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Ich habe in Korea große Umwälzungen erlebtErwachet! 2008 | Dezember
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Als ich 1953 vor ein Kriegsgericht gestellt wurde, verstand man noch nicht, was Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen überhaupt ist. Einige von uns behandelte man als Kommunisten und so manch ein Zeuge Jehovas wurde zu Tode geprügelt. Viele, die als junge Männer den Wehrdienst abgelehnt hatten, mussten miterleben, wie auch ihre Söhne und Enkel aus dem gleichen Grund ins Gefängnis kamen.
In den letzten Jahren haben die Medien oft positiv darüber berichtet, dass Jehovas Zeugen in keinem Land der Erde zu den Waffen greifen. Ein Anwalt entschuldigte sich sogar in einem offenen Brief dafür, dass er einen unserer Glaubensbrüder, der den Wehrdienst verweigert hatte, strafrechtlich verfolgt hatte. Der Brief wurde in einer bekannten Zeitschrift abgedruckt.
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Ich habe in Korea große Umwälzungen erlebtErwachet! 2008 | Dezember
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Ich bin nicht der einzige Zeuge Jehovas in Korea, der den Militärdienst abgelehnt hat. Bis heute haben sich über 13 000 Zeugen Jehovas so entschieden. Insgesamt saßen sie dafür mehr als 26 000 Jahre in koreanischen Gefängnissen.
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