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  • Der vergessene Glanz des Byzantinischen Reiches
    Erwachet! 2001 | 8. Oktober
    • Ein bleibendes Erbe

      Ob man es glaubt oder nicht, aber die Regierungsform des Byzantinischen Reiches, seine Gesetze, seine Religion und der Glanz seiner Zeremonien wirken sich heute noch auf das Leben von Milliarden von Menschen aus. So wurde beispielsweise das berühmte Corpus Juris Civilis (Korpus des bürgerlichen Rechtes), eine von Justinian erstellte Sammlung von Rechtsgrundsätzen, zur Grundlage des römischen Rechts im heutigen kontinentalen Europa. Durch den Code Napoléon gelangten byzantinische Rechtsgrundsätze nach Lateinamerika und in andere Länder, wo sie noch heute die Rechtssysteme beherrschen.

  • Der vergessene Glanz des Byzantinischen Reiches
    Erwachet! 2001 | 8. Oktober
    • Recht und Ordnung

      Wir wissen heute von erstaunlichen regierungspolitischen Maßnahmen des Byzantinischen Reiches. Bedürftige wurden beispielsweise verpflichtet, in staatlichen Bäckereien und Gemüsegärtnereien zu arbeiten. „Müßiggang führt zum Verbrechen“, so dachte Kaiser Leon III. (zirka 675 bis 741). Und weil Trunkenheit nach allgemeinem Dafürhalten die öffentliche Ordnung störte und Aufruhr verursachte, wurden die Tavernen schon um acht Uhr abends geschlossen. Das Magazin National Geographic schreibt: „Inzest, Mord, Totschlag, die private Herstellung oder der Verkauf von Purpurgewändern (ein ausschließliches Privileg des Königshauses) oder aber der Verrat von Schiffsbautechniken an den Feind konnte mit Enthauptung oder Pfählung bestraft werden — oder der Schuldige wurde mit einem Schwein, einem Hahn, einer Giftschlange und einem Affen in einen Sack gesteckt und ertränkt. Wenn ein Händler beim Abwiegen nicht ehrlich war, schlug man ihm die Hand ab. Brandstifter wurden verbrannt.“

      Interessanterweise bot das Byzantinische Reich seinen Bürgern von der Wiege bis zur Bahre Einrichtungen und Dienste, die auch heute in Wohlfahrtsstaaten vorhanden sind. Kaiser und begüterte Bürger überboten sich bei der Finanzierung von Hospitälern, Armen- und Waisenhäusern. Es gab Anstalten für reumütige Prostituierte, von denen einige später heiliggesprochen wurden, und eine Besserungsanstalt für gefallene Aristokratinnen.

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