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„Ich werde einen einzigen Hirten über sie einsetzen“Die reine Anbetung Jehovas – endlich wiederhergestellt!
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Derjenige, „der das gesetzliche Recht hat“
12. Wie machte Jehova deutlich, dass er seinen Bund mit David nicht aufgegeben hatte?
12 Hesekiel wusste aus Gottes Erklärung zu dem Rätsel von den Adlern: Der untreue Zedekia aus der Linie Davids würde vom Thron abgesetzt und nach Babylon verschleppt werden. Vielleicht fragte sich der Prophet: Was ist mit dem Bund, den Gott mit David geschlossen hat – dass ein König aus seiner Familie für immer regieren würde? (2. Sam. 7:12, 16). Sollte Hesekiel darüber nachgedacht haben, musste er nicht lange auf die Antwort warten. Zedekia regierte noch, als Hesekiel 611 v. u. Z., im siebten Jahr der Gefangenschaft, „eine Botschaft von Jehova“ erhielt (Hes. 20:2). Er sollte eine weitere messianische Prophezeiung verkünden, die deutlich machte, dass Jehova seinen Bund mit David nicht vergessen hatte. Im Gegenteil. Wie die Prophezeiung zeigt, wäre der versprochene messianische König der rechtmäßige Thronerbe Davids.
13, 14. Worum geht es in der Prophezeiung aus Hesekiel 21:25-27, und wie hat sie sich erfüllt?
13 Inhalt der Prophezeiung. (Lies Hesekiel 21:25-27.) Durch Hesekiel richtet Jehova deutliche Worte an den „schlechten Vorsteher Israels“, für den die Strafe jetzt fällig wäre. Wie Jehova diesem schlechten Herrscher mitteilt, würden ihm „Turban“ und „Krone“ oder Diadem (Symbole für königliche Macht) genommen werden. Dann würden „niedrige“ Mächte „erhöht“ und „hohe“ Machthaber „erniedrigt“ werden. Die erhöhten Mächte sollten aber nur so lang herrschen, bis „der kommt, der das gesetzliche Recht hat“. Ihm würde Jehova das Königtum geben.
14 Erfüllung der Prophezeiung. 607 v. u. Z. erniedrigten die Babylonier das „hohe“ Königreich Juda, dessen Mittelpunkt Jerusalem war. Sie zerstörten die Stadt, setzten König Zedekia ab und nahmen ihn gefangen. Da es in Jerusalem keinen König aus Davids Linie mehr gab, hatten nun die „anderen Völker“ die Herrschaft über die Erde für sich – die „niedrigen“ Mächte wurden erhöht. Aber nur für „die festgelegten Zeiten“ (Luk. 21:24). Diese liefen 1914 ab, als Jehova Jesus Christus zum König machte. Jesus hatte als Nachkomme Davidsb tatsächlich „das gesetzliche Recht“ auf das messianische Königreich (1. Mo. 49:10). Durch Jesus erfüllte Jehova also sein feierliches Versprechen, David einen bleibenden Thronerben zu geben (Luk. 1:32, 33).
Jesus hat das gesetzliche Recht, König von Gottes Königreich zu sein (Siehe Absatz 15)
15. Warum können wir Jesus Christus als König völlig vertrauen?
15 Lehre für uns. Auf den König Jesus Christus können wir absolut vertrauen. Warum? Irdische Herrscher werden meistens von Menschen gewählt oder sie reißen die Macht sogar an sich. Nicht so Jesus. Ihn hat Jehova ausgewählt und ihm „ein Königreich gegeben“, auf das er das gesetzliche Recht hat (Dan. 7:13, 14). Keine Frage: Der König, den Jehova höchstpersönlich eingesetzt hat, verdient unser Vertrauen!
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Drei messianische ProphezeiungenDie reine Anbetung Jehovas – endlich wiederhergestellt!
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1. „Bis der kommt, der das gesetzliche Recht hat“ (Hesekiel 21:25-27)
ZEITEN DER ANDEREN VÖLKER (607 V. U. Z.-1914 U. Z.)
607 V. U. Z.: Zedekia abgesetzt
1914 U. Z.: Jesus, der „das gesetzliche Recht“ auf das messianische Königreich hat, als König und Hirte eingesetzt
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