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Jehova wirft Licht auf seinen VorsatzGottes Königreich regiert!
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12. Wozu wurde Daniel aufgefordert, und warum?
12 Treue Propheten wie Daniel schrieben Dutzende von Einzelheiten über den versprochenen Nachkommen, den Messias, nieder. Doch für Jehova war damals noch nicht die Zeit gekommen, seine Diener die volle Bedeutung ihrer inspirierten Aufzeichnungen verstehen zu lassen. Daniel beispielsweise erhielt eine Vision, die mit der Aufrichtung des Königreiches Gottes zusammenhing. Aber er sollte die prophetischen Worte bis zu der Zeit versiegeln, die Jehova bestimmt hatte. Erst dann würde die wahre Erkenntnis „überströmend werden“ (Dan. 12:4).
Jehova ließ treue Männer wie Daniel Einzelheiten über das messianische Königreich niederschreiben
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Jehova wirft Licht auf seinen VorsatzGottes Königreich regiert!
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In der „Zeit des Endes“ wird die wahre Erkenntnis „überströmend“
17. Was müssen wir tun, um die Wahrheit über das Königreich richtig zu verstehen, aber was ist noch erforderlich?
17 Jehova sagte zu Daniel, in der „Zeit des Endes“ würden viele „umherstreifen“ und die wahre Erkenntnis über Gottes Vorsatz würde „überströmend werden“ (Dan. 12:4). Diese Erkenntnis fliegt niemandem zu. Gemäß einem Bibellexikon vermittelt eine Form des hebräischen Verbs für „umherstreifen“ den Gedanken, dass man sehr sorgfältig und gründlich ein Buch durchforscht. Doch wir können die Bibel noch so gewissenhaft untersuchen — die Wahrheit über das Königreich verstehen wir nur dann richtig, wenn Jehova uns diese Erkenntnis schenkt. (Lies Matthäus 13:11.)
18. Wie haben Jehovas Diener Glauben und Demut bewiesen?
18 In den Jahren vor 1914 warf Jehova nach und nach Licht auf das Königreich. Und so ist es auch in der Zeit des Endes weitergegangen. Wie die Kapitel 4 und 5 zeigen werden, mussten Gottes Diener in den vergangenen 100 Jahren ihr Verständnis wiederholt berichtigen. Heißt das, sie haben nicht die Unterstützung Jehovas? Ganz im Gegenteil! Jehova steht hinter seinen gottesfürchtigen Anbetern, weil sie zwei Eigenschaften aufweisen, die er liebt: Glauben und Demut (Heb. 11:6; Jak. 4:6). Jehovas Diener glauben fest daran, dass alle Verheißungen aus Gottes Wort wahr werden. Und es zeugt von Demut, wenn sie zugeben, dass sie nicht immer verstanden haben, wie sich diese Verheißungen genau erfüllen würden. Ihre demütige Einstellung kommt im Wacht-Turm vom 15. April 1925 zum Ausdruck: „Wir wissen, dass der Herr seine Worte selbst deutet; er legt sie für sein Volk aus, wann und wie er es für richtig hält.“
Der Herr legt seine Worte für sein Volk aus, wann und wie er es für richtig hält
19. Was lässt uns Jehova heute verstehen, und warum?
19 Als Gottes Reich 1914 aufgerichtet wurde, erkannte man nur teilweise, wie sich die Prophezeiungen über das Königreich erfüllen würden (1. Kor. 13:9, 10, 12). Im Überschwang der Gefühle wurden gelegentlich falsche Schlussfolgerungen gezogen. Über die Jahre hat es sich gezeigt, wie zutreffend eine weitere Aussage aus dem eben zitierten Wacht-Turm ist, nämlich: „Es scheint eine zuverlässige Regel zu sein, dass eine Prophezeiung erst dann von uns verstanden werden kann, wenn sie sich erfüllt hat oder in der Erfüllung begriffen ist.“ Jetzt, in der Spätphase der Zeit des Endes, haben sich viele Prophezeiungen über das Königreich bereits erfüllt oder erfüllen sich vor unseren Augen. Da Gottes Volk demütig ist und sich bereitwillig korrigieren lässt, hat Jehova dafür gesorgt, dass es seinen Vorsatz immer besser versteht. Die wahre Erkenntnis ist wirklich überströmend geworden.
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