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KönigreichEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Das Königtum Jehovas, das eine Zeit lang sichtbar im israelitischen Königreich zum Ausdruck kam, besitzt universelle Souveränität (1Ch 29:11, 12). Ob die Völker oder menschlichen Königreiche sein Königtum anerkennen oder nicht, so ist es doch absolut und unveränderlich, und die ganze Erde gehört zu seinem rechtmäßigen Herrschaftsgebiet (Ps 103:19; 145:11-13; Jes 14:26, 27). Da Jehova der Schöpfer ist, führt er seinen souveränen Willen im Himmel und auf der Erde aus, und zwar gemäß seinen eigenen Vorsätzen, wobei er niemandem Rechenschaft schuldig ist (Jer 18:3-10; Da 4:25, 34, 35). Aber er handelt stets im Einklang mit seinen eigenen gerechten Maßstäben (Mal 3:6; Heb 6:17, 18; Jak 1:17).
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Königreich GottesEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Jehova wandte den Titel „König [mélech]“, wie er in den nachsintflutlichen Aufzeichnungen der Hebräischen Schriften zu finden ist, auf sich selbst an, wodurch er den Titel verwendete, den Menschen geprägt und benutzt hatten. Dass Gott den Ausdruck gebrauchte, zeigt, dass er – nicht vermessene menschliche Herrscher oder von Menschen gemachte Götter – als „König“ betrachtet werden sollte und Gehorsam verdiente (Jer 10:10-12).
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