachin, Könige von Juda (23:31—24:17). Nach dreimonatiger Regierungszeit wird Josias Sohn Jehoahas vom König von Ägypten gefangengenommen, und sein Bruder Eljakim, dessen Namen man auf Jojakim abändert, wird auf den Thron gesetzt. Er folgt dem falschen Lauf seiner Vorväter und wird Nebukadnezar, dem König von Babylon, untertan, lehnt sich aber nach drei Jahren gegen ihn auf. Nach Jojakims Tod beginnt sein Sohn Jojachin zu regieren. Nebukadnezar belagert Jerusalem, nimmt es ein und bringt die Schätze des Hauses Jehovas nach Babylon, „so wie Jehova [durch Jesaja] geredet hatte“ (24:13; 20:17). Jojachin und Tausende seiner Untertanen werden ins Exil nach Babylon gebracht.
32. Welche dramatischen Ereignisse führen dazu, daß Jerusalem und das Land unbewohnt sind?
32 Zedekia, der letzte König von Juda (24:18 bis 25:30). Nebukadnezar macht Jojachins Onkel, Mattanja, zum König und ändert seinen Namen in Zedekia um. Dieser regiert 11 Jahre in Jerusalem und fährt fort, böse zu handeln in Jehovas Augen. Da er sich gegen Babylon auflehnt, kommt Nebukadnezar im neunten Jahr der Regierung Zedekias mit seinem gesamten Heer herauf und errichtet einen Belagerungswall rings um Jerusalem. Nach 18 Monaten ist die Stadt durch Hungersnot ausgezehrt. Die Mauern werden schließlich erbrochen, und Zedekia wird auf der Flucht gefangengenommen. Seine Söhne werden vor ihm getötet, und er wird geblendet. Im nächsten Monat werden alle bedeutenden Häuser der Stadt, so auch das Haus Jehovas und das Haus des Königs, niedergebrannt und die Stadtmauern geschleift. Die meisten Überlebenden werden gefangen nach Babylon weggeführt. Gedalja wird zum Statthalter über die wenigen unbedeutenden Leute ernannt, die im Land Juda übrigbleiben. Er wird jedoch ermordet, und das Volk flieht nach Ägypten. Dadurch ist das Land vom siebten Monat des Jahres 607 v. u. Z. an völlig unbewohnt. Die Schlußworte des zweiten Buches der Könige berichten von der Gunst, die der König von Babylon Jojachin im 37. Jahr seiner Gefangenschaft erweist.
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